SYLLK Modell erklärt – Viele Organisationen sammeln seit Jahren „Lessons Learned“ – und trotzdem wiederholen sich dieselben Fehler von Projekt zu Projekt. Meetings werden protokolliert, Dateien abgelegt, aber das Wissen kommt im Alltag nicht an. Genau hier setzt das SYLLK Modell an: Es macht sichtbar, wo Lernprozesse in Projekten stecken bleiben und wie Sie Ihre Organisation so „verdrahten“, dass Erfahrungen tatsächlich zu besseren Ergebnissen führen. In diesem Beitrag erfahren Sie, was hinter dem SYLLK Ansatz steckt, wie er aufgebaut ist und wie Sie ihn Schritt für Schritt in Ihrem Projektportfolio anwenden können.

Was ist das SYLLK Modell in einfachen Worten?
Das SYLLK Modell („Systemic Lessons Learned Knowledge“) ist ein Rahmenwerk für organisationales Lernen aus Projekten.
Kurzdefinition:
Das SYLLK Modell beschreibt, wie Wissen und Lessons Learned systematisch durch sechs miteinander verbundene Organisationsbereiche (Systeme) fließen müssen, damit eine Organisation tatsächlich aus Projekten lernt.
Diese sechs Bereiche sind:
- Lernen
- Kultur
- Soziales (Netzwerke & Beziehungen)
- Technologie
- Prozesse
- Infrastruktur (Struktur & Governance)
Statt nur auf einzelne Maßnahmen (z. B. ein Lessons-Learned-Template) zu schauen, betrachtet SYLLK die Gesamtverdrahtung dieser Systeme. Nur wenn sie zusammenarbeiten, werden Erkenntnisse aus Projekten zu stabilen Fähigkeiten der Organisation.
Warum braucht man das SYLLK Modell überhaupt?
Viele Unternehmen kennen das Muster:
- Lessons-Learned-Workshops finden statt, aber niemand liest die Protokolle.
- Projektteams wiederholen identische Fehler, weil frühere Erfahrungen nicht auffindbar oder nicht glaubwürdig sind.
- Führungskräfte fordern „mehr Lernen aus Projekten“, investieren aber nur in Tools – nicht in Kultur und Strukturen.
Typische Symptome, die auf einen Bedarf nach einem Modell wie SYLLK hinweisen:
- Wiederkehrende Projektprobleme trotz vorhandener Dokumentation
- Wissensinseln in einzelnen Köpfen oder Teams
- Geringe Nutzung von Wissensdatenbanken
- Spannungen zwischen „offiziellen“ Prozessen und gelebter Praxis
- Starke Abhängigkeit von Einzelpersonen (Key Player Risk)
Das SYLLK Modell hilft, diese Symptome systematisch zu analysieren: Es zeigt, welches System den Fluss der Lessons Learned unterbricht – und wo man ansetzen muss, um nachhaltiges Lernen zu erzeugen.
Ursprung: Woher kommt das SYLLK Modell?
Das SYLLK Modell wurde im Kontext von Projekten und temporären Organisationen entwickelt, also genau dort, wo häufig viele Erfahrungen entstehen, aber nur wenig davon im Unternehmen verankert wird.
Inspirationsquelle ist u. a. das sogenannte „Swiss-Cheese-Modell“ aus dem Risikomanagement:
- Jede Schutzschicht (z. B. Prozess, Technologie, Kultur) hat Löcher (= Schwächen).
- Erst wenn sich mehrere Löcher ungünstig ausrichten, entstehen kritische Vorfälle.
Übertragen auf Lernen bedeutet das:
Nicht eine Ursache (z. B. „das Tool ist schlecht“) verhindert Lernen, sondern das Zusammenspiel unterschiedlicher Schwächen. SYLLK macht dieses Zusammenspiel sichtbar und bearbeitbar.
Die 6 Kernelemente des SYLLK Modells im Detail
Im Zentrum des SYLLK Ansatzes stehen sechs „Systeme“, die gemeinsam dafür sorgen, dass Lernprozesse funktionieren.
1. Lernsystem (Learning)
Hier geht es um die konkreten Mechanismen, mit denen Erfahrungen reflektiert und in Wissen überführt werden:
- Projekt-Retrospektiven, Lessons-Learned-Workshops
- After-Action-Reviews
- Peer-Reviews, Code Reviews, Qualitätszirkel
- Trainings, interne Schulungen, Brown-Bag-Sessions
Fragen zur Diagnose:
- Gibt es etablierte Formate, in denen über Erfolge und Misserfolge gesprochen wird?
