Impediment Backlog vs. Risikoliste – Ein zähes Projekt, blockierte Teams, unsichtbare Risiken – und alle reden aneinander vorbei, weil Begriffe unscharf genutzt werden: „Das ist doch schon im Impediment Backlog“, „Nein, das steht in der Risikoliste“. Genau hier setzt dieser Artikel an.
Sie erfahren, was ein Impediment Backlog ist, was eine Risikoliste leistet, worin die entscheidenden Unterschiede liegen und wie Sie beides so kombinieren, dass Ihr Projekt deutlich robuster, schneller und transparenter wird. Mit praxisnahen Beispielen, klaren Abgrenzungen und konkreten Umsetzungsschritten, die Sie direkt in Ihren Projekten nutzen können.

Begriffe klären: Was steckt hinter Impediment Backlog und Risikoliste?
Was ist ein Impediment Backlog?
Ein Impediment Backlog ist eine priorisierte Liste aller aktuellen Hindernisse, die ein Team daran hindern, seine Ziele zu erreichen – typischerweise in agilen Projekten wie Scrum.
Im Impediment Backlog stehen nur Probleme, die bereits wirksam sind oder so konkret sind, dass sie die Lieferfähigkeit des Teams jetzt oder in unmittelbarer Zukunft einschränken.
Typische Merkmale eines Impediment Backlogs:
- Fokus auf gegenwärtige oder akut drohende Hindernisse
- Ein Eintrag beschreibt ein konkretes, beobachtbares Problem
- Einträge sind priorisiert nach Auswirkung auf Zielerreichung
- Es ist sichtbar für Team und Stakeholder (Board, Tool, Wiki)
- Es wird regelmäßig gepflegt (z. B. nach Retrospektiven, Daily Scrums)
- Häufiger Verantwortlicher: Scrum Master bzw. Agile Coach in enger Zusammenarbeit mit dem Team
Beispiele für Impediments:
- „Entwicklungsumgebung fällt mehrfach pro Woche aus“
- „Entscheidung zu rechtlichen Anforderungen fehlt seit 3 Wochen“
- „Wichtiger Key User ist für Abnahmen nicht verfügbar“
Was ist eine Risikoliste?
Eine Risikoliste (oft auch Risikoregister oder Risk Log genannt) ist ein strukturiertes Verzeichnis potenzieller zukünftiger Ereignisse, die Ziele eines Projekts negativ beeinflussen können.
Im Unterschied zum Impediment geht es hier nicht um bereits eingetretene Hindernisse, sondern um potenzielle Risiken, die sich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit realisieren könnten.
Typische Inhalte einer Risikoliste:
- Beschreibung des Risikos
- Eintrittswahrscheinlichkeit (z. B. niedrig / mittel / hoch oder 1–5)
- Auswirkung auf Kosten, Zeit, Qualität, Scope
- Risikoklasse oder Priorität (z. B. durch Risikomatrix)
- Gegenmaßnahmen / Response-Strategie (vermeiden, vermindern, übertragen, akzeptieren)
- Verantwortlicher (Risk Owner)
- Status (offen, in Bearbeitung, geschlossen)
Beispiele für Risiken:
- „Abhängigkeit von nur einem Lieferanten für kritische Hardware“
- „Mögliche Gesetzesänderung, die zusätzliche Compliance-Aufwände verursacht“
- „Hoher Know-how-Verlust, falls Schlüsselperson das Unternehmen verlässt“
Eine Risikoliste ist in klassischen wie agilen Projekten ein zentrales Instrument des Risikomanagements und bildet häufig die Grundlage für Management-Entscheidungen.
Gemeinsamkeiten: Warum beides oft verwechselt wird
Impediment Backlog und Risikoliste ähneln sich auf den ersten Blick, weil beide:
- Listen sind, die Probleme und Gefahren transparent machen
- Einträge mit Bewertung und Verantwortlichkeiten enthalten
- als Steuerungsinstrument für Projektleitung und Management dienen
- regelmäßig überprüft und aktualisiert werden sollten
In beiden Fällen ist das Ziel identisch:
Negative Einflüsse auf das Projekt früh erkennen, sichtbar machen und konsequent bearbeiten.
