Pugh Matrix erklärt – Komplexe Entscheidungen mit mehreren Optionen gehören zum Alltag von Projektmanagern, Produktverantwortlichen und Führungskräften. Oft entscheidet letztlich doch das Bauchgefühl – mit allen Risiken für Kosten, Qualität und Akzeptanz. Die Pugh Matrix bietet hier einen einfachen, aber wirksamen Rahmen, um Alternativen systematisch zu vergleichen und Entscheidungen transparent zu machen. In diesem Beitrag wird die Pugh Matrix so erklärt, dass Sie sie direkt in Projekten, Workshops und Gremiensitzungen anwenden können – inklusive Schritt-für-Schritt-Anleitung, Praxisbeispiel, typischen Fehlern und Tipps für den Einsatz im Unternehmen.

Was ist die Pugh Matrix?
Die Pugh Matrix ist ein strukturiertes Bewertungsverfahren, um mehrere Lösungsvorschläge anhand definierter Kriterien miteinander zu vergleichen. Eine Referenzlösung dient als Vergleichsmaßstab, alle Alternativen werden relativ dazu mit „besser“, „gleich“ oder „schlechter“ bewertet.
Kurzdefinition:
Die Pugh Matrix ist eine einfache Bewertungsmatrix, mit der verschiedene Optionen anhand einheitlicher Kriterien relativ zu einer Referenzlösung gegenübergestellt und transparent priorisiert werden.
Entwickelt wurde die Methode von Stuart Pugh im Kontext der Produktentwicklung. Heute ist sie in vielen Bereichen verbreitet, unter anderem:
- Innovations- und Produktmanagement
- Prozess- und Organisationsentwicklung
- Projektportfoliomanagement
- Lieferantenauswahl
- Technologie- und Toolauswahl
Die Pugh Matrix wird häufig auch als Pugh-Methode, Entscheidungsmatrix nach Pugh, Konzeptauswahlmatrix oder allgemein als Bewertungsmatrix bezeichnet.
Wofür eignet sich die Pugh Matrix besonders?
Typische Einsatzszenarien, in denen die Pugh Matrix ihre Stärken ausspielt:
- Auswahl von Software-Tools (z. B. Projektmanagement-, ERP-, CRM-Systeme)
- Bewertung von Produktkonzepten in frühen Entwicklungsphasen
- Vergleich von Prozessvarianten oder Organisationsstrukturen
- Lieferantenauswahl (Qualität, Preis, Zuverlässigkeit, Risiko)
- Entscheidung über Investitionsprojekte im Portfolio
- Priorisierung von Change-Maßnahmen oder Initiativen
Überall dort, wo mehrere realistische Alternativen vorliegen, einige klare Kriterien existieren und ein Team gemeinsam entscheiden soll, ist die Pugh Matrix ein sehr geeigneter Ansatz.
Wie funktioniert die Pugh Matrix? Grundprinzip in wenigen Sätzen
Das grundlegende Vorgehen ist immer gleich:
- Ziel und Entscheidungssituation klären.
- Relevante Alternativen sammeln.
- Bewertungskriterien definieren.
- Eine Referenzlösung festlegen.
- Jede Alternative pro Kriterium relativ zur Referenz bewerten:
- „+“ = besser als Referenz
- „0“ = gleichwertig
- „–“ = schlechter
- Die Bewertungen auswerten und diskutieren.
Optional können Kriterien gewichtet und die Bewertungen in Punkte überführt werden, um ein noch differenzierteres Bild zu bekommen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Pugh Matrix in der Praxis anwenden
1. Entscheidung und Ziel klar beschreiben
Bevor Sie eine Pugh Matrix aufbauen, brauchen Sie eine klare Entscheidungsfrage, zum Beispiel:
- „Welches Projektmanagement-Tool sollen wir unternehmensweit einführen?“
- „Welches Produktkonzept verfolgen wir in der nächsten Entwicklungsphase weiter?“
- „Welchen Lieferanten wählen wir für das Bauteil X?“
Gute Praxis:
- Scope eingrenzen (z. B. nur EMEA-Region, nur Neuprojekte)
- Zeithorizont klären (kurz-/mittel-/langfristig)
- Entscheidungsverantwortung festlegen (z. B. Lenkungskreis, Produktboard)
2. Alternativen sammeln und bereinigen
Listen Sie alle ernstzunehmenden Optionen auf. In Workshops entsteht schnell eine lange Liste – hier hilft ein kurzes Vorfiltern:
- Offensichtliche „Nicht-Passungen“ aussortieren (z. B. fehlende Compliance-Anforderungen).