- Passieren diese regelmäßig und mit klarer Struktur?
- Werden Ergebnisse dokumentiert und nachverfolgt?
Ohne ein funktionierendes Lernsystem bleiben Erfahrungen zufällig und personengebunden.
2. Kultur
Kultur bestimmt, wie in Lernräumen gesprochen wird – und ob überhaupt offen über Fehler und Risiken gesprochen werden darf.
Wichtige Aspekte:
- Fehlerkultur: Werden Fehler als Chance zur Verbesserung oder als Makel gesehen?
- Psychologische Sicherheit: Trauen sich Mitarbeitende, Probleme anzusprechen?
- Umgang mit Kritik: Dürfen auch Managemententscheidungen hinterfragt werden?
Typische kulturelle Blockaden:
- „Bei uns läuft alles gut“ – Erfolgserzählungen ohne kritische Reflexion
- Schuldzuweisungen statt Ursachenanalyse
- Stark hierarchische Kommunikation, in der schlechte Nachrichten „geschönt“ werden
SYLLK macht klar: Ohne eine unterstützende Lernkultur bleiben alle anderen Systeme wirkungsschwach.
3. Soziales System (Social)
Hier geht es um die menschlichen Netzwerke, Beziehungen und Rollen, über die Wissen fließt:
- Communities of Practice
- Mentoring-Beziehungen
- informelle Expertennetzwerke
- Rollen wie Knowledge Manager, Chapter Leads, Product Owner, Projektleiter
Typische Fragen:
- Wer sind die Wissensmultiplikatoren in Ihrer Organisation?
- Gibt es Foren, in denen Projektleiter:innen sich austauschen?
- Kennen sich Fachbereiche und Projekte gut genug, um voneinander zu lernen?
Fehlt ein funktionierendes soziales System, versandet Wissen in Dokumenten und Formalismen.
4. Technologie
Technologie ist das sichtbare „Frontend“ des Wissensmanagements – aber im SYLLK Modell nur ein Baustein:
- Wissensdatenbanken, Wikis, Intranets, DMS
- Collaboration-Tools (Teams, Slack, Confluence, SharePoint etc.)
- Suchfunktionen, Tagging, Metadaten
- Automatisierte Reports aus Projektmanagement-Tools
Typische Probleme:
- Insellösungen ohne Integration
- Schlechte Usability, komplizierte Zugriffsrechte
- Unklare Verantwortlichkeiten für Pflege und Aktualität
Im SYLLK Verständnis unterstützt Technologie nur dann Lernen, wenn sie mit Kultur, Prozessen und sozialen Netzwerken abgestimmt ist.
5. Prozesse
Prozesse definieren, wann und wie Lernen aus Projekten stattfinden soll:
- Vorgaben im Projektmanagement-Framework (z. B. Gate-Modelle, Phasenabschlüsse)
- Quality-Gates mit verpflichtenden Reviews
- Standardisierte Vorlagen für Lessons Learned
- Einbindung von Erfahrungen in Portfolio-Entscheidungen
Fragen zur Bewertung:
- Ist geregelt, wann eine Projekt-Retrospektive stattfinden muss?
- Werden Lessons Learned in Folgeprojekte und Standards eingearbeitet?
- Fließen Erkenntnisse in Roadmaps, Budgetentscheidungen, Governance-Gremien ein?
Fehlen klare Prozesse, bleibt Lernen optional – und fällt im Projektalltag als Erstes hinten herunter.
6. Infrastruktur (Struktur & Governance)
Unter Infrastruktur versteht SYLLK die strukturellen Rahmenbedingungen:
- Organigramm, Rollen- und Verantwortlichkeitsverteilung
- PMO / Projektmanagement-Office, Center of Excellence
- Strategische Prioritäten (z. B. „Learning Organization“ als Zielbild)
- Budget, Zeitkontingente und Ressourcen für Lernaktivitäten
Typische Fragen:
- Gibt es eine Stelle, die organisationale Lernprozesse koordiniert (z. B. PMO, Wissensmanagement)?
- Ist Lernen aus Projekten explizit in Zielsystemen und KPIs verankert?
