Warum SAFe scheitert: Typische Fehler & Best Practices – Die Einführung des Scaled Agile Framework (SAFe) gilt in vielen Unternehmen als Königsweg, um Agilität auf die gesamte Organisation zu skalieren. In Präsentationen klingt das überzeugend, in der Realität erlebt man jedoch häufig Frust, Überlastung und am Ende ein „Zurück zu früher“.
Dieser Artikel zeigt, warum SAFe in der Praxis oft scheitert, welche typischen Fehler dahinterstecken und wie Sie SAFe so einführen, dass es tatsächlich Wert stiftet.

1. Kurze Einordnung: Was SAFe leisten soll – und was nicht
SAFe verspricht, mehrere Ebenen einer Organisation zu verbinden:
- Team-Ebene: Agile Teams, die mit Scrum oder Kanban arbeiten
- Programm- bzw. ART-Ebene (Agile Release Train): Koordination von 5–12 Teams
- Portfolio-Ebene: Strategische Ausrichtung, Investitionsentscheidungen, Lean Portfolio Management
Die Kernziele von SAFe sind:
- Bessere Ausrichtung von Strategie und Umsetzung
- Schnellere Wertlieferung über viele Teams hinweg
- Höhere Transparenz über Vorhaben und Abhängigkeiten
- Verbesserte Zusammenarbeit zwischen Business und IT
SAFe ist jedoch kein Selbstläufer, sondern ein Framework mit umfangreichen Rollen, Events und Artefakten. Wer diese nur formal „installiert“, aber die Kultur und die Struktur nicht anpasst, legt den Grundstein für ein späteres Scheitern.
2. Warum SAFe in der Praxis so häufig scheitert
Viele SAFe-Transformationen scheitern nicht am Framework selbst, sondern an erwartbaren Fehlannahmen und Implementierungsfehlern. Im Kern geht es fast immer um eins: Man verändert die Oberfläche, aber nicht das System dahinter.
Im Folgenden finden Sie die typischen Stolpersteine.
3. Typische Fehler bei der SAFe-Einführung
3.1 Cargo-Cult-Agilität: Man kopiert SAFe statt es zu verstehen
Einer der grundlegendsten Fehler besteht darin, dass Unternehmen SAFe als Checkliste verstehen. Man führt dann zwar PI Plannings, ARTs und neue Rollen ein, aber man hinterfragt weder bestehende Entscheidungswege noch die Kultur.
Typische Anzeichen:
- SAFe wird „ausgerollt“, aber niemand erklärt den Sinn hinter den Praktiken.
- Teams arbeiten nach wie vor auf Zuruf, nur heißen die Projekte jetzt „Features“ oder „Epics“.
- PI Planning findet statt, doch relevante Entscheider fehlen und echte Priorisierungen bleiben aus.
Konsequenz:
Die Organisation führt neue Meetings und Begriffe ein, doch die bisherigen Probleme bleiben bestehen. Die Leute erleben SAFe deshalb als zusätzliche Bürokratie, und die Akzeptanz sinkt massiv.
Gegenmaßnahme:
Statt das Framework nur formal umzusetzen, sollten Sie Lean- und Agile-Prinzipien konsequent vermitteln und diskutieren. Menschen akzeptieren neue Rituale eher, wenn sie wissen, welches Problem diese lösen sollen.
3.2 Fehlendes Lean-Agile-Mindset im Management
SAFe betont zwar die Bedeutung eines Lean-Agile-Mindsets, dennoch bleibt das Top-Management in vielen Transformationsinitiativen im alten Denken stecken. Man erwartet dann „agile Teams“, verhält sich aber weiterhin streng hierarchisch und output-getrieben.
Typische Muster:
- Entscheidungen laufen weiterhin zentral über wenige Personen, obwohl SAFe eine stärkere Dezentralisierung empfiehlt.
- Das Management fordert „Commitments“, behandelt sie aber als starre Verträge, nicht als Prognosen.
- Führungskräfte greifen regelmäßig in die Sprint- oder PI-Planung ein und verschieben Prioritäten situativ.
Konsequenz:
Die Teams sollen zwar agil liefern, doch die Rahmenbedingungen bleiben hochgradig traditionell. So entstehen Zynismus und Widerstand, weil Versprechen von „Empowerment“ nicht erlebbar sind.
Gegenmaßnahme:
Starten Sie die SAFe-Transformation konsequent beim Management. Dazu gehören:
- Intensive Trainings und Workshops zu Lean, Agilität und Systems Thinking
- Reflexion bestehender Steuerungslogiken (KPIs, Budgetierung, Governance)
- Coaching von Führungskräften im Alltag, nicht nur auf Folien
3.3 Top-down-Rollout ohne Beteiligung der Teams
Viele SAFe-Implementierungen verlaufen nach dem Muster „Wir haben SAFe beschlossen, ab nächstem Quartal arbeitet ihr so“. Diese Vorgehensweise spart zwar Zeit in der Entscheidung, sie verhindert jedoch echte Ownership in den Teams.
Was häufig geschieht:
- Die Transformation wird als IT-Projekt behandelt und nicht als Organisationsentwicklung.
- Change-Management reduziert sich auf „Kommunikation“ statt echter Beteiligung.
- Teams dürfen zwar Fragen stellen, aber sie haben keinen Einfluss auf Design und Tempo der Einführung.
Konsequenz:
Teams fühlen sich fremdbestimmt, und sie erleben SAFe als verordnetes „Methodenpaket“. Das schwächt Engagement und Lernbereitschaft erheblich.
Gegenmaßnahme:
- Bilden Sie interdisziplinäre Design-Teams, die die SAFe-Einführung mitgestalten.
- Führen Sie Pilot-ARTs ein, in denen Sie Erfahrungen sammeln und das Setup gemeinsam mit den Teams anpassen.