- Varianten mit sehr ähnlichem Profil zusammenfassen.
- 3–7 Alternativen sind für eine Pugh Matrix meist gut handhabbar.
Dokumentieren Sie jede Alternative möglichst konkret (Name, Kurzbeschreibung, wesentliche Annahmen).
3. Bewertungskriterien definieren
Die Qualität der Pugh Matrix steht und fällt mit den Kriterien. Leitfragen:
- Was entscheidet über den Erfolg der Option?
- Worauf legen Stakeholder und Nutzer besonderen Wert?
- Welche Risiken müssen wir im Blick haben?
Typische Kriterien (Beispiele):
- Wirtschaftlichkeit (Total Cost of Ownership, Investitionsvolumen)
- Nutzenbeitrag (Umsatzpotenzial, Effizienzgewinne, Kundennutzen)
- Umsetzbarkeit (Komplexität, Ressourcenbedarf, technische Machbarkeit)
- Risiko (Abhängigkeiten, Technologie-Reife, regulatorisches Risiko)
- Zeit (Time-to-Market, Einführungsdauer)
- Akzeptanz (User Experience, Change-Aufwand, Schulungsbedarf)
Sinnvoll ist die Unterscheidung in:
- Muss-Kriterien (Knock-out): Wenn nicht erfüllt, fällt die Option weg.
- Kann-Kriterien: Differenzieren zwischen den verbleibenden Alternativen.
Beschreiben Sie jedes Kriterium in ein, zwei Sätzen, damit alle im Team dasselbe Verständnis haben.
4. Referenzlösung auswählen
Zentrales Element der Pugh Matrix ist die Referenzlösung, auch „Baseline“:
- Häufig ist das der Status quo („So machen wir es heute“).
- Möglich ist auch der aktuelle Favorit oder eine am Markt etablierte Standardlösung.
Die Referenz muss nicht „gut“ sein. Wichtig ist, dass sich alle Alternativen sinnvoll daran messen lassen.
5. Bewertungsraster festlegen
Klassisch arbeitet die Pugh Matrix mit einem dreistufigen Raster je Kriterium:
- „+“ = Alternative ist besser als die Referenz
- „0“ = Alternative ist gleichwertig
- „–“ = Alternative ist schlechter
Um zu einer numerischen Auswertung zu kommen, wird dies meist in Punkte übersetzt, z. B.:
- „+“ = +1 Punkt
- „0“ = 0 Punkte
- „–“ = –1 Punkt
Optional können Sie die Kriterien gewichten, z. B.:
- 1 = gering wichtig
- 2 = wichtig
- 3 = sehr wichtig
In diesem Fall multiplizieren Sie später Punkte × Gewichtung.
Empfehlung: Halten Sie das System bewusst einfach. Zu viele Skalenstufen und Gewichtungen können eine Scheingenauigkeit erzeugen, die nicht wirklich Mehrwert stiftet.
6. Matrix aufbauen
Erstellen Sie nun die eigentliche Pugh Matrix (z. B. in Excel, einem Whiteboard-Tool oder auf einem physischen Flipchart):
- Zeilen: Alternativen (inklusive Referenzlösung).
- Spalten: Bewertungskriterien.
- Letzte Spalten: Summen (z. B. gewichtete Punktzahl, Kommentare).
Beispielstruktur (ohne Zahlen, nur Aufbau):
- Kopfzeile: Kriterien (Kosten, Nutzen, Umsetzbarkeit, Risiko, …)
- Erste Spalte: Alternativen A, B, C, Referenz R
- Zellen: + / 0 / – im Vergleich zur Referenz
- Rechte Spalte: Gesamtscore, Bemerkungen
7. Bewertung im Team durchführen
Führen Sie die eigentliche Bewertung möglichst im multidisziplinären Team durch:
- Fachbereiche
- IT / Technik
- Finance / Controlling
- Anwendervertreter
- ggf. Compliance / Legal
Vorgehen:
- Pro Kriterium kurz klären, was „besser“ und „schlechter“ konkret bedeutet.
