Taylorwanne vs. Durchlaufzeit – Viele Organisationen kämpfen mit demselben Muster: Teams sind voll ausgelastet, trotzdem bleiben Projekte liegen, Tickets stauen sich, Kunden warten deutlich länger als geplant. Wer das wirklich verstehen und verbessern will, kommt an der Frage „Taylorwanne vs. Durchlaufzeit“ nicht vorbei. In diesem Artikel erfahren Sie, was hinter der Taylor-Wanne steckt, was genau Durchlaufzeit bedeutet, wie beides zusammenhängt – und wie Sie diese Erkenntnisse gezielt nutzen, um Projekte, IT- und Fachprozesse messbar zu beschleunigen.
Grundlagen: Was ist die Taylorwanne?
Kurzdefinition:
Die Taylorwanne beschreibt, wie sich die Auslastung eines Systems (z. B. eines Teams, einer Abteilung oder Maschine) auf Wartezeiten, Durchlaufzeit und Produktivität auswirkt. Sie zeigt, dass mit steigender Auslastung ab einem bestimmten Punkt die Warte- und Durchlaufzeiten überproportional ansteigen.
Typische Charakteristika der Taylor-Wanne:
- Bei sehr niedriger Auslastung:
- Viel Leerlauf, Ressourcen sind „unterfordert“.
- Durchlaufzeiten sind kurz, aber Kapazität wird schlecht genutzt.
- Bei mittlerer Auslastung:
- Gute Balance zwischen Nutzung und Puffer.
- Durchlaufzeiten sind stabil und planbar.
- Bei hoher bis sehr hoher Auslastung:
- Warteschlangen bauen sich auf.
- Warte- und Durchlaufzeiten steigen stark an.
- Kleinste Störungen führen zu erheblichen Verzögerungen.
Die Kurve ähnelt einer Wanne:
- Links Verschwendung durch Unterlast,
- in der Mitte ein ökonomisch sinnvoller Bereich,
- rechts ein Leistungsabfall durch Überlast und Staus.
Wichtige Konsequenz:
Ein System dauerhaft nahe 100 % auszulasten, ist betriebswirtschaftlich oft kontraproduktiv, weil die Durchlaufzeit massiv leidet.
Was bedeutet Durchlaufzeit genau?
Kurzdefinition:
Durchlaufzeit (Lead Time) ist die Zeitspanne vom Start eines Vorgangs (z. B. Auftrag, Ticket, Change Request, Projektfreigabe) bis zu dessen Fertigstellung bzw. Auslieferung an den Kunden.
Wichtige Abgrenzungen:
- Durchlaufzeit / Lead Time
- Gesamte Zeit „von Idee/Anfrage bis Nutzen“.
- Umfasst sowohl Bearbeitungs- als auch Wartezeiten.
- Bearbeitungszeit
- Reine Arbeitszeit, in der aktiv an einem Vorgang gearbeitet wird.
- Typischerweise deutlich kürzer als die Durchlaufzeit.
- Wartezeit
- Zeit, in der der Vorgang „liegt“:
- In Warteschlangen
- In Status wie „waiting for approval“, „on hold“, „in review“
- Zeit, in der der Vorgang „liegt“:
Eine einfache Beziehung lautet:
Durchlaufzeit = Bearbeitungszeit + Wartezeiten
In der Praxis besteht in vielen Organisationen 80–90 % der Durchlaufzeit aus Wartezeiten – und genau an dieser Stelle wird der Zusammenhang „Taylorwanne vs. Durchlaufzeit“ entscheidend.
Taylorwanne vs. Durchlaufzeit: Wo ist der Unterschied?
Obwohl beide Begriffe eng miteinander verknüpft sind, beschreiben sie unterschiedliche Aspekte:
1. Art der Größe
- Taylorwanne
- Theoretisches Modell / Kurve.
- Zeigt den Zusammenhang zwischen Auslastung, Warteschlangen und Durchlaufzeit.
- Dient vor allem zum Verstehen und Erklären von Systemverhalten.
- Durchlaufzeit
- Konkrete Kennzahl (KPI).
- In Tagen, Stunden oder Wochen messbar.
- Direkt steuerungsrelevant (SLA, Lieferzeiten, Projektlaufzeiten).
