Ishikawa Diagramm erklärt – Ein schwer greifbares Problem, wiederkehrende Fehler, steigende Kosten – aber niemand weiß genau, warum: Dieses Szenario ist in Projekten, Prozessen und IT-Landschaften Alltag. Intuition und Einzelmeinungen reichen dann nicht mehr. Gefragt ist eine systematische, visuelle Methode, mit der Teams Ursachen strukturiert identifizieren und priorisieren können.
Genau hier setzt das Ishikawa-Diagramm an, auch bekannt als Fischgrät- oder Ursache-Wirkungs-Diagramm. Es macht komplexe Zusammenhänge sichtbar, fördert gemeinsames Verständnis und schafft eine fundierte Basis für Entscheidungen und Maßnahmen. Dieser Beitrag erklärt das Ishikawa-Diagramm im Detail – mit Praxisbeispielen, Schritt-für-Schritt-Anleitung, Vorlagenideen und typischen Fehlern, die Sie vermeiden sollten.

Was ist ein Ishikawa-Diagramm?
Das Ishikawa-Diagramm ist eine grafische Methode zur systematischen Ursachenanalyse eines Problems (der „Wirkung“). Mögliche Einflussfaktoren werden dabei in Kategorien geordnet und in einer Fischgrätenstruktur dargestellt.
Kurzdefinition:
Ein Ishikawa-Diagramm (Fischgrät- oder Ursache-Wirkungs-Diagramm) ist ein Visualisierungstool, mit dem Teams die möglichen Ursachen eines Problems strukturiert sammeln, clustern und analysieren.
Typische Merkmale:
- Fokus auf eine klar formulierte Problemwirkung
- Darstellung möglicher Ursachen in Kategorien (z. B. 6M-Modell)
- Visuelle Struktur in Form einer Fischgräte
- Einbindung des Wissens verschiedener Stakeholder
- Grundlage für weiterführende Analyse und Maßnahmenplanung
Wofür nutzt man ein Ishikawa-Diagramm?
Das Ishikawa-Diagramm gehört zu den Klassikern im Qualitätsmanagement, ist aber weit mehr als ein Produktionswerkzeug. Es eignet sich überall dort, wo Ursachen nicht offensichtlich sind oder viele Beteiligte unterschiedliche Erklärungen haben.
Typische Einsatzbereiche:
- Projektmanagement
- wiederkehrende Terminverzögerungen
- Budgetüberschreitungen
- unklare Verantwortlichkeiten
- IT & Digitalisierung
- Systemausfälle, Performance-Probleme
- hohe Anzahl an Incidents oder Tickets
- schlechte Nutzerakzeptanz neuer Lösungen
- Prozess- und Qualitätsmanagement
- hohe Fehlerquoten
- Ausschuss und Nacharbeit
- Kundenbeschwerden, Reklamationen
- Service & Kundenerlebnis
- lange Durchlaufzeiten
- unklare Kommunikation
- niedrige Kundenzufriedenheit (z. B. NPS, CSAT)
Das Ishikawa-Diagramm hilft insbesondere dann, wenn:
- Sie mehrere mögliche Ursachen vermuten
- Sie interdisziplinäre Teams beteiligen wollen
- Sie eine gemeinsame Sicht auf das Problem schaffen möchten
- Sie priorisieren wollen, wo weiter nachgeforscht werden soll
Aufbau: So ist das Ishikawa- oder Fischgrät-Diagramm strukturiert
Visuell sieht das Ishikawa-Diagramm aus wie ein Fischskelett:
- Am „Kopf“: die Wirkung, also das konkret formulierte Problem.
- Vom Rückgrat gehen Hauptgräten ab – die Ursachenkategorien.
- Von den Hauptgräten zweigen Nebengräten ab – die konkreten Ursachen.
