Flight Levels erklärt – In vielen Unternehmen stockt die Zusammenarbeit: Teams arbeiten agil, doch strategische Ziele werden trotzdem verfehlt, Prioritäten wechseln ständig und Abhängigkeiten bremsen wichtige Vorhaben aus. Das Flight-Levels-Modell schafft hier Klarheit. Es macht sichtbar, wo Arbeit tatsächlich gesteuert wird, wie Strategie in konkrete Tasks übersetzt wird und an welchen Stellen der Fluss ins Stocken gerät. Dieser Artikel erklärt Flight Levels verständlich, zeigt die drei Ebenen im Detail und gibt konkrete Hinweise, wie Sie das Modell in Ihrer Organisation pragmatisch einführen können.

Was sind Flight Levels? – kurze Definition
Flight Levels sind ein Denk- und Strukturmodell, um Arbeit in Organisationen über drei Ebenen hinweg zu steuern: operative Teams, teamübergreifende Koordination und Strategie.
Anstatt neue Hierarchien oder Rollen einzuführen, helfen Flight Levels dabei, bestehende Zusammenarbeit sichtbar zu machen, Engpässe zu erkennen und den Fluss von Wertschöpfung vom strategischen Ziel bis zum Task auf dem Board zu verbessern.
Wichtig: Flight Levels ist kein starres Framework wie SAFe oder LeSS, sondern ein leichtgewichtiges Modell, das Sie auf Ihre bestehende Organisation anwenden können.
Warum Flight Levels in modernen Organisationen wichtig sind
Viele Unternehmen erleben ähnliche Probleme:
- Agile Teams liefern lokal gut, doch der Business-Impact bleibt hinter den Erwartungen zurück.
- Strategische Initiativen verlieren sich im Alltag; Strategie und Umsetzung sind entkoppelt.
- Es gibt viele Boards und Meetings, aber niemand hat den Überblick über den Gesamtfluss.
- Abhängigkeiten zwischen Teams und Bereichen führen zu Wartezeiten, Verzögerungen und ständigen Eskalationen.
- Planung findet auf einer Ebene statt, Steuerung auf einer anderen – Verantwortung ist unklar.
Flight Levels adressiert genau diese Brüche. Statt „mehr Agilität“ auf Team-Ebene zu fordern, lenkt das Modell den Blick auf:
- Wo werden entscheidende Weichen gestellt?
- Wer koordiniert Arbeit zwischen Teams?
- Wie kommen strategische Entscheidungen überhaupt zu den Personen, die umsetzen?
Damit eignet sich Flight Levels besonders für:
- größere IT- und Produktorganisationen
- Projektportfolios in Konzernen und dem gehobenen Mittelstand
- Bereiche mit vielen Abhängigkeiten (z. B. zwischen Fachbereich und IT)
Die drei Flight Levels im Überblick
Das Modell unterscheidet drei Ebenen („Flughöhen“) der Zusammenarbeit:
- Flight Level 1 – Operative Wertschöpfung
Hier arbeiten Teams an konkreten Aufgaben, User Stories, Tickets und Projekten. Fokus: Lieferfähigkeit und Durchsatz. - Flight Level 2 – Koordination über Teams hinweg
Auf dieser Ebene werden Abhängigkeiten zwischen Teams, Produkten, Projekten oder Services gemanagt. Fokus: Fluss über Bereichs- und Teamgrenzen hinweg. - Flight Level 3 – Strategie und Portfoliosteuerung
Hier werden Ziele, Strategien, Initiativen und Budgets entschieden. Fokus: Ausrichtung der Organisation und Priorisierung von Vorhaben.
Die Kernidee:
Arbeitsflüsse müssen auf allen drei Ebenen klar geregelt und sichtbar sein, sonst geht Wert auf dem Weg von der Idee bis zum Ergebnis verloren.
Flight Level 1: Operative Wertschöpfung verständlich machen
Flight Level 1 ist die Ebene, auf der die eigentliche Arbeit passiert: Entwicklung, Betrieb, Beratung, Support, Fertigung – je nach Organisation.
Typische Fragen auf Flight Level 1
- Was arbeitet das Team gerade?
- Wo stecken Aufgaben fest?
- Wie stellen wir sicher, dass wir zugesagte Ergebnisse liefern?
- Wie reduzieren wir Multitasking und Kontextwechsel?
