Typische Fehler bei der Digitalisierung – Die meisten Unternehmen haben längst verstanden, dass sie ohne Digitalisierung an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Trotzdem scheitern viele Initiativen, verlaufen im Sande oder liefern deutlich weniger Nutzen als erwartet. Typische Fehler bei der Digitalisierung entstehen nicht nur durch Technologie, sondern vor allem durch falsche Annahmen, mangelhafte Steuerung und fehlende Einbindung der Menschen. Dieser Beitrag zeigt, welche Fallstricke sich in der Praxis immer wieder zeigen – und wie Sie Ihre digitalen Initiativen deutlich robuster, effizienter und erfolgreicher aufsetzen.

Was Digitalisierung in Unternehmen wirklich bedeutet
Digitalisierung in Unternehmen bedeutet nicht primär, analoge Prozesse einfach zu automatisieren oder Papier durch PDF zu ersetzen. Sie umfasst drei Ebenen:
- Digitale Prozesse: Abläufe werden durchgängig digital und möglichst medienbruchfrei gestaltet.
- Digitale Produkte & Services: Leistungen werden digital erweitert oder neu gedacht.
- Digitale Geschäftsmodelle: Wertschöpfung, Erlösmodelle und Kundeninteraktion verändern sich grundlegend.
Kurzdefinition:
Digitalisierung in Unternehmen ist die gezielte Nutzung digitaler Technologien, um Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle messbar zu verbessern.
Wer diese Ebenen vermischt oder nur auf einzelne Aspekte schaut, legt bereits den Grundstein für spätere Probleme.
Warum scheitern so viele Digitalisierungsprojekte?
Unabhängig von Branche und Unternehmensgröße zeigen sich immer wieder ähnliche Muster:
- Projekte werden als IT-Thema statt als Business-Thema behandelt.
- Ziele bleiben unscharf oder werden unterwegs mehrfach geändert.
- Fachbereiche, Mitarbeitende und Kunden werden zu spät eingebunden.
- Es fehlt ein belastbares Vorgehensmodell mit klaren Verantwortlichkeiten.
Die gute Nachricht: Die meisten Fehler sind vermeidbar, wenn Sie die typischen Fallstricke kennen und bewusst gegensteuern.
Die 12 typischen Fehler bei der Digitalisierung – und wie Sie sie vermeiden
1. Digitalisierung ohne klare Strategie
Viele Unternehmen starten einzelne Digitalisierungsprojekte, ohne sie in eine übergeordnete digitale Strategie einzubetten. Die Folge:
- parallele Initiativen ohne einheitliche Richtung
- Insellösungen, die nicht zusammenpassen
- Doppelarbeiten und widersprüchliche Prioritäten
Typische Anzeichen:
- „Wir machen jetzt auch etwas mit KI / Cloud / RPA, weil es alle machen.“
- Niemand kann in zwei Sätzen erklären, was das Digitalisierungsziel des Unternehmens ist.
- Projekte konkurrieren um Ressourcen, ohne dass klar ist, welche wirklich strategisch sind.
So machen Sie es besser:
- Definieren Sie ein klares Zielbild: Wo soll Ihr Unternehmen in 3–5 Jahren digital stehen?
- Leiten Sie daraus konkrete Handlungsfelder ab (z. B. digitale Kundenschnittstelle, Automatisierung Kernprozesse, Datenplattform).
- Priorisieren Sie Initiativen nach Business-Nutzen, Machbarkeit und strategischer Relevanz – nicht nach Lautstärke einzelner Stakeholder.
2. Fokus auf Technologie statt auf Nutzen & Prozesse
Ein besonders häufiger Fehler bei der digitalen Transformation: Die Auswahl eines Tools oder einer Plattform steht am Anfang – nicht das zu lösende Problem.
Typische Muster:
- Technologie wird gekauft, bevor Prozesse verstanden sind.
- „Wir haben das Tool, jetzt finden wir Anwendungsfälle.“
- Funktionalitäten werden genutzt, weil sie vorhanden sind – nicht, weil sie Mehrwert schaffen.
Fragen, die vor jeder Tool-Entscheidung beantwortet sein müssen:
- Welches konkrete Problem lösen wir?
