Typische Fehler bei der 5S Methode – Eine 5S-Initiative startet oft mit viel Elan – und ist nach wenigen Monaten unsichtbar. Statt stabilerer Prozesse bleiben dann nur noch beschriftete Schränke und bunte Markierungen am Boden. Der häufigste Grund: typische Fehler bei der 5S Methode, die schon in der Planung eingebaut werden.
In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Stolperfallen es bei 5S in der Praxis gibt, woran Sie scheiternde Umsetzungen früh erkennen und wie Sie 5S so etablieren, dass Effizienz, Qualität und Arbeitssicherheit nachhaltig profitieren.

Kurz erklärt: Was ist die 5S-Methode?
Die 5S-Methode ist ein strukturierter Ansatz zur Organisation von Arbeitsplätzen, ursprünglich aus dem Lean Management. Ziel ist ein übersichtliches, sicheres und effizientes Arbeitsumfeld.
Die fünf Schritte stehen für:
- Sortieren (Seiri) – Unnötiges konsequent aussortieren
- Systematisieren (Seiton) – Notwendiges geordnet und eindeutig zuordnen
- Sauberkeit (Seiso) – Arbeitsbereich gründlich reinigen und Verschmutzungsquellen erkennen
- Standardisieren (Seiketsu) – Regeln, Standards und visuelle Vorgaben festlegen
- Selbstdisziplin (Shitsuke) – Einhaltung der Standards sicherstellen und kontinuierlich verbessern
Richtig umgesetzt, reduziert 5S Suchzeiten, Fehler, Risiken für Unfälle und schafft die Basis für weitere Verbesserungen im Prozess.
Warum 5S in vielen Unternehmen scheitert
Auf dem Papier klingt 5S simpel. In der Realität ist gerade diese scheinbare Einfachheit ein Risiko. Viele Organisationen unterschätzen:
- den kulturellen Wandel, der mit 5S einhergeht
- den Führungsaufwand, um Verhalten dauerhaft zu verändern
- die Notwendigkeit, 5S an den Wertstrom und echte Geschäftsziele anzubinden
Typische Symptome gescheiterter 5S-Programme:
- Nach einigen Monaten ist die Anfangsordnung verschwunden
- 5S wird als „Putzaktion von oben“ wahrgenommen
- Mitarbeitende „räumen fürs Audit auf“ und kehren danach in alte Muster zurück
- 5S-Poster hängen, aber niemand kennt konkrete Ziele oder Kennzahlen
Um das zu vermeiden, lohnt sich ein genauer Blick auf die häufigsten Fehler bei der Einführung der 5S-Methode.
Die häufigsten Fehler bei der Einführung der 5S-Methode
1. 5S als einmalige Aufräumaktion statt als System
Problem:
Viele Unternehmen starten 5S mit einem großen „5S-Tag“ oder einer Aufräumwoche. Nach der Aktion fehlen jedoch klare Strukturen, wie die neue Ordnung gehalten und weiterentwickelt werden soll.
Typische Anzeichen:
- Einmalige Aktion, keine regelmäßigen 5S-Aktivitäten
- Bilder vorher/nachher, aber keine definierten Routinen
- Nach einigen Wochen sieht der Bereich wieder aus wie früher
Wie Sie den Fehler vermeiden:
- 5S als laufenden Prozess und nicht als Projekt definieren
- Regelmäßige 5S-Runden im Kalender verankern (z. B. wöchentlich)
- Audit- oder Checklisten etablieren, die regelmäßig überprüft werden
- Verantwortlichkeiten für jede Zone festlegen
2. Keine klare Zielsetzung und fehlende Kennzahlen
Problem:
„Wir wollen ordentlicher werden“ reicht als Ziel nicht aus. Ohne messbare Ziele bleibt 5S eine gut gemeinte Initiative ohne klaren Nutzen für das Geschäft.