2. Blickwinkel
- Taylorwanne
- System- bzw. Portfolio-Perspektive.
- Hilft zu verstehen, warum zu viele parallele Vorhaben das gesamte System verlangsamen.
- Durchlaufzeit
- Vorgangs- oder Prozess-Perspektive.
- Fokussiert auf einzelne Tickets, Aufträge, Projekte oder Prozessschritte.
3. Nutzen für Entscheider
- Mit der Taylorwanne:
- erklären Sie, warum „alle zu 100 % auslasten“ zu längeren Lieferzeiten führt.
- argumentieren Sie gegen ungebremstes Multitasking und ständiges „Mehr Projekte starten“.
- Über die Durchlaufzeit:
- steuern Sie Liefertreue, Service Levels und Kundenzufriedenheit.
- machen Sie Verbesserungen objektiv messbar.
Kurz:
Die Taylorwanne erklärt warum Durchlaufzeiten sich verhalten, wie sie es tun.
Die Durchlaufzeit zeigt was tatsächlich bei Ihren Kunden und Stakeholdern ankommt.
Wie hängen Taylorwanne und Durchlaufzeit zusammen?
Der Zusammenhang lässt sich mit drei Begriffen gut greifen: Auslastung, WIP (Work in Progress) und Durchsatz.
Auslastung → WIP → Durchlaufzeit
- Steigende Auslastung
- Mehr Aufgaben werden parallel begonnen.
- Teams verbringen mehr Zeit im Kontextwechsel zwischen Vorgängen.
- Wachsende WIP-Menge
- Immer mehr Vorgänge befinden sich gleichzeitig „im System“.
- Die Warteschlangen vor Engpässen (z. B. Freigaben, Reviews, Spezialisten) werden länger.
- Zunehmende Wartezeiten
- Vorgänge liegen in Queues, statt aktiv bearbeitet zu werden.
- Die Durchlaufzeit steigt – oft deutlich stärker als erwartet.
Mathematisch beschreibt Little’s Law den Zusammenhang:
WIP = Durchsatz × Durchlaufzeit
Daraus folgt:
- Wenn der Durchsatz (z. B. „erledigte Tickets pro Woche“) konstant bleibt,
führt mehr WIP immer zu längerer Durchlaufzeit. - Um die Durchlaufzeit zu senken, müssen Sie:
- den WIP reduzieren und/oder
- den Durchsatz erhöhen (z. B. Engpässe entlasten).
Die Taylorwanne zeigt, dass jenseits einer bestimmten Auslastung jeder zusätzliche Auftrag im System überproportional zu mehr WIP und längeren Durchlaufzeiten führt.
Praxisbeispiele: Taylorwanne vs. Durchlaufzeit im Unternehmensalltag
1. Projektportfolio in der IT
Ausgangslage:
- 12 Entwickler, 1 Architekt, 1 Product Owner.
- Management startet 10 Projekte parallel, um „Druck zu machen“.
- Alle Projekte teilen sich dieselben Schlüsselressourcen.
Effekte:
- Jedes Teammitglied arbeitet an mehreren Projekten gleichzeitig.
- Der Architekt wird zum massiven Engpass.
- Anforderungen warten auf Klärung, Designs auf Freigabe, Implementierungen auf Review.
Beobachtbare Symptome:
- Projekte ziehen sich deutlich länger hin als geplant.
- Teams melden hohe Arbeitslast – und trotzdem geringen Output.
- Stakeholder empfinden die IT als „zu langsam“ und „unzuverlässig“.
Mit der Taylorwanne lässt sich zeigen:
- Das System arbeitet im Bereich extremer Überlast.
- Kleine Störungen (z. B. Krankheitsfälle, ad-hoc Anforderungen) erzeugen große Staus.
- Würden nur 3–4 Projekte parallel laufen, wären Projekte im Mittel schneller fertig – trotz teilweise geringerer Auslastung.
2. Service-Prozess in einer Fachabteilung
Beispiel: Vertragsprüfung in der Rechtsabteilung
- Juristenteam mit 4 Personen.
- Eingehende Verträge werden weitgehend „first in, first out“ abgearbeitet.