- Jedes Teammitglied gibt seine Einschätzung ab (z. B. erst still, dann Diskussion).
- Die Gruppe einigt sich auf ein gemeinsames „+“, „0“ oder „–“ pro Zelle.
Wichtig: Die Diskussion hinter den Bewertungen ist oft wertvoller als der finale Score. Sorgen Sie für Transparenz:
- Argumente kurz im Kommentarfeld notieren.
- Annahmen dokumentieren (z. B. „unter der Annahme, dass…“).
8. Auswertung und Sensitivitätsanalyse
Nach der Bewertung:
- Punkte summieren (ggf. mit Gewichtung).
- Alternativen nach Gesamtpunktzahl sortieren.
- Ergebnisse interpretieren, nicht blind übernehmen.
Hilfreiche Fragen:
- Welche Alternative liegt klar vorne?
- Gibt es „enge Rennen“ – Optionen mit ähnlicher Punktzahl?
- Welche Kriterien geben den Ausschlag?
- Wie robust ist das Ergebnis, wenn Gewichtungen leicht verändert werden?
Eine einfache Sensitivitätsanalyse:
- Gewichten Sie ein Schlüsselkriterium einmal höher, einmal niedriger.
- Prüfen Sie, ob sich die Rangfolge der Alternativen stark verändert.
Wenn der Sieger von kleinen Gewichtungsänderungen abhängig ist, ist das ein Hinweis auf hohen Diskussionsbedarf und möglicherweise auf fehlende Daten.
Konkretes Beispiel: Pugh Matrix zur Auswahl eines Projektmanagement-Tools
Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen möchte ein einheitliches Projektmanagement-Tool einführen. Drei Lösungen stehen in der engeren Auswahl:
- Tool A: Marktführer, umfangreiche Funktionen, hoher Preis
- Tool B: Solider Funktionsumfang, mittelpreisig
- Tool C: Leichtgewichtig, günstig, weniger Funktionen
Entscheidungsfrage:
„Welches Projektmanagement-Tool sollen wir für alle Projekte im Unternehmen einführen?“
Referenzlösung:
Status quo: „Excel- und PowerPoint-basierte Projektlisten ohne zentrales System“.
Kriterien (vereinfacht):
- Funktionsumfang
- Benutzerfreundlichkeit
- Integrationen (z. B. mit ERP, E-Mail, Kollaborationstools)
- Gesamtkosten über 3 Jahre
Das Team vergleicht nun jede Option relativ zur Referenz:
- Gegenüber Excel ist jedes spezialisierte Tool beim Funktionsumfang besser → Tool A, B, C: „+“ für Kriterium 1.
- Bei der Benutzerfreundlichkeit könnte das Team urteilen:
- Tool A: „0“ (umfangreich, aber komplex)
- Tool B: „+“ (gute Balance aus Umfang und Einfachheit)
- Tool C: „+“ (sehr einfach, aber eingeschränkt)
- Bei den Integrationen:
- Tool A: „+“ (viele Standard-Integrationen)
- Tool B: „0“ (nur Kernsysteme)
- Tool C: „–“ (kaum Integrationen)
- Bei den Gesamtkosten:
- Tool A: „–“ (wesentlich teurer als heute)
- Tool B: „–“ (Mehrkosten, aber moderat)
- Tool C: „0“ oder „+“ (günstig oder kostenneutral)
Durch die Summierung der Plus- und Minuszeichen (ggf. gewichtet) ergibt sich eine Rangfolge. Mindestens genauso wichtig: Aus der Diskussion wird schnell klar, ob dem Unternehmen eher Funktionsumfang und Integrationen oder eher Kosten und Einfachheit entscheidend sind.
So macht die Pugh Matrix Prioritäten, Trade-offs und die Begründung der Entscheidung sichtbar – auch für Stakeholder, die nicht am Workshop teilgenommen haben.