Häufige Fehlentwicklungen:
- 5S wird als Schönheitsmaßnahme gesehen, nicht als Leistungshebel
- Führungskräfte verlieren schnell das Interesse, weil kein Business-Impact sichtbar wird
- Mitarbeitende erleben 5S als zusätzliche Arbeit ohne Mehrwert
Bessere Vorgehensweise:
Definieren Sie von Beginn an, welche Probleme 5S lösen soll, zum Beispiel:
- kürzere Suchzeiten nach Werkzeugen und Unterlagen
- weniger Störungen durch fehlendes Material
- weniger Unfälle und Beinahe-Unfälle
- reduzierte Rüst- und Durchlaufzeiten
Messen Sie dazu passende Kennzahlen, etwa:
- Zeit zum Finden eines definierten Werkzeugs
- Anzahl von Suchanfragen oder Unterbrechungen pro Schicht
- Audit-Ergebnisse je 5S-Bereich
- Anzahl Abweichungen von Standards
So wird 5S zu einem Instrument, das konkret zu Kostenreduktion, Qualität und Termintreue beiträgt.
3. Fehlende Einbindung der Mitarbeitenden
Problem:
Wenn 5S „am Schreibtisch“ konzipiert und anschließend verordnet wird, scheitert die Umsetzung meist an der Realität des Alltags.
Typische Fehler:
- Arbeitsplätze werden von Externen oder Führungskräften umgestaltet, ohne die Betroffenen einzubeziehen
- Standardplätze und Markierungen werden festgelegt, ohne den Workflow zu verstehen
- Mitarbeitende erleben 5S als Eingriff in ihre Arbeitsweise, statt als Unterstützung
Folgen:
- Widerstand, offene oder verdeckte Sabotage
- Standards werden ignoriert oder „kreativ“ umgangen
- 5S wirkt nur solange, wie Kontrolle stattfindet
So binden Sie Mitarbeitende sinnvoll ein:
- 5S-Workshops direkt am Arbeitsplatz (Gemba) durchführen
- Betroffene zu Mitgestaltern machen: Vorschläge und Ideen ernst nehmen
- Quick Wins sichtbar machen: gemeinsam vereinfachte Abläufe feiern
- Rolle von „5S-Champions“ oder Multiplikatoren pro Bereich etablieren
4. Reine Kosmetik für Audits und Kundentermine
Problem:
In manchen Unternehmen wird 5S hauptsächlich eingeführt, um bei Kundenaudits oder Zertifizierungen gut dazustehen. Die Folge: Oberflächliche Maßnahmen ohne realen Nutzen.
Typische Ausprägungen:
- Nur sichtbare Flächen werden aufgeräumt, der Rest wandert in Schränke oder Nebenräume
- Kurz vor Audits werden „Spezial-Aufräumteams“ aktiviert
- Checklisten werden formal ausgefüllt, ohne echte Prüfung
Risiken:
- Scheinsicherheit: Verantwortliche glauben, 5S sei etabliert
- Vertrauensverlust bei Mitarbeitenden, die den Unterschied zwischen Show und Realität sehen
- Spätestens bei tieferen Kundenaudits oder Problemen (Qualität, Sicherheit) fällt die Fassade
Ansatz zur Vermeidung:
- 5S als internen Leistungsfaktor verstehen, nicht als Dekoration
- Audits nutzen, um Ursachen für Abweichungen zu diskutieren, nicht nur „Punkte zu verteilen“
- Kennzahlen nicht auf „grün“ frisieren, sondern als Startpunkt für Verbesserungen nutzen
5. Fokus auf Optik statt auf Prozessleistung
Problem:
Ein perfekt aussehender Arbeitsplatz ist noch kein guter Arbeitsplatz. Wenn 5S sich nur auf Sauberkeit und Symmetrie konzentriert, bleiben Effizienzpotenziale ungenutzt.
Beispiele aus der Praxis:
- Werkzeuge liegen optisch schön, aber weiter weg vom Arbeitsort
- Markierungen am Boden folgen einem „Design“, nicht der optimalen Logistik
- Dokumente sind sauber abgeheftet, aber schwer auffindbar oder veraltet
Bessere Ausrichtung:
- 5S immer mit Prozesszielen verknüpfen (Wegstrecken, Handgriffe, Durchlaufzeiten)
- Vorher-Nachher-Messungen nutzen (z. B. Zeitstudien, Weglängen, Fehlerquoten)
- Mitarbeitende fragen: „Was hindert Sie aktuell an schneller, fehlerfreier Arbeit?“
So wird 5S vom „Schönheitsprogramm“ zum realen Produktivitätshebel.
