Brainstorming erklärt – Brainstorming gehört zu den bekanntesten Kreativtechniken – und ist zugleich eine der am häufigsten falsch angewendeten. In vielen Unternehmen bedeutet es: „Wir setzen uns zusammen und sammeln spontan Ideen.“ Das Ergebnis: viel Gerede, wenig Substanz. Richtig eingesetzt ist Brainstorming jedoch ein äußerst wirkungsvolles Werkzeug, um Probleme zu lösen, Innovationen zu entwickeln und Teams zu aktivieren. Dieser Beitrag erklärt Brainstorming fundiert, praxisnah und verständlich – mit klarer Definition, Regeln, Varianten, Beispielen und konkreten Schritt-für-Schritt-Anleitungen für den Einsatz in Projekten, Teams und Organisationen.

Was ist Brainstorming?
Brainstorming ist eine strukturierte Kreativtechnik, bei der eine Gruppe in kurzer Zeit möglichst viele Ideen zu einer klar definierten Fragestellung sammelt – ohne Bewertung in der ersten Phase.
Kernelemente dabei sind:
- eine konkrete, fokussierte Frage oder Problemstellung
- eine moderierte Gruppe von Teilnehmenden
- eine strikte Trennung von Ideenfindung (Quantität) und Bewertung (Qualität)
- klare Regeln, die kritische Kommentare und Bewertungen zunächst ausschließen
Ziel ist es, in kurzer Zeit eine breite Palette an Lösungsansätzen, Perspektiven und Denkansätzen zu erzeugen, die im Anschluss geordnet, bewertet und weiterentwickelt werden.
Wofür eignet sich Brainstorming – und wofür nicht?
Brainstorming eignet sich besonders für Situationen, in denen:
- neue Produkte, Services oder Features entwickelt werden sollen
- Verbesserungen von Prozessen oder Abläufen gesucht werden
- Hindernisse in Projekten überwunden werden müssen
- Strategien oder Maßnahmenpakete zu einem Zielfeld entwickelt werden
- Teams verschiedene Perspektiven zusammenbringen sollen
Weniger geeignet ist Brainstorming, wenn:
- die Fragestellung rein faktisch ist („Wie hoch ist…?“, „Welche Norm gilt…?“)
- die Lösung stark durch harte Restriktionen vorgegeben ist
- die Gruppe von hierarchischen Spannungen dominiert wird und sich Teilnehmende nicht trauen, offen zu sprechen
- es um Detailplanung auf Task-Ebene geht (hier sind andere Techniken wie Backlog-Refinement, Netzplantechnik oder Kapazitätsplanung sinnvoller)
Ziele und Nutzen von Brainstorming in Projekten und Unternehmen
Richtig eingesetzt bietet Brainstorming deutlichen Mehrwert für Entscheider, Projektleiter und Führungskräfte:
- Mehr Lösungsoptionen: Breitere Basis an Ideen, aus der später ausgewählt werden kann
- Schnelle Ideengenerierung: In 30–60 Minuten entsteht ein Überblick, der sonst mehrere Einzelgespräche bräuchte
- Beteiligung und Commitment: Mitarbeitende werden einbezogen, was Akzeptanz und Umsetzungschancen erhöht
- Nutzung von Diversität: Unterschiedliche Fachbereiche und Rollen bringen verschiedene Sichtweisen ein
- Struktur statt Chaos: Klarer Ablauf verhindert, dass Diskussionen „ausfransen“
Für Projektmanager ist Brainstorming ein bewährtes Werkzeug in Phasen wie Anforderungsworkshops, Risikomanagement, Sprint Planning, Retrospektiven oder Lessons Learned.
Voraussetzungen für wirksames Brainstorming
Damit Brainstorming mehr ist als „lautes Denken im Raum“, sollten einige Rahmenbedingungen erfüllt sein.