Typische Ursachenkategorien: Das 6M-Modell
Im Produktions- und Qualitätskontext hat sich das 6M-Modell etabliert. Für Projekte und IT lassen sich diese Kategorien gut anpassen:
- Mensch
- Qualifikation, Erfahrung, Motivation
- Kommunikation, Verantwortlichkeiten
- Maschine (bzw. Technik/Tools)
- Systeme, Infrastruktur, Software
- Verfügbarkeit, Performance, Schnittstellen
- Material (bzw. Input/Informationen)
- Datenqualität, Vollständigkeit, Aktualität
- Anforderungen, Briefings, Spezifikationen
- Methode (bzw. Prozesse & Vorgehensmodelle)
- Standards, Prozesse, Arbeitsabläufe
- Projektmethoden (klassisch, agil, hybrid)
- Milieu (bzw. Umfeld/Organisation)
- Unternehmenskultur, Prioritäten, Politik
- Rahmenbedingungen, Abhängigkeiten
- Management / Measurement
- Führung, Entscheidungswege, Governance
- KPIs, Reporting, Steuerungslogik
Je nach Kontext können Sie Kategorien umbenennen oder ergänzen, z. B.:
- Kunde/Stakeholder
- Compliance/Regulatorik
- Lieferanten/Partner
Wichtig ist nicht das perfekte Kategorienschema, sondern eine logische Struktur, in die alle relevanten Ursachen eingeordnet werden können.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Ishikawa-Diagramm erstellen
So erstellen Sie ein Ishikawa-Diagramm in Workshop- oder Remote-Settings:
1. Problem klar definieren
Formulieren Sie die Wirkung präzise:
- Was genau ist das Problem?
- Wann tritt es auf?
- Wo tritt es auf?
- Wie oft tritt es auf?
- Welche Auswirkungen hat es?
Beispiele:
- „Release-Termine in IT-Projekten werden im Durchschnitt um 4 Wochen überschritten.“
- „Die First-Fix-Rate im Service Desk liegt unter 50 %.“
- „Die Reklamationsquote bei Produkt X beträgt 8 % pro Monat.“
Diese Formulierung steht am Kopf des Diagramms.
2. Team und Rahmen setzen
- Beteiligen Sie die richtigen Rollen: Fachbereich, IT, Projektleitung, ggf. Qualität, Service, Lieferanten.
- Klären Sie Ziel und Scope der Analyse:
- Wollen Sie Ursachen identifizieren?
- Wollen Sie Ursachen bewerten/priorisieren?
- Wollen Sie erste Maßnahmen ableiten?
- Planen Sie Zeit und Format:
- Onsite-Workshop mit Flipchart/Metaplan
- Remote-Session mit Whiteboard-Tool (Miro, Mural, etc.)
3. Ursachenkategorien festlegen
- Wählen Sie 4–8 Kategorien, z. B. das angepasste 6M-Modell.
- Zeichnen Sie den „Fisch“: Problem rechts, Rückgrat nach links, von dem die Hauptkategorien abzweigen.
- Stellen Sie sicher, dass alle Beteiligten die Kategorien verstehen.
4. Ursachen sammeln (Brainstorming)
- Arbeiten Sie Kategorie für Kategorie durch.
- Nutzen Sie Brainstorming-Regeln:
- keine Bewertung in dieser Phase
- Quantität vor Qualität
- alle Perspektiven zulassen
- Schreiben Sie jede potenzielle Ursache als Stichwort auf eine eigene Karte (physisch) oder ein eigenes Sticky (digital).
- Ordnen Sie die Karten der passenden Kategorie zu (Hauptgräte).
Hilfreiche Fragen:
- Welche Faktoren begünstigen das Problem?
- Was hat sich verändert, bevor das Problem auftrat?
- Welche Regelverstöße oder Abweichungen gibt es?
- Wo treten Engpässe, Wartezeiten, Doppelarbeit auf?
5. Ursachen strukturieren und verdichten
- Gruppieren Sie ähnliche Ursachen.
- Benennen Sie ggf. Unterkategorien.
- Vermeiden Sie doppelte Nennungen; fassen Sie zusammen (z. B. „Anforderungen unklar/unvollständig“).
- Prüfen Sie: Gibt es Ketten von Ursachen (A führt zu B, B verstärkt C)?
6. Tiefer fragen („Warum?“)
Kombinieren Sie das Ishikawa-Diagramm mit der 5-Why-Analyse:
- Wählen Sie besonders plausible Ursachen aus.