- Fachbereiche schicken alles „so früh wie möglich“, um nichts zu riskieren.
Typische Folge:
- Starke Schwankungen im Eingang.
- Zwischenzeitlich sehr hohe WIP-Spitzen.
- Lange Wartezeiten für Standardfälle, weil komplexe Verträge Ressourcen blockieren.
Mögliche Verbesserungen auf Basis von „Taylorwanne vs. Durchlaufzeit“:
- Einführung von Klassen von Service (z. B. Express, Standard, komplex).
- Begrenzung des gleichzeitig in Prüfung befindlichen WIP.
- Transparente Priorisierung nach Risiko und Wertbeitrag.
Ergebnis:
- Kürzere und vor allem berechenbarere Durchlaufzeiten.
- Geringere Überlastspitzen im Team.
- Besseres Erwartungsmanagement gegenüber den Fachbereichen.
Durchlaufzeit messen: Vorgehen in 5 Schritten
Um aus dem Modell der Taylorwanne konkrete Verbesserungen abzuleiten, brauchen Sie robuste Daten zur Durchlaufzeit. Ein pragmatisches Vorgehen:
- Start- und Endpunkte definieren
- Für jedes zentrale Arbeitssystem (Tickets, Projekte, Anfragen) festlegen:
- Ab wann „zählt“ ein Vorgang? (z. B. Eingang im System, Freigabe, Aufnahme ins Backlog)
- Wann ist er „fertig“? (z. B. Abnahme, Go-live, Ticket geschlossen)
- Für jedes zentrale Arbeitssystem (Tickets, Projekte, Anfragen) festlegen:
- Messbarkeit sicherstellen
- Ticket- oder Projektmanagement-Tools so konfigurieren, dass:
- Statuswechsel sauber erfasst werden.
- Erstell- und Abschlusszeitpunkte zuverlässig vorliegen.
- Manuelle Exporte nur als Übergangslösung.
- Ticket- oder Projektmanagement-Tools so konfigurieren, dass:
- Verteilungen statt nur Durchschnittswerte betrachten
- Median und 85. Perzentil sind oft aussagekräftiger als der reine Durchschnitt.
- Fragen Sie:
- „Wie lange dauert es in 50 % der Fälle?“
- „Wie lange dauert es in 85 % der Fälle?“
- Segmentierung nach Typen
- Trennen Sie z. B.:
- Standard- vs. Sonderfälle
- kleine vs. große Projekte
- Störungen vs. Änderungen
- So lassen sich gezielte Maßnahmen ableiten.
- Trennen Sie z. B.:
- Zusammenhänge mit WIP und Auslastung analysieren
- Wie verändert sich die Durchlaufzeit in Phasen besonders hoher WIP-Werte?
- Gibt es „Schwellenwerte“, ab denen Durchlaufzeiten spürbar anschwellen?
Damit können Sie das theoretische Modell der Taylorwanne mit Ihren realen Daten verknüpfen.
Typische W‑Fragen zu Taylorwanne und Durchlaufzeit
1. Ab welcher Auslastung werden Durchlaufzeiten kritisch?
Es gibt keinen universellen Grenzwert, aber viele Systeme geraten ab ca. 70–85 % Auslastung in einen Bereich, in dem Wartezeiten überproportional steigen. Entscheidend ist, wie stark Ankünfte schwanken und ob Pufferkapazitäten vorhanden sind.
2. Ist es falsch, Teams „voll“ auszulasten?
Vollständige Auslastung ohne Puffer ist in dynamischen Umfeldern hochriskant. Kurzfristig kann sie den Output steigern, mittelfristig führen Warteschlangen und Staus jedoch zu längeren Durchlaufzeiten und sinkender Liefertreue.
3. Wie hängt Durchlaufzeit mit Service Levels und SLAs zusammen?
Service Levels (z. B. „Antwort innerhalb von 2 Tagen“) sind letztlich Zusagen über Durchlaufzeiten. Ohne Verständnis der Beziehung zwischen Auslastung, WIP und Durchlaufzeit sind diese Zusagen schwer einzuhalten.
4. Was ist der Unterschied zwischen Durchlaufzeit und Zykluszeit?
Die Begriffe werden uneinheitlich verwendet. Häufig gilt:
- Durchlaufzeit = von „Eintritt ins System“ bis „fertig geliefert“.
