Typische Projektprobleme, die Projektmanagement Beratung lösen kann – Projekte scheitern selten an fehlender Fachkompetenz – meist bremsen Strukturen, Prioritäten, Kultur und Entscheidungswege. Das Ergebnis: Verzögerungen, Budgetüberschreitungen, überlastete Teams und enttäuschte Stakeholder. Gerade in komplexen Organisationen fehlen oft der neutrale Blick von außen und erprobte Vorgehensmodelle, um typische Projektprobleme konsequent zu adressieren.
Dieser Beitrag zeigt anhand praxisnaher Beispielen, welche typischen Stolpersteine es in Projekten gibt, warum sie sich hartnäckig halten – und wie eine professionelle Projektmanagement Beratung hilft, Projekte wieder auf Kurs zu bringen und dauerhaft besser aufzustellen.

Was sind typische Projektprobleme?
Typische Projektprobleme sind wiederkehrende Hindernisse, die Projekte verlangsamen, verteuern oder ganz zum Scheitern bringen. Dazu gehören unter anderem:
- Unklare Ziele und Prioritäten
- Ständig wechselnde Anforderungen („Scope Creep“)
- Überlastete Schlüsselpersonen und fehlende Ressourcen
- Uneinheitliche Methoden und Tools
- Schwaches Risikomanagement
- Entscheidungsschwäche und unklare Governance
- Widerstände in den Fachbereichen und beim Management
Sie treten in nahezu allen Branchen und Unternehmensgrößen auf – mit unterschiedlichen Ausprägungen, aber ähnlichen Mustern.
Warum Projekte trotz guter Planung scheitern
Viele Organisationen haben methodisch gut aufgestellte Projektleiter, PMOs und Standardprozesse. Und dennoch:
- Meilensteine werden systematisch gerissen
- Budgets laufen aus dem Ruder
- Ergebnisse passen nicht zu den Erwartungen der Fachbereiche
- Top-Management verliert das Vertrauen in das Projekt
Ursachen liegen häufig weniger in der „Mechanik“ des Projektmanagements als in Rahmenbedingungen:
- Projekte werden politisch statt strategisch priorisiert
- Fachbereiche liefern verspätet zu, weil Linienaufgaben dominieren
- Entscheidungen ziehen sich über mehrere Gremien
- Risiken werden beschönigt, um Eskalationen zu vermeiden
Hier setzt Projektmanagement Beratung an: mit neutralem Blick, Daten, Benchmarks und der Fähigkeit, unangenehme Wahrheiten klar zu benennen.
Übersicht: Die häufigsten Projektprobleme im Unternehmen
Eine strukturierte Sicht hilft, Muster zu erkennen. Typische Problemcluster sind:
- Strategie & Ziele
- Unklare oder widersprüchliche Zielbilder
- Fehlende Verknüpfung mit Unternehmensstrategie
- Kein klares „Warum“ für Beteiligte
- Scope & Anforderungen
- Scope Creep durch ständige Wunschlisten
- Unvollständige oder widersprüchliche Anforderungen
- Fehlende Priorisierung von Muss-, Soll- und Kann-Anforderungen
- Ressourcen & Kapazitäten
- Überbuchte Experten, Mehrfachbelastung Linie/Projekt
- Personelle Engpässe in kritischen Phasen
- Abhängigkeiten von einzelnen „Key Playern“
- Steuerung & Governance
- Unklare Rollen (Projektleiter, Product Owner, Sponsor, PMO)
- Ineffektive Steuerungsgremien
- Mangelnde Verbindlichkeit von Entscheidungen
- Methoden, Tools & Daten
- Tool-Wildwuchs ohne klare Standards
- Unterschiedliche PM-Verständnisse in den Bereichen
- Fehlende Transparenz zu Status, Risiken, Fortschritt
- Kultur & Kommunikation
- Konflikte werden nicht offen adressiert
- „Green Reporting“: alles auf Grün, bis es zu spät ist
- Silodenken zwischen IT, Fachbereich, externen Dienstleistern
- Change & Akzeptanz
- Betroffene werden zu spät einbezogen
- Veränderungen werden als Bedrohung wahrgenommen
- Kein klares Konzept für Schulung und Befähigung
Problemfeld 1: Unklare Ziele und Scope Creep
Typische Symptome
- Unterschiedliche Vorstellungen, was „Erfolg“ konkret bedeutet
- Fachbereiche, die „nur noch schnell“ zusätzliche Funktionen verlangen
- Roadmaps, die sich laufend verschieben
Risiken
- Dauerhafte Verzögerungen, da immer neue Themen hinzukommen
- Frustration im Team, weil „das Ziel dauernd wandert“
- Fehlende Messbarkeit von Nutzen und Projektabschluss
Wie Projektmanagement Beratung hier ansetzt
- Moderation fokussierter Ziel- und Scope-Workshops mit Management und Fachbereichen
- Einführung klarer Definitionen (z. B. Projektvision, kritische Erfolgsfaktoren, Definition of Done)
- Etablierung eines strukturierten Change-Request-Prozesses
- Aufbau eines Nutzen- und Ziel-Cockpits: Was messen wir, wie und wann?