1. Klar definierte Fragestellung
Die Qualität der Ideen hängt stark von der Qualität der Frage ab. Gute Brainstorming-Fragen sind:
- konkret: „Wie können wir die Durchlaufzeit im Onboarding-Prozess um 20 % senken?“
- lösungsoffen: „Welche Möglichkeiten gibt es, …?“ statt „Sollen wir A oder B tun?“
- verständlich: für alle Teilnehmer eindeutig formuliert
2. Passender Teilnehmerkreis
Die Gruppe sollte:
- aus 4–10 Personen bestehen (kleiner: zu wenig Vielfalt, größer: zu unübersichtlich)
- relevante Perspektiven abdecken (Fachbereich, IT, Operations, ggf. Kunde/Service)
- nicht nur Hierarchie-Spitzen umfassen, sondern auch operative Rollen
3. Qualifizierte Moderation
Die Moderation sorgt für:
- Einhaltung von Regeln und Zeit
- Fokussierung auf die Fragestellung
- Balance zwischen extrovertierten und eher stillen Teilnehmenden
- Visualisierung der Ergebnisse (z. B. auf Whiteboard, Metaplanwand, digitalem Board)
4. Geeigneter Rahmen
- ausreichend Zeit (typisch 30–60 Minuten für Ideensammlung, plus Zeit für Bewertung)
- störungsfreie Umgebung (Raum, Technik, remote: stabile Tools)
- sichtbare Dokumentation (Post-its, Whiteboard, Online-Board wie Miro oder Mural)
Ablauf: Brainstorming in 6 Schritten
Ein professionell durchgeführtes Brainstorming lässt sich in sechs klare Schritte gliedern:
- Ziel und Fragestellung klären
- Problem und Zielbild kurz erläutern
- zentrale Brainstorming-Frage formulieren und sichtbar machen
- Regeln und Ablauf erklären
- Dauer und Phasen erläutern
- No-Respect-Killer-Phrasen („Das geht nicht“, „Das haben wir schon probiert“) ausschließen
- Ideenfindungsphase (Divergenz)
- 10–20 Minuten reine Ideensammlung
- alle Vorschläge werden notiert, keine Kommentare, keine Bewertung
- Quantität vor Qualität: lieber viele, auch ungewöhnliche Ideen
- Clustern und Strukturieren
- ähnliche Ideen zusammenfassen
- Kategorien bilden (z. B. Prozesse, Technik, Organisation, Kunde)
- Bewertung und Priorisierung (Konvergenz)
- einfache Bewertungsverfahren (Punktevoting, Impact-Effort-Matrix, Must-have vs. Nice-to-have)
- Kriterien transparent machen (Kosten, Nutzen, Machbarkeit, Risiko)
- Nächste Schritte festlegen
- ausgewählte Ideen in konkrete Maßnahmen übersetzen
- Verantwortlichkeiten, Zeitrahmen und erste To-dos definieren
Die wichtigsten Regeln für gutes Brainstorming
Damit Brainstorming funktioniert, braucht es klare Spielregeln. Die klassischen Grundsätze lassen sich so zusammenfassen:
- Keine Bewertung in der Ideenphase: Weder verbal noch nonverbal (z. B. Augenrollen)
- Quantität vor Qualität: Viele Ideen erhöhen die Chance auf gute Ansätze
- Unkonventionelle Ideen sind ausdrücklich erwünscht: „Spinnen“ ist erlaubt
- An Ideen anderer anknüpfen: Vorschläge weiterentwickeln, kombinieren, variieren
- Nur ein Gespräch zur gleichen Zeit: Keine Parallelgespräche
- Visualisierung aller Beiträge: Keine Idee bleibt „nur im Raum“, alles wird festgehalten
- Zeitliche Disziplin: Klare Timeboxen, z. B. 15 Minuten Ideensammlung, 20 Minuten Bewertung
Die Moderation sollte diese Regeln zu Beginn sichtbar machen (Flipchart, Folie, Miro-Board) und im Verlauf konsequent einfordern.
Varianten von Brainstorming: Methoden und Formate
Brainstorming ist heute ein Oberbegriff für zahlreiche Kreativmethoden. Je nach Ziel, Team und Rahmenbedingungen können unterschiedliche Varianten sinnvoll sein.