- Gibt es klare Zuständigkeiten für die Pflege von Standards und Best Practices?
Ohne passende Infrastruktur bleiben Lerninitiativen oft isolierte Einzelprojekte engagierter Personen.
Wie funktioniert das SYLLK Modell in der Praxis?
Das SYLLK Modell wird in der Praxis vor allem als Diagnose- und Designwerkzeug eingesetzt:
- Bestehende Situation analysieren
- Für jedes der sechs Systeme wird bewertet: Wie gut unterstützt es das Lernen aus Projekten aktuell?
- „Löcher im Käse“ identifizieren
- Wo entstehen Brüche? Beispiel: Gute Workshops (Lernsystem) treffen auf schwache Kultur (niemand sagt die Wahrheit) oder fehlende Prozesse (Erkenntnisse werden nicht weiterverarbeitet).
- Systemübergreifende Maßnahmen definieren
- Ziel ist es, nicht nur an einem Punkt (z. B. Technologie) zu optimieren, sondern mehrere Systeme so zu justieren, dass ein stabiler Fluss von Lessons Learned entsteht.
- Pilotprojekte und schrittweise Skalierung
- SYLLK wird idealerweise an ausgewählten Projekten oder Bereichen getestet und dann iterativ ausgebaut.
Typische Anwendungsfälle: Wo ist das SYLLK Modell besonders hilfreich?
Das SYLLK Modell eignet sich besonders für:
- Projektbasierte Organisationen
z. B. Beratung, IT, Bau, Engineering, Agenturen, F&E - Unternehmen mit hohem Projektportfolio-Druck
Wenn viele parallele Projekte laufen und Fehler teuer sind (Zeit, Budget, Reputation). - Organisationen mit starkem Wissensfokus
z. B. komplexe Produkte, regulatorische Anforderungen, hoher Innovationsdruck.
Beispiele für konkrete Fragestellungen, bei denen SYLLK unterstützt:
- „Warum nutzen unsere Teams das Lessons-Learned-Repository kaum?“
- „Wie können wir sicherstellen, dass kritische Projekterfahrungen ins Standardvorgehen einfließen?“
- „Wie reduzieren wir die Abhängigkeit von einzelnen Senior-Projektleitern?“
- „Wie bringen wir agile, DevOps- oder Transformationsprojekte dazu, voneinander zu lernen?“
SYLLK Modell anwenden: Vorgehen in 6 Schritten
Schritt 1: Zielbild klären
- Was bedeutet „besser aus Projekten lernen“ konkret für Ihr Unternehmen?
- Geht es primär um Risikoreduktion, Effizienz, Qualität, Innovation oder Compliance?
- Welche Kennzahlen sollen sich verändern (z. B. Wiederholfehler, Projektdurchlaufzeit, Nacharbeiten)?
Ein klares Zielbild entscheidet später über die Priorisierung von Maßnahmen.
Schritt 2: Ist-Analyse entlang der 6 SYLLK Systeme
Für jedes System werden Stärken, Schwächen und typische Muster erhoben, z. B. mittels:
- Interviews mit Projektleitenden, Teammitgliedern, Fachbereichen
- Workshops mit Vertretern aus Management, PMO, IT, HR
- Analyse bestehender Dokumente, Tools und Prozesse
Mögliche Bewertungsskalen (einfach gehalten):
- 1 = stark hinderlich
- 2 = eher hinderlich
- 3 = neutral
- 4 = eher unterstützend
- 5 = stark unterstützend
Das Ergebnis ist ein „Landkarten-Bild“ Ihres organisationalen Lernsystems.
Schritt 3: Kritische Bruchstellen identifizieren
Anschließend werden die Kombinationen betrachtet, in denen das Lernen besonders häufig scheitert, z. B.:
- Gute Lernworkshops + schwache Kultur → Erkenntnisse bleiben oberflächlich.
- Moderne Technologie + fehlende Prozesse → Datenfriedhof statt nutzbarem Wissen.
- Starke Communities + fehlende Infrastruktur → Engagement verpufft, weil es keine Entscheidungskanäle gibt.
Diese Bruchstellen sind die Hebel, an denen es sich lohnt anzusetzen.