Gerade diese Gemeinsamkeiten führen dazu, dass Begriffe in der Praxis durcheinandergeraten – was wiederum zu Blind Spots, Doppelarbeit oder Lücken im Risikomanagement führen kann.
Die wichtigsten Unterschiede: Impediment Backlog vs. Risikoliste
Der Kernunterschied liegt in der Frage: Gegenwart oder Zukunft?
Kurzdefinition des Unterschieds
- Ein Impediment Backlog enthält aktuelle oder akut drohende Hindernisse, die die Arbeit des Teams jetzt beeinträchtigen.
- Eine Risikoliste enthält Unsicherheiten und potenzielle Ereignisse, die das Projekt in der Zukunft negativ beeinflussen könnten.
Systematische Abgrenzung
Im Überblick lassen sich die Unterschiede so zusammenfassen:
- Zeitbezug
- Impediment Backlog: Gegenwart / sehr nahe Zukunft
- Risikoliste: Zukunft / „Was könnte passieren?“
- Status
- Impediment: Problem ist bereits spürbar oder manifestiert sich konkret
- Risiko: Ereignis ist noch nicht eingetreten
- Detailtiefe
- Impediment Backlog: eher operativ, fokussiert auf konkrete Beseitigung
- Risikoliste: auch strategisch, inklusive Analyse von Wahrscheinlichkeiten und Auswirkungen
- Steuerungslogik
- Impediments: schnellstmöglich beseitigen oder umgehen
- Risiken: systematisch bewerten, priorisieren, mit Maßnahmen „unter Kontrolle“ halten
- Verantwortung
- Impediments: primär Team + Scrum Master / Agile Coach
- Risiken: häufig Projektleitung, Programmmanagement, Risk Manager
- Einsatzkontext
- Impediment Backlog: typischerweise in agilen Frameworks (Scrum, Kanban)
- Risikoliste: Standard-Artefakt in klassischen Projekten und in skalierten agilen Setups
Vom Risiko zum Impediment: Wie beides zusammenwirkt
In gut geführten Projekten existieren Impediment Backlog und Risikoliste nicht isoliert, sondern bilden eine logische Kette:
- Ein mögliches Problem wird frühzeitig als Risiko aufgenommen.
- Es wird bewertet und mit Maßnahmen hinterlegt.
- Tritt das Risiko (ganz oder teilweise) ein, wird daraus ein Impediment.
- Das konkrete Hindernis erscheint nun im Impediment Backlog und wird aktiv bearbeitet.
- Parallel wird das ursprüngliche Risiko in der Risikoliste aktualisiert (z. B. Status „eingetreten“, Rest-Risiko angepasst).
Praxisbeispiel
- Risikoliste (vorher):
- „Lieferung der Cloud-Infrastruktur verzögert sich (Wahrscheinlichkeit: mittel, Auswirkung: hoch). Gegenmaßnahme: alternative Anbieter evaluieren.“
- Einige Wochen später:
- Der primäre Anbieter bestätigt Verzögerung um 6 Wochen.
- Das Risiko wird real:
- Im Impediment Backlog erscheint:
- „Team kann Testumgebung nicht aufsetzen, da Cloud-Infrastruktur fehlt.“
- In der Risikoliste wird der Status angepasst und die Maßnahmen werden konkretisiert.
- Im Impediment Backlog erscheint:
So wird aus einer eher strategischen Sicht (Risiko) ein operatives Steuerungsthema (Impediment) für das Team.
Wann reicht ein Impediment Backlog – und wann brauchen Sie zusätzlich eine Risikoliste?
Viele Organisationen fragen sich: Brauchen wir beides? Die Antwort hängt von Projektgröße, Komplexität und Governance-Anforderungen ab.