- Zykluszeit = reine Bearbeitungszeit oder Zeit je Bearbeitungszyklus in einem bestimmten Prozessschritt.
Wichtiger als die Terminologie ist, die verwendeten Definitionen im Unternehmen zu klären.
5. Welche Rolle spielt die Taylorwanne in agilen Methoden wie Kanban oder Scrum?
Kanban arbeitet explizit mit WIP-Limits und der Steuerung von Durchlaufzeiten. Genau hier fließt das Denken in Taylor-Wannen ein: Statt maximale Auslastung anzustreben, wird ein stabiler Fluss mit berechenbaren Durchlaufzeiten priorisiert.
Hebel zur Optimierung: Von der Taylorwanne zur besseren Durchlaufzeit
Wer den Zusammenhang „Taylorwanne vs. Durchlaufzeit“ verstanden hat, kann sehr gezielt an den richtigen Stellschrauben drehen. Zentrale Hebel:
1. WIP begrenzen
- Feste Limits für parallele Vorgänge pro Team/Prozessstufe.
- Klare Regeln, wann Neues gestartet werden darf („pull statt push“).
- Fokus auf „Fertigstellen“ statt „Anfangen“.
2. Kritische Engpässe identifizieren und entlasten
- Analyse, wo sich regelmäßig Warteschlangen bilden (z. B. Freigaben, Reviews, Spezialrollen).
- Maßnahmen:
- Qualifizierung von Vertretern
- Standardregeln statt Einzelfallfreigaben
- Automatisierung von Routinetätigkeiten
3. Priorisierung nach Wert und Dringlichkeit
- Einfache, transparente Priorisierungsmodelle (z. B. WSJF, Risikobasierung).
- Vermeidung von „alle Tickets sind Prio 1“.
- Nutzung von Serviceklassen:
- Expedited / Express
- Standard
- Fixed Date (Terminsachen)
4. Auslastungsziele anpassen
- Bewusste Entscheidung, nicht auf 100 % Auslastung zu optimieren.
- Puffer für Unvorhergesehenes als gezielte Managemententscheidung.
- Zielgröße: stabiler Fluss und eingehaltene Durchlaufzeit-Zusagen.
5. Transparenz über Durchlaufzeiten schaffen
- Regelmäßiges Reporting von:
- durchschnittlicher Durchlaufzeit
- Median und 85. Perzentil
- WIP-Verläufen
- Gemeinsame Interpretation in Teams und Management – nicht als reines Controlling-Instrument.
Anwendung in agilen Umfeldern (Scrum, Kanban, skaliertes Agiles Arbeiten)
In agilen Organisationen ist die Fragestellung „Taylorwanne vs. Durchlaufzeit“ besonders relevant:
- Scrum
- Teams, die Sprints systematisch „überplanen“, erzeugen intern Taylorwannen-Effekte:
- Viele halb fertig gestellte Items
- Unklare Prioritäten
- Unzuverlässige Release-Zyklen
- Besser:
- Realistische Sprintplanung basierend auf empirischer Velocity
- Fokus auf „Done“ statt „angefangen“
- Teams, die Sprints systematisch „überplanen“, erzeugen intern Taylorwannen-Effekte:
- Kanban
- Nutzt WIP-Limits direkt als Steuerungsinstrument.
- Kennzahlen wie Durchlaufzeit und Cumulative Flow Diagram machen Staus sichtbar.
- Die Taylorwanne liefert das theoretische Fundament, warum diese Praktiken funktionieren.
- Skalierte Frameworks (z. B. SAFe, LeSS)
- Portfolio- und Programmbereiche laufen Gefahr, zu viele Initiativen parallel zu starten.
- Ein bewusster Umgang mit WIP und Auslastung auf Portfolioebene ist entscheidend, um nicht in permanenter Überlast zu landen.
Häufige Fehler und Missverständnisse
Beim Umgang mit Taylorwanne und Durchlaufzeit tauchen regelmäßig ähnliche Fallstricke auf:
- Fokus nur auf Bearbeitungszeit
- Optimierung der „individuellen Effizienz“, während Vorgänge trotzdem hauptsächlich warten.