- Fragen Sie mehrfach: „Warum tritt diese Ursache auf?“
- Tragen Sie tieferliegende Ursachen als Nebengräten ein.
Beispiel:
- Wirkung: „Release-Termine werden überschritten.“
- Ursache (Methode): „Unrealistische Schätzungen.“
- Warum? „Schätzungen ohne Einbindung der Entwicklung.“
- Warum? „Kein etabliertes Schätzverfahren, keine historischen Daten.“
7. Ursachen bewerten und priorisieren
Nach dem Sammeln kommt die Bewertung:
- Welche Ursachen sind wahrscheinlich?
- Welche haben starken Einfluss auf das Problem?
- Wo gibt es Daten oder Beobachtungen, die die Ursache stützen?
- Wo lassen sich schnell wirksame Maßnahmen ableiten?
Hilfreiche Techniken:
- Punktbewertung im Team (z. B. 3 Punkte pro Person zur Verteilung)
- Einordnung nach Einfluss vs. Aufwand
- Kombination mit einer Pareto-Analyse (20 % der Ursachen erzeugen 80 % der Wirkung)
8. Maßnahmen ableiten und nachverfolgen
- Formulieren Sie für priorisierte Ursachen konkrete Maßnahmen:
- Was wird getan?
- Von wem?
- Bis wann?
- Wie messen wir Wirkung?
- Dokumentieren Sie das Ishikawa-Diagramm und die beschlossenen Schritte.
- Planen Sie Follow-up-Termine, um Fortschritte und Restprobleme zu prüfen.
Beispiel: Ishikawa-Diagramm in einem IT-Projekt
Problem (Wirkung):
„In unserem CRM-Einführungsprojekt werden zentrale Meilensteine im Schnitt um 6 Wochen überschritten.“
Mögliche Ursachenkategorien und Beispiele:
Mensch
- Fachbereiche zu spät eingebunden
- Überlastung der Key User
- Fehlende Erfahrung mit agilen Projekten
- Unklare Rollen (Product Owner, Projektleitung)
Methode (Prozess/Projektvorgehen)
- Keine einheitliche Priorisierung von Anforderungen
- Fehlende Definition von „fertig“ (Definition of Done)
- Unzureichende Sprint-Planung
- Scope-Änderungen während laufender Sprints
Maschine/Technik
- Unstabile Testumgebung
- Langsame Build- und Deployment-Prozesse
- Schnittstellen zum ERP-System unzureichend spezifiziert
Material (Information/Daten)
- Unklare oder widersprüchliche Anforderungen
- Späte Bereitstellung von Stammdaten
- Mangelhafte Dokumentation der bestehenden Prozesse
Milieu (Umfeld/Organisation)
- Strategische Prioritäten wechseln häufig
- Abhängigkeiten zu anderen Projekten
- Freigaben dauern sehr lange
Management/Measurement
- Kein belastbares Projektcontrolling
- Unklare Entscheidungsgremien
- Keine klaren KPIs zur Termintreue
Im Workshop werden diese Ursachen gesammelt, geclustert, mit „Warum?“-Fragen vertieft und anschließend bewertet. Daraus kann z. B. eine Maßnahmenliste entstehen:
- Governance für Scope-Änderungen etablieren
- Definition of Done teamübergreifend festlegen
- Kapazitäten der Key User vertraglich absichern
- Schnittstellenanforderungen vor Sprintstart finalisieren
Ishikawa-Diagramm im Projektmanagement und in agilen Teams
Für Entscheider, Projektmanager und Product Owner bietet das Ursache-Wirkungs-Diagramm mehrere Vorteile:
- Transparenz: Komplexe Problemsituationen werden übersichtlich dargestellt.
- Beteiligung: Fachbereiche, IT, Management und Dienstleister bringen ihr Wissen ein.
- Priorisierung: Diskussionen bewegen sich von Schuldzuweisungen hin zu Ursachen und Lösungen.
- Lernkultur: Das Team lernt, systematisch aus Fehlern und Abweichungen zu lernen.