Fälle, in denen ein Impediment Backlog oft ausreicht
- Kleines bis mittleres Produktteam mit überschaubaren Abhängigkeiten
- Klare Produktvision, wenige externe Schnittstellen
- Fokus auf kurzfristige Lieferfähigkeit („Flow“)
- Gering reguliertes Umfeld, wenig formale Risikoberichtspflichten
Hier kann ein sauber geführtes Impediment Backlog viele praktischen Probleme auffangen. Risiken werden häufig implizit oder in Gesprächen adressiert.
Fälle, in denen Sie unbedingt eine Risikoliste ergänzen sollten
- Große, unternehmensweite Projekte oder Programme
- Stark regulierte Branchen (z. B. Finance, Pharma, öffentliche Verwaltung)
- Hohe externe Abhängigkeiten (Lieferanten, Partner, Behörden)
- Vertragliche Verpflichtungen mit Pönalen oder SLA-Strafen
- Mehrere agile Teams / skaliertes agiles Setup (z. B. SAFe, LeSS)
In diesen Kontexten ist eine strukturierte Risikoliste unverzichtbar, um:
- Management-Entscheidungen fundiert zu treffen
- Compliance-Anforderungen zu erfüllen
- Risiken teamübergreifend zu managen
- Prioritäten und Budgets nachvollziehbar zu begründen
Empfehlung:
Ab mittlerer Komplexität sollten Impediment Backlog und Risikoliste immer gemeinsam gedacht und bewusst verzahnt werden.
Praxisleitfaden: So führen Sie Impediment Backlog und Risikoliste wirksam ein
1. Begriffe und Zuständigkeiten klären
- Definieren Sie unternehmensweit, was ein Impediment ist und was ein Risiko ist.
- Legen Sie fest:
- Wer führt das Impediment Backlog (z. B. Scrum Master + Team)?
- Wer verantwortet die Risikoliste (z. B. Projektleiter, Risk Manager)?
- Kommunizieren Sie diese Regeln klar in Projekt- und Führungskreisen.
2. Struktur und Templates vereinheitlichen
Für ein Impediment Backlog hat sich z. B. folgende Struktur bewährt:
- Kurzbeschreibung des Hindernisses
- Betroffene Teams / Personen
- Auswirkung auf Ziele (z. B. Sprint-Ziel, Meilenstein, Time-to-Market)
- Dringlichkeit / Priorität
- Verantwortlicher für die Beseitigung
- Nächster konkreter Schritt
- Status (neu, in Klärung, in Bearbeitung, erledigt)
Für eine Risikoliste sind sinnvoll:
- Risikobezeichnung
- Kategorie (z. B. Technik, Organisation, Lieferant, Recht, Markt)
- Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung
- Risikopriorität (z. B. durch Produkt aus W × A)
- Geplante Maßnahmen
- Verantwortlicher (Risk Owner)
- Zieltermin für Review
- Status
3. Regelmäßige Reviews fest einplanen
- Impediment Backlog:
- Kurz-Checks im Daily (Was blockiert uns heute?)
- Vertiefende Betrachtung in der Retrospektive (Welche Impediments sind systemisch?)
- Regelmäßiger Abgleich mit Product Owner / Management, wenn Entscheidungen nötig sind
- Risikoliste:
- Periodische Reviews (z. B. alle 2–4 Wochen)
- Fester Agenda-Punkt in Lenkungsausschüssen oder Steering Committees
- Aktualisierung bei wesentlichen Projektänderungen (Scope, Budget, Organisation)
Wichtig: Verknüpfen Sie beide Reviews logisch. Wird ein Risiko „heiß“, prüfen Sie sofort, ob ein Eintrag im Impediment Backlog nötig ist.
4. Transparenz schaffen – aber adressatengerecht
- Machen Sie das Impediment Backlog für das Team maximal transparent (z. B. Taskboard, digitales Kanban-Board).
- Stellen Sie sicher, dass Führungskräfte Einblick in die wesentlichen Impediments erhalten, die sie lösen können oder müssen.