- Welchen geschäftlichen Effekt erwarten wir (Zeitersparnis, Qualität, Kundenzufriedenheit, Kosten)?
- Wie fügt sich die Lösung in unsere bestehende Prozess- und Systemlandschaft ein?
Best Practice:
- Starten Sie mit Use Cases aus den Fachbereichen.
- Modellieren Sie den Soll-Prozess (fachliche Sicht) vor der technischen Lösungsauswahl.
- Bewerten Sie Tools danach, wie gut sie diesen Soll-Prozess unterstützen.
3. Kein klares Zielbild und keine messbaren Ziele
„Wir wollen digitaler werden“ ist kein Ziel. Ohne klare, messbare Ziele laufen Digitalisierungsprojekte Gefahr, immer weiter zu wachsen, ohne je als „erfolgreich“ zu gelten.
Typische Fehler:
- diffuse Erwartungshaltungen („schneller“, „moderner“)
- keine klaren Erfolgskriterien
- Entscheidungen aus dem Bauch statt auf Basis von Kennzahlen
So definieren Sie bessere Ziele:
- Nutzen Sie SMARTe Ziele (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert).
- Verknüpfen Sie Ziele mit klaren KPIs, z. B.:
- Durchlaufzeit eines Prozesses (z. B. Angebotsprozess)
- Fehlerquote / Nacharbeit
- Bearbeitungsaufwand pro Fall
- Nutzungsrate digitaler Kanäle (z. B. Self-Service-Portal)
- Legen Sie Baseline-Werte fest, um Verbesserungen wirklich belegen zu können.
4. Unzureichende Einbindung der Fachbereiche
Digitalisierung wird oft als IT-Projekt aufgesetzt. Fachbereiche werden nur als „Lieferanten von Anforderungen“ oder Testinstanz am Ende gesehen.
Typische Folgen:
- Lösungen passen nicht zu realen Arbeitsabläufen.
- Akzeptanz ist gering, weil Nutzerbedürfnisse nicht verstanden wurden.
- Fachbereiche fühlen sich „überrollt“ und entwickeln Schattenprozesse.
So vermeiden Sie diesen Fehler:
- Richten Sie interdisziplinäre Projektteams ein (Business, IT, ggf. Compliance, HR).
- Benennen Sie Product Owner oder Prozessverantwortliche aus dem Fachbereich.
- Arbeiten Sie mit Workshops, Prozessbeobachtungen und Interviews, um echte Anforderungen zu verstehen.
- Involvieren Sie Key-User von Anfang an – nicht nur im User Acceptance Test.
5. Kultur, Change-Management und Kommunikation werden unterschätzt
Digitalisierung verändert Arbeitsweisen, Verantwortlichkeiten und oftmals auch Machtstrukturen. Viele Projekte scheitern nicht an Technik, sondern am Widerstand oder an Unsicherheit der Mitarbeitenden.
Häufige Fehler:
- Digitalisierung wird als Kostensenkungsprogramm wahrgenommen.
- Mitarbeitende werden zu spät oder nur einseitig informiert.
- Schulung wird auf Tool-Einführungen reduziert („Klick-Schulung“).
Erfolgsfaktoren für Change-Management:
- Frühzeitig und transparent kommunizieren: Warum machen wir das? Was bedeutet es für wen?
- Vorteile aus Sicht der Nutzer konkret aufzeigen.
- Qualifizierung nicht nur technisch denken, sondern auch:
- neue Rollen (z. B. Product Owner, Data Steward)
- neue Arbeitsformen (agil, cross-funktional)
- Führungskräfte befähigen, als Multiplikatoren und Vorbilder aufzutreten – nicht als Bremser.
6. Unklare Verantwortlichkeiten und Governance
Ohne klare Rollen und Entscheidungswege entstehen Reibungsverluste und Verzögerungen.
Typische Symptome:
- Es ist unklar, wer fachlich „den Hut aufhat“.
- Entscheidungen werden immer wieder aufgeschoben oder eskaliert.
- Projekte hängen in Gremien fest, ohne voranzukommen.
Kernrollen, die Sie definieren sollten:
- Sponsor / Executive Owner: trägt Verantwortung auf Managementebene.