Beispiele für sinnvolle Anwendungsfälle:
- Retrospektiven in Scrum („Warum war der Sprint besonders schwierig?“)
- Lessons-Learned-Workshops nach Projektphasen
- Root-Cause-Analysen bei größeren Incidents
- Ursachenanalyse für KPI-Verschlechterungen (z. B. SLA-Verletzungen, Support-Backlogs)
Methoden kombinieren: Ishikawa, 5-Why-Analyse und Pareto-Prinzip
Das Ishikawa-Diagramm entfaltet seine volle Wirkung, wenn Sie es mit anderen Problemlösungsmethoden kombinieren:
- 5-Why-Analyse
Vertieft die wesentlichen Ursachen im Diagramm und hilft, von Symptomen zu Grundursachen zu kommen. - Pareto-Analyse (80/20-Regel)
Nutzt die identifizierten Ursachen, um herauszufinden, welche wenigen Einflussfaktoren den Großteil des Problems verursachen. - FMEA (Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse)
Baut auf den Ursachen auf, um Risiken zu bewerten (Auftretenswahrscheinlichkeit, Bedeutung, Entdeckungswahrscheinlichkeit).
So entsteht aus einem „einfachen“ Fischgrät-Diagramm ein systematischer Root-Cause-Analyse- und Verbesserungsprozess.
Vorteile des Ishikawa-Diagramms
Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:
- Einfach zu verstehen: Die Fischgrät-Struktur ist intuitiv und schnell erklärt.
- Visuell und kollaborativ: Fördert Austausch und Beteiligung im Team.
- Strukturiertes Denken: Verhindert, dass Ursachen „vergessen“ werden oder sich alles auf Einzelmeinungen stützt.
- Flexibel einsetzbar: Für Produktion, Services, IT, Projekte und Organisationsthemen geeignet.
- Datenfreundlich: Lässt sich gut mit Kennzahlen und Analysen verknüpfen.
Für Führungskräfte bietet das Ishikawa-Diagramm zudem einen professionellen Rahmen, um über Probleme zu sprechen, ohne Personen in den Vordergrund zu stellen. Statt „Wer hat schuld?“ lautet die Leitfrage: „Welche Faktoren tragen zum Problem bei – und wie verändern wir sie?“
Grenzen und typische Fehler beim Einsatz
Trotz seiner Vorteile ist das Ishikawa-Diagramm kein Allheilmittel. Häufige Stolpersteine:
- Unklare Problemdefinition
Wenn die Wirkung zu allgemein formuliert ist („schlechte Qualität“, „schlechte Kommunikation“), werden Ursachen ebenfalls unscharf. - Vermischung von Fakten und Meinungen
Behauptungen ohne Datenbasis können das Bild verzerren. Kennzahlen und Beobachtungen sollten – wo möglich – einbezogen werden. - Zu frühe Bewertung
Wenn während des Brainstormings ständig beurteilt und kritisiert wird, entstehen weniger Ideen. - Personen statt Ursachen
Namen und Rollen sind selten „echte“ Ursachen; relevant sind Prozesse, Strukturen, Rahmenbedingungen, Fähigkeiten und Ressourcen. - Keine Umsetzung
Ein sauber erstelltes Ishikawa-Diagramm ist wertlos, wenn daraus keine Maßnahmen mit Verantwortlichen und Terminen abgeleitet werden. - Keine Aktualisierung
Nach Maßnahmen bleiben manchmal Restprobleme oder neue Effekte. Ohne Review-Termine wird der Lerneffekt verschenkt.
Best Practices für Entscheider und Führungskräfte
Wenn Sie als Führungskraft oder Projektverantwortlicher ein Ishikawa-Diagramm initiieren, achten Sie besonders auf diese Punkte:
- Rollen klären
- Wer moderiert?
- Wer bringt Fachwissen ein?
- Wer entscheidet?
- Psychologische Sicherheit schaffen
- Fehler und Probleme dürfen offen angesprochen werden.
- Keine Schuldzuweisungen, keine Sanktionen im Workshop.
- Daten mitbringen
- KPIs, Tickets, Logs, Kundenfeedback, Prozesszeiten.
- Aus Daten werden Muster, aus Mustern Hypothesen.