Charakteristische Elemente von Flight Level 1
- Team-Boards (z. B. Kanban-Boards, Scrum-Boards, Task-Boards)
- Klare Work-in-Progress-Limits zur Vermeidung von Überlast
- Regelmäßige Feedback- und Verbesserungszyklen (Daily, Retrospektive)
- Explizite Regeln, z. B. Definition of Ready / Definition of Done
Ein typisches Flight-Level-1-Board beantwortet auf einen Blick:
- Welche Arbeit ist im System?
- Wer arbeitet woran?
- Wo entstehen Wartezeiten oder Blockaden?
Relevanz für Entscheider
Für Führungskräfte ist Flight Level 1 weniger die Frage nach Tools, sondern nach Rahmenbedingungen:
- Sind Teams so geschnitten, dass sie möglichst autonom Wert liefern können?
- Sind Prioritäten klar, oder werden Teams ständig „umpriorisiert“?
- Werden Warteschlangen, Engpässe und Störungen gemessen und systematisch bearbeitet?
Ohne funktionierendes Flight Level 1 ist jede Optimierung auf höheren Ebenen wirkungslos. Gleichzeitig zeigt sich oft: Die eigentlichen Hebel liegen selten nur im Team, sondern darüber.
Flight Level 2: Koordination über Teams, Produkte und Bereiche hinweg
Flight Level 2 ist in vielen Organisationen die größte Lücke – und die häufigste Ursache für Frust. Hier geht es um die Frage:
Wie arbeiten mehrere Teams oder Bereiche koordiniert auf gemeinsame Ergebnisse hin?
Typische Probleme ohne klares Flight Level 2
- Jedes Team plant für sich, Abhängigkeiten werden zu spät sichtbar.
- Projekte ziehen sich, weil „wir auf das andere Team warten“.
- Kapazität wird lokal optimiert, der systemische Fluss bleibt unterdurchschnittlich.
- Eskalationen und Ad-hoc-Meetings ersetzen strukturierte Koordination.
Was passiert auf Flight Level 2?
- Visualisierung aller wichtigen Initiativen, die mehrere Teams betreffen
- Management von Abhängigkeiten, z. B. durch gemeinsame Koordinations-Boards
- Synchronisation von Releases, Features, Projekten über Teams hinweg
- Steuerung von Service-Levels zwischen Einheiten (z. B. Fachbereich – IT)
Typische Formate:
- Flight-Level-2-Board mit:
- Spalten für Phasen (z. B. „geplant“, „in Arbeit“, „im Test“, „fertig“)
- Swimlanes für Produkte, Streams oder Programme
- Markierung von Abhängigkeiten, Blockern und Engpässen
- Regelmäßige Koordinations-Meetings (z. B. 14-tägig):
- Fokus auf Durchsatz und Fluss, nicht auf Detailstatus einzelner Tasks
- Entscheidungen über Reihenfolge und Kantenkapazitäten (wo arbeiten wir mehr / weniger?)
Nutzen für Management und Projektverantwortliche
Flight Level 2 beantwortet Fragen wie:
- Welche Vorhaben haben aktuell Priorität und wo klemmt es konkret?
- Sind unsere Teams mit den richtigen Themen beschäftigt?
- Welche Abhängigkeiten gefährden Liefertermine?
- Wo bringt es mehr, Kapazitäten umzuschichten, statt „mehr Druck zu machen“?
Hier entsteht oft der größte Hebel für Time-to-Market und verlässliche Lieferzusagen.
Flight Level 3: Strategie, Portfolio und Ziele in die Umsetzung bringen
Flight Level 3 ist die Ebene, auf der Richtung und Fokus definiert werden:
- Unternehmensziele und Strategien
- Produkt- und Bereichsstrategien
- Portfolios von Initiativen, Programmen und Projekten
- Budget- und Kapazitätsentscheidungen
Typische Fragen auf Flight Level 3
- Wofür setzen wir unsere begrenzten Kapazitäten ein?
- Welche Initiativen zahlen nachweislich auf unsere strategischen Ziele ein?
- Wo müssen wir stoppen oder umpriorisieren, um Fokus zu schaffen?
- Wie messen wir, ob unsere strategischen Entscheidungen Wirkung entfalten?