- Effekte auf die Gesamtdurchlaufzeit bleiben gering.
- Maximale Auslastung als Primärziel
- Kennzahlen wie „Billable Hours“ oder „Auslastung“ werden absolut gesetzt.
- Durchlaufzeit, Liefertreue und Kundenzufriedenheit geraten ins Hintertreffen.
- Fehlende klare Start- und Enddefinitionen
- Unterschiedliche Bereiche messen unterschiedliche Dinge.
- Diskussionen über Zahlen statt über Ursachen und Verbesserungen.
- Ignorieren von Variabilität
- „Im Schnitt geht es doch“ – ohne zu sehen, dass Einzelfälle massiv aus dem Ruder laufen.
- Kritische Projekte oder Kunden erleben dann genau diese Ausreißer.
- Technische Lösungen ohne Systemverständnis
- Einführung neuer Tools, Automatisierung oder „Digitalisierung“,
- ohne WIP, Auslastung und Engpässe systemisch zu betrachten.
Schritt-für-Schritt-Vorgehen für Ihr Unternehmen
Wenn Sie „Taylorwanne vs. Durchlaufzeit“ konkret für Ihre Organisation nutzen wollen, hat sich ein schrittweises Vorgehen bewährt:
- Kritische Wertströme identifizieren
- Wo entsteht Wert aus Sicht von Kunden/Stakeholdern? (z. B. Angebotserstellung, Projektumsetzung, Produktentwicklung, Incident-Management)
- Durchlaufzeit und WIP sichtbar machen
- Bestehende Systeme nutzen (Tickets, PM-Tools, ERP).
- Erste einfache Auswertungen erstellen (z. B. auf Basis der letzten 6–12 Monate).
- Engpässe und Überlastbereiche erkennen
- Wo warten Vorgänge regelmäßig?
- Welche Rollen oder Schritte sind dauerhaft überlastet?
- Pilotbereich auswählen
- Start in einem abgegrenzten Bereich, z. B. einem Team oder einem Wertstrom.
- Einführung von WIP-Limits, klaren Priorisierungsregeln und transparenter Durchlaufzeitmessung.
- Lernschleifen etablieren
- Regelmäßige Reviews („Flow-Review“ statt nur „Sprint-Review“).
- Anpassung von WIP, Priorisierungen und Arbeitsweisen auf Basis realer Daten.
- Skalierung auf weitere Bereiche
- Übertrag der Prinzipien auf andere Teams, Services und Projekte.
- Management-Entscheidungen zu Auslastungszielen und Portfolio-WIP.
Fazit: Wann Sie sich intensiv mit Taylorwanne vs. Durchlaufzeit befassen sollten
Sobald Sie eines oder mehrere der folgenden Zeichen erkennen, lohnt sich ein genauer Blick auf Taylorwanne vs. Durchlaufzeit:
- Hohe Auslastung, aber trotzdem „zu wenig fertig“.
- Projekte und Initiativen dauern deutlich länger als geplant.
- Tickets stauen sich, Service Levels werden regelmäßig verfehlt.
- Teams berichten von Dauerstress, während Stakeholder mangelnden Fortschritt bemängeln.
- Viele Vorhaben laufen parallel, aber kaum etwas kommt sichtbar zu Ende.
Das Verstehen der Taylor-Wanne und das aktive Management von Durchlaufzeit, WIP und Auslastung gehören zu den wirkungsvollsten Hebeln, um Organisationen schneller, verlässlicher und planbarer zu machen – ohne Teams in noch mehr Überstunden zu treiben.
Wenn Sie diese Zusammenhänge nicht nur theoretisch, sondern in Ihren konkreten Projekten, IT- und Fachprozessen umsetzen möchten, lohnt sich der Blick von außen: Erfahrene Begleitung kann helfen, die richtigen Daten zu heben, Engpässe klar zu benennen und praxistaugliche WIP- und Portfolioregeln zu etablieren. Die Beraterinnen und Berater der PURE Consultant unterstützen Sie dabei, Ihre Wertströme sichtbar zu machen, Taylorwanne und Durchlaufzeit in Einklang zu bringen und so die Grundlage für echte Flow-Exzellenz in Ihrem Unternehmen zu schaffen.