- Entscheidungsfähigkeit sicherstellen
- Relevante Entscheider sollten Ergebnisse und Maßnahmen abzeichnen können.
- Vermeiden Sie Workshops ohne Umsetzungskompetenz.
- Nachverfolgung einplanen
- Ergebnisse dokumentieren und teilen.
- Maßnahmen im Projekt- oder Verbesserungsportfolio verankern.
- Wirkung nach einigen Wochen/Monaten überprüfen.
Praktische Tipps für die Moderation eines Ishikawa-Workshops
Für Projektmanager, Prozessverantwortliche und Berater sind folgende Moderationshinweise hilfreich:
- Neutralität
Als Moderator sollten Sie eigene Hypothesen zurückhalten und den Austausch im Team fördern. - Visualisierung live erstellen
Zeichnen oder modellieren Sie das Diagramm während des Workshops – nicht erst danach im stillen Kämmerlein. - Zeitboxen setzen
Arbeiten Sie mit klaren Zeitfenstern pro Kategorie, um nicht in Endlosdiskussionen zu geraten. - Sprachliche Klarheit
Formulieren Sie Ursachen als Faktoren, nicht als Vorwürfe oder Bewertungen (z. B. „Priorisierungskriterien unklar“ statt „Management weiß nicht, was es will“). - Hybrid-Meetings gut vorbereiten
- Gemeinsame digitale Whiteboards
- Kamera und Tonqualität sicherstellen
- Klare Regeln für Wortmeldungen und Dokumentation
Vorlage & Checkliste für Ihr nächstes Ishikawa-Diagramm
Nutzen Sie folgende einfache Vorlage als Struktur:
- Problem (Wirkung) formulieren
- Problem klar, spezifisch und messbar beschrieben
- Zeitlicher und organisatorischer Kontext benannt
- Auswirkungen verstanden und akzeptiert
- Team zusammenstellen
- Fachbereiche, IT, Service/Operations vertreten
- Entscheidungs- und Umsetzungsverantwortliche eingebunden
- Moderation festgelegt
- Kategorien definieren
- 4–8 für den Kontext passende Kategorien ausgewählt
- Verständnis der Kategorien im Team abgeglichen
- Diagramm-Grundgerüst vorbereitet (Flipchart oder Whiteboard)
- Ursachen sammeln
- Brainstorming-Regeln vereinbart
- Ursachen je Kategorie gesammelt
- Daten, Beispiele und Beobachtungen eingebracht
- Ursachen strukturieren und vertiefen
- Ähnliche Ursachen geclustert
- Wichtige Ursachen mit „Warum?“-Fragen vertieft
- Offene Fragen oder Datenlücken markiert
- Bewerten und priorisieren
- Relevante Ursachen gemeinsam priorisiert
- Ansatzpunkte mit hohem Einfluss identifiziert
- Kombination mit Pareto- oder anderen Analysen geprüft
- Maßnahmen planen
- Konkrete Maßnahmen definiert (Was? Wer? Bis wann?)
- Erfolgskriterien und Kennzahlen festgelegt
- Review-Termin zur Wirksamkeitsprüfung vereinbart
Fazit Ishikawa Diagramm erklärt: Ishikawa-Diagramm als Hebel für bessere Entscheidungen
Richtig eingesetzt ist das Ishikawa-Diagramm weit mehr als ein klassisches QM-Tool. Es ist ein Denkraster für systematisches Problemlösen, das Silos aufbricht, Ursachen sichtbar macht und die Grundlage für wirksame Maßnahmen legt – in Projekten, IT, Prozessen und der gesamten Organisation.
Für Entscheider, Projektmanager und Führungskräfte ist es besonders wertvoll, weil es:
- und den Weg von der „Bauchmeinung“ hin zu datenbasierten Verbesserungen unterstützt.
- Komplexität reduziert, ohne zu simplifizieren,
- Diskussionen von Personen auf Systeme und Strukturen lenkt,
- und den Weg von der „Bauchmeinung“ hin zu datenbasierten Verbesserungen unterstützt.
Mehr zum Ishikawa Diagramm finden Sie bei PURE Consultant.