6. Überdokumentation und zu viele Standards auf einmal
Problem:
Aus dem Wunsch nach Klarheit entstehen oft überladene Handbücher, Standardarbeitsanweisungen und Excel-Listen. Die Folge: Niemand blickt mehr durch, Standards werden ignoriert.
Typische Muster:
- Lange 5S-Richtlinien, die kaum jemand liest
- Detaillierte Vorschriften für jedes Detail, ohne Priorisierung
- Häufige Änderungen ohne klare Kommunikation
Konsequenzen:
- Frust bei Führungskräften und Teams
- Formal hohe Standardisierung, praktisch aber kaum gelebte Disziplin
- 5S wird als Bürokratie wahrgenommen
Empfehlung:
- Mit wenigen, wirksamen Standards starten
- Standards maximal auf einer Seite visualisieren (Fotos, Skizzen)
- Nur das regeln, was wirklich Abweichungen reduziert oder Sicherheit verbessert
- Standards zusammen mit den Anwendern entwickeln und testen
7. Keine Verantwortlichkeiten und fehlende Routinen
Problem:
„Alle sind verantwortlich“ bedeutet in der Praxis oft: Niemand fühlt sich zuständig. Ohne klare Rollen verschwinden 5S-Aktivitäten schnell im Tagesgeschäft.
Erkennbar an:
- Unklar, wer 5S-Checks durchführt und dokumentiert
- Abweichungen werden bemerkt, aber nicht behoben
- Vertretungsregelungen fehlen – bei Urlaub/Krankheit passiert nichts
So schaffen Sie Verbindlichkeit:
- Pro Bereich eine verantwortliche Person benennen (5S-Owner)
- Klare Routinen definieren, etwa:
- täglicher Kurzcheck durch das Team
- wöchentliche Begehung mit der Führungskraft
- monatliches Review im KVP- oder Shopfloor-Meeting
- Abweichungen mit einfachen Mechanismen erfassen (z. B. digitales Board, Karten, App)
8. Führungskräfte leben 5S nicht vor
Problem:
Wenn 5S als „Thema für die Mannschaft“ verstanden wird, scheitert die Kulturveränderung. Mitarbeitende orientieren sich an dem, was Führungskräfte tun – nicht an dem, was sie sagen.
Typische Brüche:
- Büro- oder Projektarbeitsplätze von Führungskräften sind unstrukturiert
- Meetings starten grundsätzlich zu spät, obwohl „Disziplin“ im Shopfloor eingefordert wird
- 5S-Standards werden bei „Dringlichkeit“ durch Führungskräfte selbst umgangen
Was gute Führung bei 5S ausmacht:
- Eigene Arbeitsplätze nach 5S-Prinzipien gestalten (analog zur Produktion oder zum IT-Team)
- Regelmäßig Präsenz am Ort der Wertschöpfung („Gemba“) zeigen
- Abweichungen wertschätzend, aber konsequent ansprechen
- Erfolge sichtbar machen: Bereiche loben, die 5S wirksam leben und Verbesserungsideen umsetzen
9. Kein oder zu oberflächliches Training
Problem:
„Wir haben eine Folienpräsentation verschickt, jetzt kennen alle 5S“ – dieser Ansatz funktioniert nicht. Ohne praxisnahe Qualifizierung bleibt 5S Theorie.