Klassisches mündliches Brainstorming
- Gruppe sitzt im Raum (oder in einer Videokonferenz)
- Ideen werden spontan geäußert
- Moderator notiert alles sichtbar
Vorteil: hohe Dynamik, spontane Assoziationen.
Nachteil: Dominanz lauter Stimmen, stille Personen beteiligen sich weniger.
Brainwriting: schriftliche Ideensammlung
Beim Brainwriting schreiben alle Teilnehmenden ihre Ideen zunächst still und parallel auf – z. B. auf Karten oder in ein digitales Board.
Typische Formate:
- Einfaches Brainwriting:
- 5–10 Minuten stilles Sammeln
- anschließend Vorstellen und Clustern
- Methode 6-3-5:
- 6 Personen, 3 Ideen pro Runde, 5 Runden
- jeder baut in der nächsten Runde auf den Ideen des Vorgängers auf
Vorteile:
- alle kommen zu Wort
- weniger Hierarchie- und Lautstärke-Effekte
- gut für remote-Workshops geeignet
Digitales und Remote-Brainstorming
Für verteilte Teams oder hybride Meetings bietet sich Online-Brainstorming an, z. B. mit:
- Whiteboard-Tools (Miro, Mural, FigJam)
- Kollaborationstools (MS Teams, Zoom mit Whiteboard, Jira/Confluence-Boards)
Best Practices:
- Regeln besonders klar kommunizieren
- Zeitfenster für stilles Brainwriting einplanen
- klare Board-Struktur mit Spalten/Kategorien vorbereiten
- Moderation ggf. mit Co-Moderator für Technik
Silent Brainstorming
Hier wird bewusst auf mündliche Diskussion verzichtet:
- Teilnehmende schreiben ihre Ideen still auf
- die Moderation clustert parallel oder danach
- erst nach der Ideensammlung werden Ergebnisse diskutiert
Vorteil: sehr fokussiert, vermeidet „Schnellschüsse“ durch dominante Personen.
Reverse Brainstorming
Statt zu fragen: „Wie lösen wir Problem X?“, wird gefragt:
- „Wie könnten wir Problem X verschärfen?“
- „Was müssten wir tun, damit das Projekt sicher scheitert?“
Die Gruppe sammelt bewusst „negative“ Ideen und kehrt diese anschließend ins Positive um. Das ist besonders hilfreich, um Risiken und Schwachstellen aufzudecken.
Brainstorming im Rahmen von Design Thinking
In Design-Thinking-Prozessen ist die Ideation-Phase meist eine strukturierte Form von Brainstorming, oft kombiniert mit:
- „How might we…?“-Fragen
- Crazy 8s (8 Ideen in 8 Minuten skizzieren)
- Storyboard-Methoden
Der Vorteil: Die Ideensammlung ist eingebettet in einen klaren Gesamtprozess von Problemverständnis, Nutzerfokus und Prototyping.
Typische Fehler beim Brainstorming – und wie Sie sie vermeiden
Viele Brainstorming-Sessions scheitern an immer gleichen Problemen. Häufige Fehler sind:
- Unklare oder zu breite Fragestellung
- Lösung: Frage vorab präzisieren, Beispiel geben, Abgrenzung klären
- Vermischung von Ideenfindung und Bewertung
- Lösung: strikte Trennung der Phasen, Moderator bremst Bewertung in der Ideenphase konsequent aus
- Dominanz einzelner Personen
- Lösung: Brainwriting-Phasen einbauen, Redeanteile steuern, aktiv Personen ansprechen, die sich selten melden
- Keine klare Entscheidung im Anschluss
- Lösung: Zeit und Methode für Bewertung und Priorisierung fest einplanen, Ergebnisse in konkrete Maßnahmen überführen
- Fehlende Dokumentation und Nachverfolgung
- Lösung: Fotoprotokoll, digitales Board sichern, Maßnahmenliste mit Verantwortlichen und Terminen erstellen
- Brainstorming als Alibi-Veranstaltung
- Lösung: echte Offenheit für neue Ansätze sicherstellen, nicht nur bereits favorisierte Lösung „durchmoderieren“
Beispiele aus der Praxis: Brainstorming im Projektalltag
Beispiel 1: Prozessoptimierung im Kundenservice
Ausgangslage: Lange Bearbeitungszeiten im 2nd-Level-Support eines IT-Dienstleisters.