Problemfeld 2: Fehlende Stakeholder-Einbindung
Typische Symptome
- Widerstände aus Fachbereichen „hinten raus“
- Fachanwender fühlen sich übergangen und blockieren passiv
- Eskalationen, weil Stakeholder sich nicht ernst genommen fühlen
Risiken
- Geringe Akzeptanz der Ergebnisse
- Schattenprozesse („wir machen es weiter wie früher“)
- Nachträgliche teure Anpassungen
Beitrag der Projektmanagement Beratung
- Stakeholder-Analyse: Wer ist betroffen, wer entscheidet, wer beeinflusst?
- Entwicklung einer Stakeholder- und Kommunikationsstrategie
- Einrichtung von Formaten wie Lenkungskreis, Fachbeirat, Communities of Practice
- Moderation kritischer Gespräche zwischen Projekt und Fachbereichen
Problemfeld 3: Ressourcenknappheit und Überlastung
Typische Symptome
- Projekte „leiden“, wenn das Tagesgeschäft brennt
- Schlüsselpersonen sind in mehreren kritischen Projekten parallel
- Kapazitäten werden auf Zuruf statt geplant zugewiesen
Risiken
- Engpässe in entscheidenden Phasen
- Wissensmonopole einzelner Personen
- Steigende Fehlerquote durch Überlastung
Wie Beratung unterstützt
- Analyse der Ressourcenauslastung über Projekte und Linie hinweg
- Einführung von Kapazitätsplanung im Projektportfolio
- Definition klarer Regeln für Verfügbarkeit von Schlüsselrollen
- Aufbau von Vertretungs- und Wissensmanagement-Strukturen
Problemfeld 4: Schwaches Risikomanagement
Typische Symptome
- Risiken existieren nur „auf dem Papier“
- Frühwarnsignale werden ignoriert oder geschönt
- Es gibt keine klaren Reaktionspläne für kritische Szenarien
Risiken
- Überraschende Budget- oder Zeitexplosionen
- Reaktive statt proaktive Steuerung
- Vertrauensverlust bei Management und Kunden
Ansätze der Projektmanagement Beratung
- Etablierung eines pragmatischen, gelebten Risikomanagement-Prozesses
- Schärfung der Risikokultur (offener Umgang statt Schuldzuweisung)
- Verknüpfung von Risiken mit Maßnahmen, Verantwortlichen und Deadlines
- Aufbau von Risikoreporting, das Management wirklich nutzt
Problemfeld 5: Unklare Governance und Entscheidungsstrukturen
Typische Symptome
- Entscheidungsstaus: Themen „hängen“ in Gremien
- Projektleiter haben viel Verantwortung, aber wenig formale Befugnisse
- Sponsorrolle ist unklar oder gar nicht besetzt
Risiken
- Zähe Entscheidungen, verpasste Chancen
- Fehlende Rückendeckung bei Konflikten
- Politische Blockaden statt sachlicher Lösungen
Wie Projektmanagement Beratung unterstützt
- Klärung von Rollen (Sponsor, Projektleiter, Lenkungskreis, PMO etc.)