Charakteristika eines Flight-Level-3-Systems
- Visualisiertes Portfolio wichtiger Initiativen (z. B. epische Themen, Programme, größere Projekte)
- Klare Verknüpfung zu strategischen Zielen (z. B. über Zielbilder, OKRs, Balanced Scorecard)
- Explizite Entscheidungsregeln, z. B.:
- Welche Kriterien müssen Initiativen erfüllen?
- Was führt zum Abbruch oder Stopp einer Initiative?
- Regelmäßige Portfolio-Reviews, in denen:
- Fortschritt und Wirkung bewertet werden
- Prioritäten angepasst werden
- Neue Vorhaben bewusst nicht gestartet werden, um Fokus zu halten
Warum Flight Levels auf Strategie-Ebene helfen
Ohne Flight Level 3 entsteht:
- ein überladenes Portfolio („zu viele Projekte gleichzeitig“)
- strategische Initiativen, die im Tagesgeschäft versanden
- fehlende Transparenz, ob Maßnahmen tatsächlich Ergebnisse liefern
Flight Level 3 sorgt dafür, dass Strategie nicht nur als PowerPoint existiert, sondern als gesteuerter Fluss von Initiativen, der mit den Ebenen 2 und 1 verbunden ist.
Zusammenspiel der Flight Levels: Vom Ziel zum Task – und zurück
Die Stärke des Modells liegt im Verknüpfen der Ebenen. Ein durchgängiger Fluss sieht idealerweise so aus:
- Strategische Ziele (Flight Level 3)
werden in klar priorisierte Initiativen übersetzt. - Initiativen (Flight Level 3)
werden auf der Koordinationsebene (Flight Level 2) in konkrete Lieferobjekte (Features, Projekte, Releases) überführt. - Lieferobjekte (Flight Level 2)
werden von operativen Teams (Flight Level 1) in Stories, Tickets, Tasks heruntergebrochen. - Feedback aus der Umsetzung (Flight Level 1)
fließt nach oben zurück:- Funktioniert die Lösung technisch?
- Nimmt der Kunde das Angebot an?
- Passen Annahmen zur Kapazität?
- Lernschleifen auf Flight Level 2 und 3
führen zu Anpassungen:- Prioritäten werden neu gesetzt
- Initiativen werden angepasst, erweitert oder gestoppt
- Strategische Ziele werden präzisiert
Damit beantwortet das Modell zentrale Managementfragen:
- Wie genau zahlt die Arbeit unserer Teams auf die Unternehmensstrategie ein?
- Wo verlieren wir Zeit und Wert (z. B. in Übergaben, Abhängigkeiten, Entscheidungswartezeiten)?
- Welche Meetings und Boards sind tatsächlich notwendig – und welche können entfallen?
Flight Levels im Vergleich zu SAFe, LeSS & anderen Skalierungsansätzen
Viele Unternehmen setzen bereits auf Skalierungsframeworks wie SAFe, LeSS, Nexus oder eigene Modelle. Häufig taucht die Frage auf:
„Brauche ich Flight Levels zusätzlich – oder statt dessen?“
Wesentliche Unterschiede:
- Flight Levels ist ein Denkmodell, kein preskriptives Framework.
- Es definiert keine festen Rollen, Events oder Artefakte.
- Es beschreibt, wo Steuerung stattfindet und welche Flüsse sichtbar sein sollten.
- Skalierungsframeworks liefern detaillierte Baupläne, z. B.:
- Rollen (Release Train Engineer, Product Manager, etc.)
- Zyklen (Program Increment, PI Planning)
- Artefakte (Program Backlogs, Solutions)
Flight Levels kann:
- als Analysebrille genutzt werden, um zu verstehen, wo Ihre aktuelle Struktur funktioniert – und wo nicht.
- gemeinsam mit bestehenden Frameworks genutzt werden, um:
- überladene Meetingstrukturen zu vereinfachen
- echte Flussprobleme sichtbar zu machen
- strategische Ausrichtung nachzuschärfen
Kurz:
Flight Levels ersetzt nicht automatisch Ihr Framework, sondern hilft Ihnen, es sinnvoll und wirksam zu nutzen – oder bewusst zu verschlanken.
Wie Sie Flight Levels in Ihrer Organisation einführen
Eine erfolgreiche Einführung folgt meist keinen starren Schritten, orientiert sich aber an einigen bewährten Mustern.