Häufige Defizite:
- Fokus auf Definitionen statt auf Anwendungsbeispiele
- Keine Übung direkt am Arbeitsplatz
- Keine Differenzierung nach Zielgruppen (Mitarbeitende, Meister, Management)
Besserer Ansatz:
- Kurzinput zu Grundlagen, danach sofortige Anwendung am realen Arbeitsplatz
- Rollenspezifische Schulungen:
- Mitarbeitende: praktische Anwendung
- Führungskräfte: Führen mit 5S, Auditgespräche, Umgang mit Widerstand
- Experten/Coaches: Moderation, Methodentools, Kennzahlen
- Lerninhalte mit konkreten Fällen aus dem eigenen Unternehmen verknüpfen
10. Keine Verknüpfung mit anderen Lean-Methoden
Problem:
Wird 5S isoliert eingeführt, bleiben viele Potenziale ungenutzt. 5S ist die Basis für weitere Verbesserungsmethoden – diese Verbindung wird oft nicht hergestellt.
Verpasste Chancen:
- 5S unterstützt Rüstzeitoptimierung (SMED), wenn Werkzeuge klar und griffbereit sind
- 5S erleichtert Fehlervermeidung (Poka Yoke), indem Fehlerquellen sichtbar werden
- 5S hilft bei stabilen Prozessabläufen, die Voraussetzung für Kaizen und KVP sind
Empfehlung:
- 5S konsequent im Kontext des Wertstroms denken
- Geplante Verbesserungsprojekte (z. B. Rüstzeit, Durchlaufzeit, Qualität) mit 5S-Aktivitäten verzahnen
- In Shopfloor-Boards 5S nicht als eigene „Insel“, sondern in den Gesamtzusammenhang von Leistung, Qualität und Sicherheit einbetten
11. Ignorieren von Widerständen und kulturellen Aspekten
Problem:
5S greift direkt in Gewohnheiten ein: „Mein Arbeitsplatz“, „meine Ablage“, „meine Routinen“. Wer Widerstände ignoriert oder als „Unwillen“ abtut, riskiert verdeckte Blockaden.
Typische Formen von Widerstand:
- „Das haben wir schon immer so gemacht.“
- Ironische Kommentare („Jetzt kommt wieder die 5S-Polizei.“)
- Nach außen Zustimmung, im Alltag aber keine Verhaltensänderung
Wie Sie konstruktiv damit umgehen:
- Widerstände als Feedback verstehen: Was ist unklar, unpraktisch oder zu bürokratisch?
- Betroffene ernsthaft fragen: „Was bräuchten Sie, damit 5S Ihnen hilft?“
- Erfolge sichtbar machen (z. B. dokumentierte Zeitersparnis, weniger Suchaufwand)
- Pilotbereiche auswählen, in denen eine positive 5S-Kultur sichtbar wird und als Referenz dient
12. Fehlende Nachhaltigkeit und Nachkontrolle
Problem:
Ohne konsequente Nachverfolgung erodiert jede 5S-Umsetzung. Der Alltag „frisst“ neue Standards, wenn sie nicht aktiv verteidigt und weiterentwickelt werden.
Typische Entwicklungen:
- Markierungen lösen sich, werden nicht erneuert
- Standards veralten, weil Prozesse sich ändern
- Audits werden seltener und immer oberflächlicher
Gegenmaßnahmen:
- Klare Frequenz für 5S-Audits definieren und einhalten
- Audit-Ergebnisse im Team besprechen und konkrete Maßnahmen ableiten
- Visuelle Managementsysteme nutzen (z. B. Ampeln, Scorecards, digitale Dashboards)
- Erfolgreiche Bereiche sichtbar machen und voneinander lernen lassen
Best Practices für eine nachhaltige 5S-Implementierung
Damit 5S mehr ist als ein kurzfristiges Ordnungsvorhaben, braucht es einen strukturierten Ansatz.