- Design einer schlanken, aber wirksamen Projekt-Governance
- Definition klarer Eskalationswege
- Setup und Moderation von Steering Committees mit echter Entscheidungskompetenz
Problemfeld 6: Methodenmix, Tool-Wildwuchs und Intransparenz
Typische Symptome
- Einige arbeiten klassisch, andere agil, wieder andere „irgendwie“
- Unterschiedliche Tools (Excel, Jira, MS Project, PowerPoint) ohne Datenkonsistenz
- Statusberichte sind aufwendig, aber wenig aussagekräftig
Risiken
- Missverständnisse über Vorgehen, Zuständigkeiten, Lieferobjekte
- Fehlende Vergleichbarkeit zwischen Projekten
- Doppelarbeiten und Medienbrüche
Lösungswege durch Projektmanagement Beratung
- Analyse der bestehenden Methoden- und Tool-Landschaft
- Definition eines einheitlichen, aber flexiblen PM-Frameworks (Hybridansätze)
- Auswahl und Einführung geeigneter Tools mit klaren Standards
- Training der Teams, damit Methoden und Tools im Alltag funktionieren
Problemfeld 7: Change-Management und Akzeptanz
Typische Symptome
- „Das neue System ist komplizierter als das alte“
- Nutzer verwenden neue Prozesse nur formell, nicht im Alltag
- Gerüchte und Unsicherheiten rund um Rollen, Verantwortung, Stellen
Risiken
- Nutzen bleibt hinter den Erwartungen zurück
- Schatten-IT und Workarounds entstehen
- Frustration und Demotivation in den Teams
Beitrag der Projektmanagement Beratung
- Frühe Einbindung von Betroffenen in Konzeption und Test
- Erarbeitung eines strukturierten Change- und Kommunikationskonzepts
- Planung von Schulungen, Coaching und Supportkonzepten
- Messung der Akzeptanz und gezielte Nachsteuerung
Was macht eine gute Projektmanagement Beratung aus?
Projektmanagement Beratung unterstützt Organisationen dabei, Projekte wirksamer zu planen, zu steuern und zu verankern. Kennzeichen einer professionellen Beratung:
- Neutralität: Unabhängiger Blick auf Strukturen, Prozesse und Kultur
- Erfahrung: Branchenübergreifende Best Practices und Referenzmodelle
- Systematik: Klare Vorgehensmodelle statt „Bauchgefühl“
- Umsetzungsorientierung: Fokus auf Maßnahmen, nicht nur auf Analysen
- Befähigung: Ziel, interne Projektkompetenz aufzubauen statt dauerhafter Abhängigkeit
Wichtig ist, dass Beratung nicht nur Konzepte liefert, sondern diese gemeinsam mit den Beteiligten in der Praxis verprobt und verankert.
Wie Projektmanagement Beratung typische Projektprobleme konkret löst
Eine professionelle Beratung arbeitet meist in klar abgegrenzten Schritten:
- Diagnose und Standortbestimmung
- Interviews mit Management, Projektleitern, Fachbereichen
- Analyse existierender Projekte, Portfolios, Reports
- Bewertung von Methoden, Governance, Kultur und Ressourcenlage
- Transparenz schaffen
- Verdichtung der Erkenntnisse in verständliche Bilder (z. B. Reifegradmodelle, Heatmaps)
- Konkrete Benennung von Problemfeldern und Risiken
- Gemeinsame Priorisierung von Handlungsfeldern
- Zielbild und Design
- Definition eines praktikablen Zielbilds für Projektlandschaft, PM-Framework, Rollenmodell
- Festlegung von Leitplanken: Was standardisieren wir, was bleibt flexibel?
- Planung von Quick Wins und mittelfristigen Verbesserungen
- Umsetzung und Befähigung
- Pilotierung in ausgewählten Projekten oder Bereichen
- Training von Projektleitern, PMOs, Product Ownern, Lenkungskreisen
- Begleitung von kritischen Projekten als Coach oder Interims-Projektleiter
- Verankerung und kontinuierliche Verbesserung
- Aufbau oder Weiterentwicklung eines PMO oder Projektportfolioboards
- Einführung von Reviews, Retrospektiven und Lessons Learned als Standard
- Regelmäßige Überprüfung der Wirksamkeit der Maßnahmen
Konkrete Beispiele aus der Praxis
Beispiel 1: Zu viele Projekte, zu wenig Wirkung
Ein Unternehmen hat dutzende parallele Initiativen, alle „dringend“ und „wichtig“. Folge: Überlastete Schlüsselressourcen, langsamer Fortschritt, Frustration.
Ansatz der Beratung:
- Aufnahme aller laufenden Projekte, Programme und Initiativen
- Bewertung nach strategischem Beitrag, Nutzen, Aufwand, Risiko
- Einführung eines Projektportfolioboards mit klaren Entscheidungsregeln
- Stoppen, Pausieren oder Bündeln von Projekten mit geringer Priorität
Wirkung:
- Spürbare Entlastung von Schlüsselpersonen
- Schnellere Fortschritte in priorisierten Initiativen
- Mehr Transparenz für Management und Fachbereiche
Beispiel 2: Großprojekt ohne Akzeptanz in den Fachbereichen
Ein zentrales IT-Projekt liefert auf dem Papier. Dennoch nutzen Fachbereiche das neue System nur eingeschränkt, Workarounds bleiben bestehen.