1. Ausgangslage verstehen
- Wo hakt es aktuell?
- Sind es eher strategische Unklarheiten, Koordinationsprobleme oder operative Engpässe?
- Welche Entscheidungen führen heute dazu, dass Teams „falsche Dinge richtig“ tun?
Hilfreich ist ein kompakter Flight-Levels-Assessment-Workshop mit Vertretern aus Management, Fachbereichen und Teams.
2. Relevante Flight Levels identifizieren
- Wo gibt es bereits Boards und Meetings?
- Auf welcher Ebene werden:
- Prioritäten vergeben?
- Kapazitäten verteilt?
- Abhängigkeiten adressiert?
Ergebnis ist eine Landkarte Ihrer heutigen Flight Levels – oft mit Überraschungen („Wir dachten, das sei strategisch, ist aber operative Koordination“).
3. Sinnvolle Visualisierungen schaffen
Auf jeder Ebene sollte mindestens ein zentrales Board existieren, das den jeweiligen Fluss sichtbar macht:
- Flight Level 3: Strategie- / Portfolioboard
- Flight Level 2: Koordinationsboard über Teams/Bereiche
- Flight Level 1: Team-Boards
Wichtig ist:
- einfache, klare Visualisierung
- begrenzte Anzahl von Work Items
- eindeutige Zuständigkeiten pro Board
4. Regelmäßige Flight-Level-Meetings etablieren
Pro Board werden feste Routinen definiert, z. B.:
- wöchentliches oder zweiwöchentliches Flight-Level-2-Meeting (Koordination)
- monatliches oder vierteljährliches Flight-Level-3-Portfolio-Review
- tägliche oder regelmäßige Flight-Level-1-Standups
Zweck jedes Meetings:
- Flow verbessern, nicht nur Statusberichte abfragen
- Entscheidungen dort treffen, wo Informationen vorliegen
5. Klein starten, gezielt skalieren
Statt die gesamte Organisation zu „verflightleveln“, hat sich bewährt:
- mit einem Bereich, Produkt oder Wertstrom zu starten
- konkrete Verbesserungen zu erzielen
- das Modell mit realen Erfolgen in die Breite zu tragen
Praxisbeispiel: Flight Levels in einem IT-Produktbereich
Ausgangslage:
- Ein Unternehmen mit mehreren Produktteams in der IT
- Strategische Roadmaps existieren, werden aber häufig überholt
- Fachbereiche klagen über lange Lieferzeiten und unklare Prioritäten
Vorgehen mit Flight Levels:
- Flight Level 3 sichtbar machen
- Gemeinsame Priorisierung der wichtigsten Produkt-Initiativen für die nächsten 6–12 Monate
- Aufbau eines Portfolioboards mit klaren Kriterien, was „gestartet“ bedeutet
- Flight Level 2 etablieren
- Koordinationsboard für alle Initiativen, die mehrere Teams betreffen
- 14-tägiges Koordinationsmeeting mit Produktverantwortlichen und Team-Vertretern
- Flight Level 1 stärken
- Teams arbeiten weiter mit ihren bestehenden Scrum-/Kanban-Boards
- Fokus auf stabile Sprint-Ziele bzw. Durchsatz und Limitierung paralleler Arbeiten
Ergebnisse nach einigen Monaten:
- Deutliche Reduktion der Work-in-Progress-Menge im Portfolio
- Klarere Lieferzusagen an Fachbereiche durch bessere Koordination
- Sichtbare Entscheidung, welche Initiativen aktiv gestoppt werden, um Fokus zu schaffen
Typische Fehler bei Flight Levels – und wie Sie sie vermeiden
Bei der Einführung des Modells zeigen sich wiederkehrende Muster. Häufige Stolperfallen:
- Flight Levels als reines Tool- oder Board-Thema behandeln
- Nur neue Boards einführen, ohne Entscheidungsprozesse und Verantwortungen zu klären.
- Gegenmaßnahme: Flight-Levels-Workshops mit Entscheiderbeteiligung.
- Nur auf einer Ebene optimieren
- Z. B. agile Teams weiter verbessern, ohne Koordinationsebene zu adressieren.
- Gegenmaßnahme: Immer prüfen, welche Flight Level wirklich betroffen sind.
- Zu komplex starten
- Zu viele Spalten, Status, Farben und Kennzahlen auf den Boards.