Vorgehen:
- Brainstorming-Frage: „Wie können wir die Bearbeitungszeit von Tickets im 2nd-Level-Support um 30 % reduzieren?“
- Teilnehmer: Teamleiter, erfahrene Agents, Vertreter IT, Prozessmanager
- Methode: 10 Minuten Brainwriting, anschließendes Clustern, Punktevoting
Ergebnisse (Auszug):
- Standardisierung von Antwortvorlagen
- Einführung klarer Priorisierungsklassen
- besseres Routing zwischen 1st und 2nd Level
- Schulungen zu häufigen Problemklassen
Aus 30+ Ideen wurden 5 priorisierte Maßnahmen, die im Projektplan umgesetzt wurden.
Beispiel 2: Produktideen im SaaS-Unternehmen
Ausgangslage: Ein SaaS-Anbieter sucht neue Features für das kommende Release.
Vorgehen:
- Brainstorming-Frage: „Welche Funktionen würden den Mehrwert unserer Plattform für bestehende B2B-Kunden am stärksten erhöhen?“
- Teilnehmer: Produktmanagement, Vertrieb, Customer Success, UX, zwei Key Accounts
- Methode: klassisches Brainstorming kombiniert mit Reverse Brainstorming („Wie müssen wir das Produkt gestalten, damit unsere Bestandskunden abspringen?“ – danach Umkehr ins Positive)
Ergebnisse (Auszug):
- bessere Reporting-Funktionen
- Self-Service-Konfigurationsmöglichkeiten
- Integrationen in weitere Drittsysteme
- Onboarding-Wizard für neue User
Die priorisierten Ideen flossen in die Roadmap ein und wurden mit Kundenvalidierung verknüpft.
Beispiel 3: Change- und Transformationsprojekte
In Transformationsprojekten (z. B. Einführung agiler Methoden, Reorganisation) wird Brainstorming u. a. genutzt für:
- Identifikation von Change-Risiken und Widerständen
- Sammlung von Maßnahmen zur Kommunikationsstrategie
- Ideen für Quick Wins und Pilotprojekte
Hier ist besonders wichtig, verschiedene Hierarchiestufen und Standorte einzubinden – oft über eine Kombination aus Workshops vor Ort und digitalen Brainstorming-Sessions.
Bewertung und Priorisierung: Was passiert nach dem Brainstorming?
Die Ideensammlung ist nur der erste Schritt. Entscheidend ist, wie aus vielen Ideen umsetzbare Maßnahmen werden.
Bewährte einfache Methoden:
- Punktevoting (Dot Voting)
- jeder Teilnehmende erhält z. B. 3–5 Punkte
- Punkte werden auf die aus seiner Sicht wichtigsten Ideen verteilt
- ergibt ein klares Stimmungsbild in der Gruppe
- Impact-Effort-Matrix
- Ideen werden anhand von Nutzen (Impact) und Aufwand (Effort) in 4 Felder eingeordnet:
- Quick Wins (hoher Impact, geringer Aufwand)
- strategische Hebel (hoher Impact, hoher Aufwand)
- „Low-Hanging Fruit“ (mittlerer Impact, geringer Aufwand)
- eher zu vernachlässigende Ideen
- Ideen werden anhand von Nutzen (Impact) und Aufwand (Effort) in 4 Felder eingeordnet:
- Bewertung nach klaren Kriterien
- z. B. Kundennutzen, Wirtschaftlichkeit, Umsetzbarkeit, Risiko, Fit zur Strategie
- einfache Skalen (1–5) je Kriterium
- Must-have / Should-have / Could-have
- Ideen in diese drei Kategorien einordnen
- Grundlage für Roadmap oder Maßnahmenplan
Wichtig ist, dass die Entscheidung transparent und nachvollziehbar erfolgt – insbesondere, wenn nicht alle hoch bewerteten Ideen sofort umgesetzt werden können.