Ansatz der Beratung:
- Interviews mit Fachanwendern, Teamleitern, Key Usern
- Analyse von Nutzungsmustern und Hindernissen
- Co-Design neuer Prozesse mit Vertretern der Fachbereiche
- Ergänzende Schulungen, Coaching und Kommunikationsmaßnahmen
Wirkung:
- Deutlich höhere Nutzungsraten
- Reduzierung von manuellen Zusatzaufwänden
- Besseres Verständnis für die Vorteile des neuen Systems
Wann externe Projektmanagement Beratung besonders sinnvoll ist
Externe Unterstützung lohnt sich insbesondere, wenn:
- mehrere strategische Projekte gleichzeitig in Schieflage geraten
- das Management zwar „spürt“, dass etwas nicht stimmt, aber keine klaren Ursachen sieht
- interne Versuche, Standards und Governance zu etablieren, immer wieder versanden
- neue Methoden (z. B. agile, hybride Ansätze) eingeführt werden sollen, ohne Wildwuchs zu riskieren
- ein neutrales, fachlich fundiertes Bild gegenüber Aufsichtsrat, Eigentümern oder Kunden erforderlich ist
Wesentlich ist der Zeitpunkt: Je früher typische Projektprobleme erkannt und adressiert werden, desto größer der Hebel und desto geringer die Folgekosten.
Kriterien zur Auswahl der passenden Projektmanagement Beratung
Bei der Auswahl des Partners sollten Entscheidungsträger genau hinschauen:
- Fachliche Tiefe: Versteht die Beratung Projekt- und Portfoliomanagement über Framework-Namen hinaus?
- Praxisnähe: Gibt es nachweisbare Referenzen in vergleichbaren Situationen oder Branchen?
- Vorgehensmodell: Ist klar erkennbar, wie Diagnose, Design, Umsetzung und Verankerung erfolgen?
- Cultural Fit: Passt die Arbeitsweise zur eigenen Organisation und Entscheidungslogik?
- Befähigung statt Abhängigkeit: Steht der Aufbau interner Kompetenzen im Fokus?
Ein guter Beratungsansatz ist transparent, messbar und richtet sich klar nach den Zielen der Organisation – nicht nach der maximalen Beratungsdauer.
Wie PURE Consultant bei typischen Projektproblemen unterstützt
PURE Consultant ist auf Projekt-, Prozess- und Change-Themen spezialisiert und begleitet Unternehmen dabei, typische Projektprobleme strukturiert zu erkennen und zu lösen. Dazu gehören unter anderem:
- Analyse und Optimierung von Projekt- und Portfoliostrukturen
- Gestaltung passgenauer Projektgovernance und PMO-Setups
- Einführung praxistauglicher PM-Frameworks (klassisch, agil, hybrid)
- Begleitung kritischer Projekte als Sparringspartner oder Interims-Projektleiter
- Befähigung von Projektleitern, Führungskräften und Teams durch Trainings und Coaching
Für Organisationen, die ihre Projektlandschaft professionalisieren oder konkrete Projekte stabilisieren möchten, ist ein unverbindliches Gespräch ein sinnvoller erster Schritt: Ziele klären, Situation einordnen, Ansatz skizzieren – und dann entscheiden, ob und wie eine Zusammenarbeit Mehrwert stiftet.
Zusammenfassung Typische Projektprobleme, die Projektmanagement Beratung lösen kann: Projektprobleme sind normal – Untätigkeit nicht
Projektprobleme sind kein Zeichen von Versagen, sondern ein Hinweis auf Reibungen zwischen Strategie, Struktur, Kultur und Umsetzung. Typische Muster wie unklare Ziele, Ressourcenknappheit, schwache Governance oder fehlendes Change-Management lassen sich systematisch adressieren.
Projektmanagement Beratung bringt:
- klaren Blick auf Ursachen statt nur auf Symptome
- erprobte Vorgehensmodelle und Best Practices
- Unterstützung bei der Umsetzung im Projektalltag
- nachhaltigen Kompetenzaufbau in der Organisation
Wer frühzeitig handelt, schützt nicht nur Budgets und Zeitpläne, sondern stärkt auch das Vertrauen in Projekte als zentrales Instrument zur Umsetzung von Unternehmenszielen.