- Die Risikoliste sollte sowohl:
- operative Risiken für Projektteam und
- strategische Risiken für das Management
sichtbar machen – ggf. in unterschiedlichen Sichten oder Reports.
Konkrete Beispiele: Einträge im Impediment Backlog vs. Risikoliste
Beispiel-Einträge für ein Impediment Backlog
- „Fehlende Entscheidung zu Produktstrategie“
- Betroffen: gesamtes Entwicklungsteam
- Auswirkung: wesentliche Architektur-Entscheidungen blockiert
- Priorität: sehr hoch
- Verantwortlicher: Bereichsleiter Produktmanagement
- Nächster Schritt: Entscheidungsvorlage vorbereiten, Entscheidungsmeeting ansetzen
- „Testumgebung nicht stabil erreichbar“
- Betroffen: QA-Team, Entwicklung
- Auswirkung: Regressionstests nur eingeschränkt möglich
- Priorität: hoch
- Verantwortlicher: IT-Infrastruktur
- Nächster Schritt: Analyse der Ausfallursachen, Monitoring schärfen
- „Key User durch paralleles Rollout-Projekt stark ausgelastet“
- Betroffen: Teilprojekt Fachkonzeption
- Auswirkung: Abnahmen verzögern sich, Stories bleiben unklar
- Priorität: mittel
- Verantwortlicher: Projektleiter + Linienvorgesetzter Key User
- Nächster Schritt: Ressourcenabstimmung mit Linienorganisation
Beispiel-Einträge für eine Risikoliste
- „Abhängigkeit von nur einem Cloud-Anbieter“
- Kategorie: Lieferant / Technik
- Wahrscheinlichkeit: mittel
- Auswirkung: hoch (bei Ausfall / Preiserhöhung)
- Maßnahmen: zweiten Anbieter qualifizieren, Multi-Cloud-Option evaluieren
- Owner: Head of IT
- „Regulatorische Änderungen in der Branche“
- Kategorie: Recht / Compliance
- Wahrscheinlichkeit: niedrig–mittel
- Auswirkung: sehr hoch (zusätzliche Entwicklungskosten, Verzögerungen)
- Maßnahmen: Legal-Monitoring etablieren, Change-Buffer im Zeitplan einplanen
- Owner: Compliance Officer
- „Abwanderung von Schlüsselentwicklern“
- Kategorie: Organisation / HR
- Wahrscheinlichkeit: mittel
- Auswirkung: hoch
- Maßnahmen: Wissenstransfer forcieren, Doppelbesetzung kritischer Bereiche, Retention-Maßnahmen prüfen
- Owner: Projektleiter + HR
Diese Beispiele machen deutlich, warum ein klarer Unterschied zwischen „Risiko“ und „Impediment“ notwendig ist – und wie aus einem Risiko später ein Impediment werden kann.
Typische Fehler im Umgang mit Impediment Backlog und Risikoliste
1. Alles in einen Topf werfen
Häufig werden Risiken und Impediments in einer einzigen Liste geführt. Das wirkt auf den ersten Blick effizient, führt aber schnell zu:
- Verwirrung im Team („Ist das schon eingetreten oder nicht?“)
- unscharfer Priorisierung
- fehlender Trennschärfe zwischen operativem Problem und strategischem Risiko
Besser: Klar getrennte Artefakte, aber mit eindeutig definierten Übergängen.
2. Listen werden nicht aktiv genutzt
Ein häufiger Anti-Pattern:
- Impediment Backlog wird zwar angelegt, aber nicht regelmäßig aktualisiert.
- Die Risikoliste existiert nur für Audits und wird nicht zur aktiven Steuerung genutzt.