1. Mit einem klar abgegrenzten Piloten starten
- Bereich wählen, in dem 5S spürbare Probleme adressiert (z. B. Suchzeiten, Störungen)
- Ziele für den Piloten klar formulieren
- Lehren aus dem Piloten bewusst aufnehmen, bevor skaliert wird
2. 5S-Projektteam und Rollen definieren
- Verantwortliche Person für die Gesamtsteuerung
- 5S-Champions in den Bereichen
- Unterstützung durch Methodenexpert:innen (intern oder extern)
3. Arbeitsplatzbezogene Analyse
- Aktuellen Zustand dokumentieren (Fotos, Skizzen, Zeitmessungen)
- Verschwendungsquellen identifizieren (Suchen, Warten, unnötige Wege)
- Mitarbeitende aktiv einbeziehen: „Was nervt Sie in Ihrem Arbeitsalltag?“
4. Visualisierung statt Papierwüste
- Klare, einfache Visualisierungen direkt am Arbeitsplatz
- Standards mit Fotos, Markierungen und kurzen Texten darstellen
- Digitale Tools nur nutzen, wenn sie wirklich Mehrwert bringen
5. Regelmäßige Reviews und KVP-Verknüpfung
- 5S in bestehende KVP– oder Shopfloor-Meetings integrieren
- Abweichungen nicht „abstrafen“, sondern als Anlass für Ursachenanalyse nutzen
- Verbesserungen dokumentieren und teilen (Best-Practice-Bereiche sichtbar machen)
6. Lernen zwischen Bereichen ermöglichen
- Austauschformate zwischen Teams fördern (z. B. gemeinsame Begehungen)
- Ideenwanderungen: Gute Lösungen werden bewusst in andere Bereiche übertragen
- Lessons Learned aus 5S-Projekten zentral sammeln und zugänglich machen
Checkliste: Woran Sie eine reife 5S-Umsetzung erkennen
Folgende Fragen helfen Ihnen, den Reifegrad Ihrer 5S-Methode einzuschätzen:
- Transparenz:
- Findet eine neue Person innerhalb weniger Minuten alles, was sie braucht?
- Sind Abläufe, Verantwortliche und Standards auf einen Blick erkennbar?
- Stabilität:
- Bleibt die Ordnung auch unter Zeitdruck erhalten?
- Werden Abweichungen zeitnah erkannt und korrigiert?
- Nutzenorientierung:
- Gibt es messbare Verbesserungen bei Suchzeiten, Störungen, Qualität, Sicherheit?
- Sind Zusammenhänge zu Kennzahlen wie OEE, Termintreue oder Durchlaufzeiten erkennbar?
- Führung & Kultur:
- Erleben Mitarbeitende 5S als Unterstützung oder als Kontrolle?
- Leben Führungskräfte 5S sichtbar vor und nutzen es in ihrer täglichen Steuerung?
- Weiterentwicklung:
- Werden 5S-Standards regelmäßig überprüft und angepasst?
- Ist 5S mit anderen Lean- und Verbesserungsinitiativen verknüpft?
Wenn Sie die meisten dieser Fragen mit „Ja“ beantworten können, ist 5S in Ihrem Unternehmen mehr als eine Aufräumkampagne – es ist ein wirksamer Baustein Ihrer Führungs- und Prozesskultur.
Fazit: 5S-Methode richtig einsetzen – typische Fehler bewusst vermeiden
Die 5S-Methode scheitert selten an den fünf Schritten selbst, sondern an der Art, wie sie eingeführt und geführt wird. Werden 5S-Aktivitäten als kurzfristige Aktion, kosmetische Maßnahme oder reine Ordnungspflicht verstanden, verschleißt die Methode schnell.
Wer dagegen typische Fehler bewusst vermeidet, 5S konsequent an Prozesszielen ausrichtet, Mitarbeitende einbindet und Führung in die Verantwortung nimmt, schafft eine stabile Basis für Effizienz, Qualität und Sicherheit – und bereitet den Boden für weitergehende Lean- und Verbesserungsinitiativen.
Wenn Sie Ihre 5S-Initiative professionell aufsetzen, bestehende Aktivitäten auf den Prüfstand stellen oder einen neutralen Blick von außen nutzen möchten, lohnt sich der Austausch mit erfahrenen Berater:innen. Ein spezialisierter Partner wie PURE Consultant kann helfen, 5S gezielt an Ihrer Strategie, Ihrem Wertstrom und Ihrer Unternehmenskultur auszurichten – damit die Methode nicht nur gut aussieht, sondern im Alltag tatsächlich wirkt.