Checkliste: In 10 Minuten ein wirksames Brainstorming vorbereiten
Wer regelmäßig Workshops, Projekte oder Teamsitzungen leitet, braucht eine pragmatische Vorbereitung. Folgende Schritte lassen sich in rund 10 Minuten erledigen:
- Ziel und Brainstorming-Frage schriftlich formulieren
- Teilnehmerkreis prüfen und ggf. ergänzen
- Zeitfenster und Agenda festlegen (z. B. 10 Min Brainwriting, 15 Min Clustern, 15 Min Bewertung)
- Entscheidung für eine Methode treffen (klassisch, Brainwriting, remote)
- Vorlage vorbereiten (Whiteboard, Flipchart, digitales Board mit Spalten/Kategorien)
- Regeln in Stichpunkten notieren und sichtbar machen
- Bewertungsmethode auswählen (Punktevoting, Matrix)
- Dokumentation klären (Fotos, Export des Boards, Protokoll)
- Einladung mit Ziel, Fragestellung und Rahmen verschicken
- Raum bzw. Technik rechtzeitig testen
Mit dieser Minimalvorbereitung steigt die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass Brainstorming-Sessions zu belastbaren, umsetzbaren Ergebnissen führen.
Brainstorming in der Führungspraxis: Rolle von Führungskräften und Projektleitern
Für Führungskräfte und Projektmanager ist Brainstorming mehr als eine Methode – es ist ein Instrument, um Beteiligung, Verantwortung und Ownership im Team zu stärken.
Worauf Sie achten sollten:
- Rollen trennen: Führungskraft nicht gleichzeitig inhaltlich dominieren und moderieren
- Rahmen klären: Ziel, Spielregeln und Entscheidungslogik transparent machen („Ich entscheide final“, „Wir entscheiden gemeinsam“, „Wir geben Empfehlung an Steering Committee“)
- Sicherheit schaffen: eine Kultur, in der auch unfertige oder kritische Ideen geäußert werden dürfen
- Konsequenz zeigen: ausgewählte Ideen werden sichtbar verfolgt, nicht „versanden“ gelassen
So wird aus Brainstorming kein Ritual, sondern ein wirksames Element der Führungs- und Projektpraxis.
Unterstützung bei der Einführung professioneller Brainstorming-Formate
Viele Organisationen nutzen Brainstorming bereits – jedoch oft unstrukturiert und mit wechselnder Qualität. Wer Kreativworkshops und Ideation-Sessions systematisch in seine Projekt- und Führungsarbeit integrieren möchte, profitiert von klaren Standards:
- definierte Workshop-Designs für typische Anlässe (Strategie, Produktentwicklung, Prozessverbesserung)
- Vorlagen für Agenda, Boards, Bewertungsmethoden
- Schulung von Moderatoren und Führungskräften in professioneller Workshop-Moderation
- Integration in bestehende Projekt-, Lean- oder agile Frameworks
Externe Partner wie die PURE Consultant unterstützen dabei, passende Formate zu entwickeln, Workshops zu moderieren und interne Teams gezielt zu befähigen – von der einmaligen Ideation-Session bis zum skalierbaren Methodenset für das gesamte Unternehmen.
Fazit: Brainstorming erklärt – von der spontanen Ideensammlung zum strategischen Werkzeug
Brainstorming ist weit mehr als ein lockeres Ideensammeln. Richtig verstanden und angewendet ist es:
- eine strukturierte Kreativtechnik mit klaren Regeln
- ein effizientes Werkzeug zur Ideengenerierung in Projekten und Linienorganisation
- ein Führungsinstrument, um Beteiligung, Commitment und Innovation im Team zu fördern
Wer die wesentlichen Erfolgsfaktoren beachtet – klare Fragestellung, passende Gruppe, professionelle Moderation, geeignete Varianten (Brainwriting, Remote, Reverse Brainstorming) und eine saubere Bewertung der Ergebnisse – verwandelt Brainstorming in einen strategischen Hebel für bessere Entscheidungen und wirksame Veränderungen.
Damit wird aus Brainstorming kein Zufallsformat, sondern ein fester Bestandteil professioneller Projekt- und Führungspraxis.