Schritt 4: Maßnahmenpakete definieren
Statt viele Einzelmaßnahmen zu starten, empfiehlt sich, systemübergreifende Pakete zu schnüren, z. B.:
- Paket „Transparenz & Offenheit“ (Kultur + Lernen + Soziales)
- Einführung regelmäßiger, moderierter Retrospektiven
- Schulung von Facilitators
- Leitlinien für einen konstruktiven Umgang mit Fehlern
- Paket „Von Projekten zu Standards“ (Prozesse + Infrastruktur + Technologie)
- Prozess, wie Lessons Learned in Methodik-Handbücher und Templates einfließen
- Verantwortlichkeiten (z. B. PMO) definieren
- Technische Unterstützung (z. B. Versionierung, Änderungsdokumentation)
- Paket „Community-getriebenes Wissensmanagement“ (Soziales + Technologie + Kultur)
- Aufbau von Communities of Practice
- Nutzung passender Collaboration-Tools
- Sichtbare Anerkennung für Wissensbeiträge
Schritt 5: Pilotierung mit realen Projekten
SYLLK entfaltet seine Wirkung, wenn es an echten Projekten erprobt wird:
- Auswahl von 2–4 Pilotprojekten mit hoher Sichtbarkeit
- Klare Vereinbarung: Welche neuen Lernformate oder Prozesse werden hier getestet?
- Begleitende Unterstützung durch PMO oder externe Beratung
- Messung von Effekten (z. B. Qualität der Lessons Learned, Umsetzung in Folgeprojekte)
Wichtig ist, dass Pilotprojekte nicht als „Experiment auf Kosten des Projekterfolgs“ empfunden werden, sondern als Möglichkeit, besser als bisher zu arbeiten.
Schritt 6: Skalierung und Verankerung
Was in Piloten funktioniert, wird anschließend skaliert:
- Anpassung von Richtlinien, Methodenhandbüchern, Trainingsprogrammen
- Integration in Projektmanagement-Ausbildung, Onboarding, Führungskräfteentwicklung
- Verankerung in KPIs und Zielvereinbarungen (z. B. Nutzung von Lessons Learned, Beitrag zu Communities)
- Regelmäßige Überprüfung der sechs SYLLK Systeme (z. B. jährliche Standortbestimmung)
So wird das SYLLK Modell von einer einmaligen Initiative zu einem Bestandteil der organisationalen Lernarchitektur.
Praxisbeispiel: Wie das SYLLK Modell ein Projektportfolio stabilisieren kann
Ein fiktives, aber typisches Szenario aus einem mittelgroßen IT-Dienstleister:
Ausgangslage
- 40–50 parallele Kundenprojekte pro Jahr
- Wiederkehrende Probleme bei Aufwandsschätzung und Scope-Management
- Es existiert ein Lessons-Learned-Template im Intranet, wird aber kaum genutzt
SYLLK-Diagnose (verkürzt)
- Lernen: Einzelne Projektleiter machen nach Bedarf Retrospektiven, aber ohne verbindliches Format.
- Kultur: Fehler werden ungern offen angesprochen, Projekterfolge werden stark betont.
- Soziales: Es gibt keinen regelmäßigen Austausch zwischen Projektleitern.
- Technologie: Confluence ist vorhanden, aber unstrukturierte Ablage, schlechte Suche.
- Prozesse: Keine verbindliche Vorgabe für Lessons Learned am Projektende.
- Infrastruktur: PMO ist stark auf Reporting fokussiert, nicht auf Lernen.
Maßnahmen auf Basis von SYLLK
- Einführung standardisierter, moderierter Projekt-Retrospektiven (Lernen)
- Monatliches „Projektleiter-Forum“ für Austausch und Peer-Learning (Soziales)
- Klare Prozessvorgabe: Lessons Learned sind Voraussetzung für Projektabschluss (Prozess)
- PMO erhält Mandat, wiederkehrende Erkenntnisse in Standards zu überführen (Infrastruktur)
- Überarbeitung der Confluence-Struktur mit klarer Taxonomie und Vorlagen (Technologie)
- Führungsebene etabliert „Failure Stories“ als eigenen Agenda-Punkt in Bereichsmeetings (Kultur)
Ergebnis nach 12–18 Monaten
- Deutliche Reduktion von Wiederholfehlern bei Angeboten und Aufwandsschätzung
- Höhere Zufriedenheit der Projektleiter durch Austausch und Unterstützung
- Erster Satz an „Design-Guidelines“ und „Do’s & Don’ts“ als direktes Produkt der Lessons Learned
Das Beispiel zeigt: Der Mehrwert des SYLLK Modells liegt darin, nicht nur an einer Stelle („wir brauchen ein besseres Tool“) zu drehen, sondern die Organisation als lernendes System zu verstehen.