Vorteile der Pugh Matrix
Warum lohnt sich der Einsatz dieser Methode?
- Einfache Logik, schnell erklärbar
- Visuelle Darstellung macht Entscheidungen greifbar
- Fokus auf Vergleich relativ zu einer Referenz, nicht auf absoluten (oft unsicheren) Zahlen
- Fördert strukturierte Diskussion im Team
- Erhöht Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Entscheidung
- Unterstützt Akzeptanz, weil Argumente sichtbar dokumentiert sind
- Gut kombinierbar mit anderen Methoden (z. B. Business Case, Risikobewertung)
Gerade in frühen Phasen, wenn noch keine präzisen Zahlen vorliegen, ermöglicht die Pugh Matrix eine qualitative, aber systematische Bewertung.
Grenzen und Nachteile der Pugh Matrix
So hilfreich die Methode ist, sie hat auch Grenzen:
- Subjektivität: Bewertungen basieren häufig auf Einschätzungen, nicht auf harten Daten.
- Abhängigkeit von Kriterienwahl: Schlechte oder unvollständige Kriterien führen zu irreführenden Ergebnissen.
- Grobe Skala: Das einfache +/0/– Raster ist bewusst grob. Feine Unterschiede gehen verloren.
- Scheingenauigkeit bei zu vielen Gewichtungen: Aufwendige Punktesysteme können eine Objektivität suggerieren, die faktisch nicht existiert.
- Nur ein Baustein: Die Pugh Matrix ersetzt keine Wirtschaftlichkeitsrechnung oder umfassende Risikoanalyse – sie ergänzt diese.
Wichtig ist daher, die Pugh Matrix als Entscheidungsunterstützung, nicht als „automatischen Entscheidungsautomaten“ zu verstehen.
Häufige Fehler bei der Anwendung – und wie Sie sie vermeiden
1. Unklare oder zu viele Kriterien
- Problem: Die Matrix wird unübersichtlich und verwässert.
- Lösung: 5–10 gut definierte, wirklich entscheidungsrelevante Kriterien reichen in der Praxis häufig aus.
2. Ungeeignete Referenzlösung
- Problem: Alternativen lassen sich nicht sinnvoll vergleichen.
- Lösung: Eine Referenz wählen, die alle Beteiligten kennen und bei der der Vergleich intuitiv nachvollziehbar ist.
3. Fehlende Stakeholder im Bewertungsprozess
- Problem: Wichtige Perspektiven (z. B. Anwender, IT, Compliance) fehlen, Akzeptanz sinkt.
- Lösung: Relevante Rollen früh identifizieren und in den Bewertungsworkshop einbinden.
4. Bewertung ohne ausreichende Informationsbasis
- Problem: „Bauchgefühl-Matrix“ ohne belastbare Fakten.
- Lösung: Vorab Mindestinformationen definieren (Datenblatt, Demo, Referenzen), erst dann bewerten.
5. Blindes Vertrauen in das Endergebnis
- Problem: Die höchste Punktzahl wird automatisch als „richtig“ interpretiert.
- Lösung: Ergebnisse immer kritisch hinterfragen, Sensitivitätsanalysen durchführen, Alternativen ggf. nachuntersuchen.
6. Keine Dokumentation der Annahmen
- Problem: Entscheidungen sind später nicht mehr nachvollziehbar.
- Lösung: Zentrale Annahmen und Diskussionspunkte mitprotokollieren (z. B. in einer Kommentarsparte pro Kriterium).
Pugh Matrix im Vergleich zu anderen Entscheidungsverfahren
Einfache Pro/Contra-Liste vs. Pugh Matrix
- Pro/Contra-Listen sind schnell erstellt, aber unstrukturiert und schwer vergleichbar, wenn mehr als zwei Optionen vorliegen.
- Die Pugh Matrix zwingt zu klaren Kriterien und ermöglicht den Vergleich von mehreren Alternativen in einer konsistenten Struktur.
Nutzwertanalyse (gewichtete Punktbewertung) vs. Pugh Matrix
- Die klassische Nutzwertanalyse arbeitet meist mit feineren Skalen (z. B. 1–5 oder 1–10) und gewichteten Kriterien.