- Product Owner / Fachlicher Projektleiter: vertritt Business-Sicht und Nutzerinteressen.
- Projektleitung (PMO): sorgt für Planung, Koordination, Reporting.
- Architekturverantwortliche: achten auf Gesamtzusammenhang in der IT-Landschaft.
- Datenschutz / Informationssicherheit / Compliance: werden frühzeitig eingebunden.
Tipp: Richten Sie für größere Vorhaben ein Digitalisierungsgremium oder ein Digital Board ein, das Prioritäten setzt und Zielkonflikte klärt.
7. Big-Bang-Ansatz statt iteratives Vorgehen
Ein weiterer häufiger Fehler in Digitalisierungsprojekten ist der Versuch, eine perfekte Lösung in einem großen „Big Bang“ auszurollen.
Risiken des Big-Bang-Ansatzes:
- Komplexität wird unterschätzt.
- Abhängigkeiten werden erst am Ende sichtbar.
- Feedback der Nutzer kommt zu spät.
- Verzögerungen führen zu massiven Kosten und Frustration.
Besser: Schrittweises, iteratives Vorgehen
- Starten Sie mit einem klar abgegrenzten Pilotbereich.
- Nutzen Sie Minimum Viable Products (MVPs), um Annahmen schnell zu testen.
- Bauen Sie Lösungen in klar umrissenen Inkrementen aus.
- Lernen Sie aus jedem Schritt und passen Sie sowohl Lösung als auch Vorgehen an.
8. Vernachlässigte Datenqualität und Stammdaten
Digitalisierung macht Schwächen in der Datenbasis schonungslos sichtbar. Schlechte Stammdaten führen zu schlechten Ergebnissen – egal wie modern das System ist.
Typische Probleme:
- doppelte oder widersprüchliche Kundendaten
- unvollständige Artikel- oder Produktstammdaten
- unterschiedliche Datenbegriffe in verschiedenen Systemen
Fragen, die Sie klären sollten:
- Woher stammen unsere wichtigsten Daten? Wer ist dafür verantwortlich?
- Welche Qualitätskriterien gelten (Vollständigkeit, Aktualität, Plausibilität)?
- Wie wird Datenqualität dauerhaft gesichert (Prozesse, Rollen, Tools)?
Maßnahmen zur Verbesserung:
- Definieren Sie Datenverantwortliche (Data Owner, Data Stewards).
- Legen Sie Datenstandards und -richtlinien fest.
- Kombinieren Sie Digitalisierungsinitiativen mit einem Master Data Management (MDM)-Ansatz.
- Planen Sie ausreichend Zeit und Budget für Datenbereinigung ein.
9. Fehlende End-to-End-Sicht auf Prozesse
Viele Digitalisierungsmaßnahmen optimieren nur einzelne Prozessschritte, während der Gesamtprozess weiterhin ineffizient bleibt.
Beispiele:
- Eingangsrechnungen werden digital erfasst, aber Freigaben erfolgen weiterhin manuell per E-Mail.
- Kundenanfragen werden im Portal aufgenommen, aber intern ausgedruckt und in Papierakten überführt.
- Medienbrüche entstehen zwischen Abteilungen (z. B. Vertrieb, Service, Backoffice).
So schaffen Sie eine End-to-End-Sicht:
- Modellieren Sie komplette Prozessketten von der ersten Kundeninteraktion bis zur Leistungserbringung/Abrechnung.
- Identifizieren Sie durchgängige Prozessverantwortliche.
- Ermitteln Sie systematisch:
- Medienbrüche
- Wartezeiten
- Schnittstellenprobleme
- Digitalisieren Sie bewusst über Bereichsgrenzen hinweg, statt nur Abteilungsoptimierung zu betreiben.
10. Sicherheits-, Datenschutz- und Compliance-Fragen zu spät adressiert
Ein klassischer Fehler bei der Digitalisierung: Security und Datenschutz werden erst am Ende des Projekts betrachtet – oft, wenn bereits Verträge geschlossen und Architekturen festgelegt sind.
Risiken:
- Verzögerungen durch nachträgliche Auflagen
- hohe Nachbesserungskosten
- Compliance-Verstöße und Reputationsschäden
So integrieren Sie Sicherheit von Beginn an:
- Binden Sie Datenschutzbeauftragte und Informationssicherheit frühzeitig ein.