Dann sind beide Instrumente wertlos. Entscheidend ist:
- Regelmäßiger Abgleich in Meetings
- Klare Verantwortlichkeiten für Pflege und Eskalation
- Konsequente Ableitung von Maßnahmen
3. Keine Eskalation von Team- zu Management-Ebene
Viele Impediments können Teams nicht selbst lösen, etwa:
- Organisationsstrukturen
- Konfliktende Ziele zwischen Bereichen
- fehlende Entscheidungen auf Leitungsebene
Wenn solche Hindernisse im Impediment Backlog „feststecken“ und nicht systematisch in Management-Gremien gehoben werden, bleiben sie chronisch bestehen.
Lösung: Eskalationspfad definieren – inklusive klarer Erwartung an Führungskräfte, Impediments ernst zu nehmen.
4. Risiken ohne Verbindung zur Umsetzung
In manchen Projekten existiert eine formal saubere Risikoliste, aber:
- Risiken sind nicht mit konkreten Maßnahmen verknüpft
- Es gibt keinen Abgleich mit dem Backlog (Product Backlog, Programm-Backlog, Impediment Backlog)
- Budgets und Kapazitäten spiegeln das Risikoprofil nicht wider
Professionelles Risikomanagement bedeutet:
Risiken haben konkrete Konsequenzen für Planung, Priorisierung und Ressourceneinsatz.
Best Practices für Entscheider, Projektleiter und Führungskräfte
1. Nutzen Sie beide Instrumente bewusst
- Verstehen Sie die Logik hinter Impediment Backlog und Risikoliste und vermitteln Sie diese an Ihre Teams.
- Nutzen Sie Impediments als Frühwarnsystem für strukturelle Probleme in der Organisation.
- Verwenden Sie die Risikoliste als Steuerungsinstrument, um Projekte resilienter zu machen.
2. Fördern Sie eine Kultur der Offenheit
Sowohl Risiken als auch Impediments werden oft verharmlost oder verschwiegen – aus Angst vor Schuldzuweisungen. Führungskräfte sollten daher:
- Offen kommunizieren, dass das Benennen von Risiken und Hindernissen erwünscht ist
- nicht nach „Schuldigen“, sondern nach Lösungen fragen
- positive Beispiele hervorheben, in denen früh angesprochene Risiken später Probleme verhindert haben
3. Verknüpfen Sie Impediments mit Entscheidungen und Maßnahmen
- Sorgen Sie dafür, dass wesentliche Impediments regelmäßig in Steering Committees oder Management-Reviews adressiert werden.
- Verknüpfen Sie kritische Impediments mit:
- Entscheidungsbedarfen
- Ressourcenanpassungen
- Änderungen in Scope oder Priorisierung
4. Kombinieren Sie agiles Arbeiten mit professionellem Risikomanagement
Agile Teams brauchen Fokus und schnelle Entscheidungswege, während Organisationen auf Portfolio-Ebene ein sauberes Risikobild benötigen.
Gute Praxis:
- Jedes Team pflegt sein eigenes Impediment Backlog.
- Projekt- bzw. Programmebene pflegt eine übergreifende Risikoliste.
- Es gibt definierte Schnittstellen:
- „Hot Risks“ werden in Team-Planung und Backlog berücksichtigt.
- Eingetretene Risiken werden als Impediments sichtbar gemacht und aktiv bearbeitet.
Zusammenfassung Impediment Backlog vs. Risikoliste: Klarer Unterschied, starke Kombination
- Ein Impediment Backlog macht aktuelle Hindernisse eines Teams sichtbar und sorgt dafür, dass sie priorisiert und konsequent beseitigt werden.
- Eine Risikoliste erfasst potenzielle zukünftige Ereignisse mit negativer Wirkung und ermöglicht strukturiertes Risikomanagement.
- Der entscheidende Unterschied liegt im Zeitbezug: eingetretenes Problem vs. potenzielles Risiko.
- In anspruchsvollen Projekten sollten beide Instrumente kombiniert werden: Risiko → (teilweise) Eintritt → Impediment → Lösung.
- Klare Begriffe, feste Verantwortlichkeiten, regelmäßige Reviews und eine offene Kultur sind die Basis dafür, dass Impediment Backlog und Risikoliste echten Mehrwert liefern.
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