Häufige Fehler bei der Einführung des SYLLK Modells
Beim Arbeiten mit dem SYLLK Ansatz tauchen in der Praxis immer wieder ähnliche Stolpersteine auf:
- Reduktion auf Technologie
„Wir bauen ein zentrales Lessons-Learned-Wiki, dann sind wir fertig.“ – Ohne Kultur, Prozesse und soziale Anker wird das Wiki zur Ablage, nicht zur Wissensquelle. - Einmalige Analyse ohne Umsetzung
Workshops liefern schöne Poster und Heatmaps, aber es fehlt der Übergang in konkrete Maßnahmen und Verantwortlichkeiten. - Keine Einbindung der Führungsebene
SYLLK braucht Management-Unterstützung, sonst bleiben Lerninitiativen auf Arbeitsebene stecken. - Überambitionierter Start
Alles soll auf einmal verbessert werden. Sinnvoller ist, gezielt kritische Lernbrüche anzugehen und Erfolge sichtbar zu machen.
Checkliste: Ist Ihre Organisation bereit für das SYLLK Modell?
Nutzen Sie die folgenden Fragen als schnellen Selbsttest:
Lernsystem
- Gibt es regelmäßige, strukturierte Formate, um Projekte zu reflektieren?
- Werden Lessons Learned dokumentiert UND nachverfolgt?
Kultur
- Dürfen Fehler angesprochen werden, ohne dass Schuldige gesucht werden?
- Werden auch unbequeme Wahrheiten in Richtung Management kommuniziert?
Soziales
- Gibt es lebendige Communities oder Netzwerke rund um Projektarbeit?
- Haben Mitarbeitende klar erkennbare Wissens-Ansprechpersonen?
Technologie
- Finden Projektteams relevante Erfahrungen anderer Teams schnell wieder?
- Ist klar, wo welche Art von Wissen abgelegt werden soll?
Prozesse
- Ist das Lernen aus Projekten verbindlich im Projektvorgehen verankert?
- Fließen Erkenntnisse nachweislich in Standards, Vorlagen und Methoden ein?
Infrastruktur
- Gibt es Rollen wie PMO, Wissensmanager oder Methodikverantwortliche mit klarem Mandat?
- Stehen Zeit und Budget für Lernaktivitäten explizit zur Verfügung?
Je mehr Fragen Sie mit „Nein“ beantworten, desto größer ist der potenzielle Hebel, den das SYLLK Modell in Ihrer Organisation entfalten kann.
Fazit SYLLK Modell erklärt: Warum sich das SYLLK Modell für Entscheider und Projektverantwortliche lohnt
Das SYLLK Modell bietet eine klare, praxisnahe Antwort auf eine zentrale Managementfrage:
Wie stellen wir sicher, dass unsere Organisation tatsächlich aus Projekten lernt – und nicht nur darüber spricht?
Statt sich auf Einzelmaßnahmen zu verlassen, zeigt SYLLK:
- wo Lernprozesse blockiert sind,
- welche Systeme zusammenwirken müssen,
- und wie man aus Lessons Learned echte organisatorische Fähigkeiten macht.
Für Entscheider, Projektmanager:innen und Führungskräfte ist SYLLK damit ein wirkungsvolles Instrument, um
- Projekt- und Transformationsrisiken zu reduzieren,
- die Qualität von Ergebnissen nachhaltig zu steigern
- und kritisches Erfahrungswissen im Unternehmen zu halten – auch wenn Schlüsselpersonen wechseln.
Wenn Sie prüfen wollen, wie gut Ihre Organisation heute schon entlang der sechs SYLLK Systeme aufgestellt ist oder wie Sie das Modell pragmatisch in Ihrem Projektportfolio verankern können, lohnt sich ein externer Blick von erfahrenen Projekt- und Organisationsberatern. Die Expert:innen der PURE Consultant unterstützen Sie dabei, Ihr Lernsystem gezielt zu analysieren und passgenaue Maßnahmen für Ihre Organisation zu entwickeln.