- Führen Sie eine Risikobetrachtung für neue Lösungen durch (Datenarten, Rechtsräume, Zugriffe).
- Planen Sie technische und organisatorische Maßnahmen:
- Rollenkonzepte und Zugriffssteuerung
- Protokollierung und Monitoring
- Notfall- und Wiederanlaufkonzepte
- Dokumentieren Sie Entscheidungen nachvollziehbar für Audits und Prüfungen.
11. Zu wenig Ressourcen: Zeit, Budget, Kompetenzen
Digitalisierungsvorhaben werden häufig „on top“ zum Tagesgeschäft gestartet – mit der Hoffnung, man bekomme es schon irgendwie unter.
Typische Folgen:
- ständige Prioritätskonflikte
- überlastete Schlüsselpersonen
- Entscheidungsträger sind nicht verfügbar, wenn es darauf ankommt
Best Practices:
- Planen Sie realistische Kapazitäten ein – auch für Fachbereiche, nicht nur für IT und externe Dienstleister.
- Schaffen Sie Freiräume für Schlüsselrollen (z. B. Product Owner mit klarer Zeitallokation).
- Ergänzen Sie internes Know-how gezielt durch:
- Beratung
- Coaching
- externe Spezialisten für begrenzte Phasen
- Investieren Sie in den Aufbau digitaler Kompetenzen im Unternehmen (z. B. Schulungen, Communities of Practice).
12. Fehlende Erfolgsmessung und kontinuierliche Verbesserung
Ein oft unterschätzter Fehler bei der Digitalisierung: Nach dem Go-Live wird das Projekt formal abgeschlossen, ohne systematisch zu prüfen, ob die angestrebten Effekte wirklich erreicht werden.
Typische Symptome:
- Es gibt kein Monitoring der definierten Kennzahlen.
- Statt auf Nutzung und Mehrwert zu schauen, wird nur auf Budget- und Zeitplan geschaut.
- Verbesserungsvorschläge aus den Fachbereichen versanden.
So etablieren Sie echtes Digital Performance Management:
- Definieren Sie klare KPIs bereits vor Projektstart (z. B. Bearbeitungszeit, Fehlerquote, Kundenzufriedenheit, Nutzungsrate).
- Richten Sie Dashboards und regelmäßige Reviews ein.
- Verankern Sie nach dem Go-Live eine laufende Optimierungsphase (z. B. Release-Zyklen, Feedback-Kanäle).
- Nutzen Sie Erkenntnisse aus einem Projekt für Folgeinitiativen – Digitalisierung ist kein Einmal-Projekt, sondern ein fortlaufender Verbesserungsprozess.
Überblick: Welche typischen Fehler passieren bei der Digitalisierung?
Zur schnellen Orientierung finden Sie hier die häufigsten Fehler bei der digitalen Transformation nochmals als kompakte Liste:
- Start ohne klare Digitalisierungsstrategie
- Fokus auf Technologie statt auf geschäftlichen Nutzen
- Unklare Ziele und fehlende Messbarkeit
- Fachbereiche und Nutzer zu wenig eingebunden
- Unterschätzte Kultur- und Change-Themen
- Unklare Rollen, Verantwortlichkeiten und Governance
- Big-Bang-Ansätze statt iterativem Vorgehen
- Vernachlässigte Datenqualität und Stammdaten
- Fehlende End-to-End-Sicht auf Prozesse
- Sicherheits- und Compliance-Aspekte zu spät berücksichtigt
- Unzureichende Ressourcen und Kompetenzen
- Keine saubere Erfolgsmessung und kontinuierliche Optimierung
Wer diese Fehler systematisch vermeidet, erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit von Digitalisierungsprojekten deutlich.
Praxisleitfaden: Wie Sie typische Fehler bei der Digitalisierung konkret vermeiden
Zum Abschluss ein kompaktes Vorgehensmodell, das sich in vielen Unternehmen bewährt hat:
Ausgangslage und Ziele klären
- Analysieren Sie Ihre strategischen Treiber (Markt, Kunden, Wettbewerb, Effizienzziele).