- Gegenmaßnahme: Mit einer einfachen Visualisierung beginnen, später verfeinern.
- Verantwortung unklar lassen
- Niemand fühlt sich für das Portfolio- oder Koordinationsboard verantwortlich.
- Gegenmaßnahme: Pro Board eine klare Owner-Rolle benennen.
- Kein echtes Management-Commitment
- Flight Levels „nur in der IT“ oder „nur bei den Teams“ einführen wollen.
- Gegenmaßnahme: Früh klären, welche Entscheidungen auf Flight Level 2 und 3 tatsächlich getroffen werden sollen – und durch wen.
Häufige Fragen zu Flight Levels
Was sind Flight Levels in einfachen Worten?
Flight Levels sind ein Modell, das zeigt, wie Arbeit auf drei Ebenen gesteuert wird: Strategie (Level 3), Koordination (Level 2) und operative Arbeit der Teams (Level 1). Ziel ist es, den Fluss von der Idee bis zum Ergebnis sichtbar und steuerbar zu machen.
Für welche Unternehmen eignen sich Flight Levels?
Für alle Organisationen, in denen mehrere Teams, Produkte oder Bereiche gemeinsam an Ergebnissen arbeiten – insbesondere:
- mittlere und große Unternehmen
- IT- und Produktorganisationen
- projektgetriebene Bereiche mit komplexem Portfolio
Sind Flight Levels nur für agile Organisationen?
Nein. Flight Levels kann in klassischen, hybriden und agilen Umgebungen genutzt werden. Das Modell beschreibt Flüsse und Entscheidungsstellen, nicht eine bestimmte Methodik.
Braucht man spezielle Software für Flight Levels?
Nicht zwingend. Viele Organisationen starten mit physischen Boards oder einfachen digitalen Tools. Entscheidend ist:
- Klarheit über Ebenen und Verantwortlichkeiten
- sinnvoll gestaltete Workflows
- regelmäßige Austauschformate
Wie lange dauert die Einführung von Flight Levels?
Das hängt von Größe und Komplexität ab. Erste sichtbare Verbesserungen in einem Bereich sind oft innerhalb weniger Wochen erreichbar. Eine breitere Verankerung über mehrere Bereiche erfolgt typischerweise schrittweise über Monate.
Fazit Flight Levels erklärt: Wann sich Flight Levels für Sie lohnen
Flight Levels bietet dann hohen Nutzen, wenn Sie das Gefühl haben, dass:
- Teams „agil“ arbeiten, aber Strategie und Umsetzung auseinanderlaufen,
- wichtige Initiativen im Portfolio steckenbleiben,
- Abhängigkeiten zwischen Teams zu Dauerbremsen werden,
- viel über Auslastung, aber wenig über Durchsatz und Wertbeitrag gesprochen wird.
Das Modell hilft Ihnen, genau zu erkennen:
- Wo Arbeit gesteuert wird,
- welche Entscheidungen heute getroffen werden (und welche nicht),
- wie Strategie, Koordination und operative Arbeit besser verbunden werden können.
Statt Ihr Organisationsmodell von Grund auf zu verändern, können Sie mit Flight Levels pragmatisch ansetzen, sichtbar machen, was ist – und gezielt verbessern, was wirklich zählt: den Fluss von Wert für Kunden und Geschäft.
Wie Sie konkret starten können
Wenn Sie das Thema vertiefen möchten, lohnt sich ein strukturiertes Vorgehen:
- Start mit einem kompakten Flight-Levels-Workshop, um die Situation in Ihrem Unternehmen zu spiegeln
- Identifikation eines geeigneten Piloten (z. B. Produktbereich oder Wertstrom)
- Begleitung bei der Gestaltung der Boards und Routinen auf den drei Ebenen
- Coaching von Führungskräften und Schlüsselrollen, damit Entscheidungen dort getroffen werden, wo sie den größten Hebel haben
Wenn Sie externe Unterstützung suchen, um Flight Levels auf Ihre Organisation zuzuschneiden, Ihre aktuelle Struktur zu analysieren und einen umsetzbaren Einstiegspfad zu entwickeln, können spezialisierte Beratungshäuser wie PURE Consultant Sie dabei begleiten – von der ersten Standortbestimmung bis zur nachhaltigen Verankerung im Arbeitsalltag Ihrer Teams und Führungskräfte.