- Die Pugh Matrix setzt stärker auf den relativen Vergleich zu einer Referenz und eine grobe Skala (+/0/–).
- In der Praxis werden beide Ansätze oft kombiniert: Pugh als qualitative Vorauswahl, Nutzwertanalyse als vertiefende Bewertung.
Pugh Matrix vs. reine Kosten-Nutzen-Analyse
- Eine reine Kosten-Nutzen-Betrachtung eignet sich gut, wenn Zahlen verlässlich vorliegen.
- In frühen Phasen mit hoher Unsicherheit und vielen qualitativen Aspekten (Akzeptanz, strategische Passung) liefert die Pugh Matrix oft ein kompletteres Bild.
Praktische Tipps für die Umsetzung im Unternehmen
1. In bestehende Entscheidungsprozesse integrieren
- Pugh Matrix z. B. im Stage-Gate-Prozess verankern (Gate „Konzeptauswahl“).
- Standard-Vorlagen für Produktentwicklung, IT-Projekte oder Investitionsentscheidungen erstellen.
2. Moderation klären
- Eine neutrale Moderation hilft, Machtgefälle und Voreingenommenheit zu reduzieren.
- Moderatoren sollten mit den Grundlagen von Entscheidungsverfahren vertraut sein.
3. Visuelle Hilfsmittel nutzen
- Digitale Whiteboards, Tabellen oder Templates in Kollaborationstools machen die Matrix für alle sichtbar.
- Farben (z. B. Grün = „+“, Gelb = „0“, Rot = „–“) erhöhen die Verständlichkeit.
4. Dokumentation und Nachnutzung
- Ergebnisse zentral ablegen (z. B. im Projekt- oder Portfoliomanagement-System).
- Lessons Learned: Welche Kriterien waren hilfreich, welche fehlten? Beim nächsten Einsatz verbessern.
5. Schulung und Orientierungshilfen
- Kurzschulungen für Führungskräfte, Projektleiter und Fachexperten.
- Kurze Anleitungen oder Checklisten beilegen, damit die Pugh Matrix auch ohne externe Unterstützung sicher angewendet wird.
Checkliste: Pugh Matrix anwenden – in 10 Schritten
- Entscheidungsfrage klar formulieren.
- Relevante Alternativen sammeln und grob vorfiltern.
- Muss- und Kann-Kriterien definieren und beschreiben.
- Referenzlösung festlegen (häufig der Status quo).
- Einfaches Bewertungsraster (+/0/–) und ggf. Gewichtungen definieren.
- Matrix in einem geeigneten Tool oder auf einem Board anlegen.
- Bewertungsworkshop mit allen relevanten Stakeholdern durchführen.
- Bewertungen dokumentieren, inklusive zentraler Annahmen.
- Ergebnisse auswerten, Sensitivität prüfen, ggf. Ergänzungsanalysen durchführen.
- Entscheidung treffen, begründen und transparent kommunizieren.
Fazit Pugh Matrix erklärt: Warum sich die Pugh Matrix für Entscheider lohnt
Die Pugh Matrix ist kein akademisches Konstrukt, sondern ein praxiserprobtes Werkzeug, das hilft, komplexe Entscheidungen in Projekten, Produktentwicklung und Organisationen greifbar zu machen. Sie kombiniert:
- Struktur (klare Kriterien, einheitliche Bewertung),
- Transparenz (sichtbare Argumente, dokumentierte Annahmen) und
- Teamorientierung (gemeinsame Diskussion, höhere Akzeptanz).
Gerade in Zeiten knapper Ressourcen und hoher Veränderungsdynamik ist es ein Vorteil, Entscheidungen nachvollziehbar und wiederholbar zu treffen – statt sie dem Zufall oder Einzelmeinungen zu überlassen.
Wenn Sie die Pugh Matrix in Ihren Projekt- oder Portfolioprozessen systematisch etablieren möchten oder Unterstützung bei der Auswahl und Einführung passender Entscheidungsverfahren suchen, kann eine externe, methodensichere Begleitung – etwa durch erfahrene Berater wie die PURE Consultant – helfen, schnell zu einem tragfähigen, unternehmensweit akzeptierten Vorgehen zu kommen.