- Erheben Sie den Ist-Zustand Ihrer wichtigsten Prozesse, Systeme und Daten.
- Definieren Sie ein klares Zielbild für Ihre Digitalisierung (3–5 Jahre).
- Leiten Sie daraus konkrete, messbare Ziele ab.
Handlungsfelder und Prioritäten festlegen
- Identifizieren Sie zentrale Digitalisierungsfelder, z. B.:
- digitale Kundenschnittstellen
- Automatisierung von Kernprozessen
- Daten- und Analytikplattform
- Erstellen Sie eine Roadmap, die Quick Wins und strategische Initiativen kombiniert.
- Priorisieren Sie nach Business-Nutzen, Risiko und Abhängigkeiten.
Prozesse und Use Cases sauber definieren
- Wählen Sie konkrete Use Cases mit hohem Nutzenpotenzial.
- Modellieren Sie End-to-End-Prozesse mit Beteiligung der Fachbereiche.
- Beschreiben Sie Anforderungen aus Nutzersicht (Personas, User Journeys).
- Legen Sie früh fest, welche Daten benötigt und in welcher Qualität erforderlich sind.
Technologie gezielt auswählen
- Leiten Sie aus den Use Cases funktionale und nicht-funktionale Anforderungen ab.
- Prüfen Sie:
- Integration in bestehende IT-Landschaft
- Skalierbarkeit und Erweiterbarkeit
- Sicherheits- und Compliance-Anforderungen
- Testen Sie Lösungen im Rahmen von Prototypen oder Piloten, bevor Sie großflächig investieren.
Organisation, Rollen und Governance aufsetzen
- Benennen Sie klare Rollen und Verantwortlichkeiten:
- Sponsor, Product Owner, Projektleitung, Architektur, Datenverantwortliche
- Richten Sie ein Steuerungsgremium für Digitalisierungsinitiativen ein.
- Legen Sie Entscheidungswege und Eskalationsmechanismen fest.
- Verankern Sie Digitalisierungsverantwortung in der Linie, nicht nur im Projekt.
Change-Management und Qualifizierung integrieren
- Entwickeln Sie eine Kommunikationsstrategie, die Ziel, Nutzen und Auswirkungen verständlich macht.
- Binden Sie Führungskräfte aktiv ein – sie sind Schlüssel zum Erfolg.
- Planen Sie zielgruppenspezifische Schulungen und Coaching-Angebote.
- Schaffen Sie Feedback-Kanäle, über die Mitarbeitende Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge einbringen können.
Iterativ umsetzen und laufend verbessern
- Starten Sie mit Piloten und MVPs statt mit der Vollausrollung.
- Sammeln Sie systematisch Nutzerfeedback und werten Sie es aus.
- Steuern Sie nach Kennzahlen, nicht nach Bauchgefühl.
- Planen Sie regelmäßige Review- und Optimierungszyklen ein.
Fazit Typische Fehler bei der Digitalisierung: Digitalisierung bewusst steuern statt „einfach machen“
Typische Fehler bei der Digitalisierung entstehen selten aus böser Absicht, sondern fast immer aus Zeitdruck, fehlender Klarheit und der Hoffnung, dass Technologie schon „irgendwie“ die Probleme löst. Gerade Entscheider, Projektmanager, Führungskräfte und Fachanwender sind gefordert, Digitalisierung als unternehmerische Transformationsaufgabe zu verstehen – nicht nur als IT-Projekt.
Wer
- eine klare Strategie verfolgt,
- Fachbereiche und Nutzer konsequent einbindet,
- Prozesse und Daten ernst nimmt
- und Digitalisierung als kontinuierlichen Verbesserungsprozess begreift,
schafft die Grundlage dafür, dass digitale Initiativen nicht nur umgesetzt, sondern auch nachhaltig wirksam werden.
Wenn Sie Ihre Digitalisierungsprojekte strukturiert aufsetzen, typische Fehler vermeiden und externe Perspektiven nutzen möchten, kann eine Begleitung durch erfahrene Berater – etwa von PURE Consultant – dabei helfen, Strategie, Organisation und Umsetzung zusammenzubringen und Ihre Vorhaben konsequent auf messbare Ergebnisse auszurichten.