- Holen Sie systematisch Feedback ein (z. B. Retrospektiven auf ART-Level) und reagieren Sie sichtbar darauf.
3.4 SAFe „by the book“ statt „fit for purpose“
Ein weiterer verbreiteter Fehler besteht darin, SAFe zu dogmatisch zu interpretieren. Einige Unternehmen glauben, sie müssten jedes Event, jede Rolle und jedes Artefakt exakt nach Lehrbuch übernehmen.
Das führt oft zu:
- Überfüllten Kalendern mit Events auf allen Ebenen
- Unklaren Verantwortlichkeiten, weil bestehende Rollen nicht sauber mit SAFe-Rollen abgeglichen werden
- Widerstand in Fachbereichen, die sich mit der „neuen Sprache“ nicht identifizieren
Konsequenz:
Die Organisation wirkt „über-agilisiert“, während der eigentliche Mehrwert von SAFe – Ausrichtung und Fluss – untergeht. Die Leute empfinden das Framework als unflexible Zwängerei.
Gegenmaßnahme:
- Starten Sie mit einem klar definierten Zielbild: Welches Problem soll SAFe in genau Ihrer Organisation lösen?
- Wählen Sie bewusst, welche Elemente Sie zu welchem Zeitpunkt einführen.
- Überprüfen Sie regelmäßig, ob bestimmte Praktiken wirklich Wert stiften oder nur Aufwand erzeugen.
3.5 Unzureichende Ausbildung und fehlende Coaches
SAFe ist umfangreich, dennoch sparen viele Organisationen genau dort, wo sie die meiste Unterstützung brauchen: bei Ausbildung und Coaching.
Häufige Muster:
- Nur wenige Schlüsselpersonen absolvieren SAFe-Trainings, während Teams „on the job“ lernen müssen.
- Externe Berater setzen SAFe ein, verschwinden aber, bevor die Organisation selbst kompetent genug ist.
- Rollen wie Release Train Engineer (RTE) oder Product Management werden besetzt, ohne dass die Personen dafür vorbereitet sind.
Konsequenz:
Ohne fundiertes Verständnis entstehen Missverständnisse, und die neue Arbeitsweise verkommt zu einer Karikatur des eigentlichen Frameworks.
Gegenmaßnahme:
- Investieren Sie früh in breite Trainings für alle betroffenen Rollen.
- Etablieren Sie interne Communities of Practice, in denen Menschen Erfahrungen teilen und voneinander lernen.
- Sorgen Sie dafür, dass mindestens einige erfahrene Agile Coaches dauerhaft im System wirken, nicht nur in der Einführungsphase.
3.6 Tool-Fetisch statt Wertstrom-Fokus
Viele Organisationen verknüpfen die SAFe-Einführung eng mit einem neuen ALM-Tool (z. B. Jira Align, Azure DevOps). Sie glauben dann, das Tool bilde den agilen Prozess ab, und sie sehen SAFe vor allem als Konfigurationsfrage.
Was dadurch passiert:
- Diskussionen drehen sich mehr um Boards, Workflows und Felder als um echte Engpässe im Wertstrom.
- Teams verbringen viel Zeit mit Pflege der Tools, doch Entscheider nutzen die Daten kaum für bessere Entscheidungen.
- Die Organisation verwechselt Transparenz im Tool mit tatsächlicher Steuerungsfähigkeit.
Konsequenz:
Das Tool wird zur Scheinlösung, während grundlegende organisatorische Probleme (z. B. zu viele parallele Initiativen) bestehen bleiben.
Gegenmaßnahme:
- Definieren Sie zuerst den gemeinsamen Wertstrom und die benötigten Entscheidungswege, dann richten Sie das Tool daran aus.
- Nutzen Sie Metriken nicht nur zur Kontrolle, sondern für Lernen und Verbesserung.
- Reduzieren Sie Tool-Komplexität, damit sich Teams auf Lieferung und Zusammenarbeit konzentrieren können.
3.7 Fehlende technische Exzellenz und DevOps-Praktiken
SAFe setzt Continuous Delivery, Automatisierung und technische Exzellenz voraus. Viele Unternehmen ignorieren das jedoch, weil sie glauben, SAFe sei vor allem eine Management- oder Prozessfrage.
Typische Probleme:
- Man plant PIs sorgfältig, aber Build-, Test- und Deployment-Prozesse bleiben manuell und langsam.
- Legacy-Systeme blockieren kurze Zyklen, dennoch erwartet das Management „schnellere Releases“.
- Teams haben kaum Einfluss auf technische Schulden, obwohl diese den Fluss massiv behindern.
Konsequenz:
SAFe verschärft gefühlt den Druck, während die technischen Grundlagen unverändert bleiben. Teams geraten dadurch in eine chronische Überlastung.
Gegenmaßnahme:
- Verankern Sie Investitionen in technische Exzellenz explizit in der Portfolio- und PI-Planung.
- Fördern Sie DevOps-Praktiken wie Continuous Integration, automatisierte Tests und Deployment-Pipelines gezielt.
- Planen Sie bewusst Kapazität für Refactoring und Reduktion technischer Schulden ein.
3.8 Metriken ohne Kontext: Velocity-Fetisch und Output-Fokus
SAFe fordert Transparenz über Fortschritt und Leistung, deshalb führen viele Organisationen neue Metriken ein. Leider konzentrieren sie sich häufig auf Output-Metriken wie Story Points oder Anzahl der Features.
Was dann passiert:
- Teams optimieren auf höhere Velocity, aber die Kundenzufriedenheit bleibt unverändert.
- Kennzahlen werden zum Druckmittel, statt als Lerninstrument zu dienen.
- Man vergleicht Teams anhand von Story Points, obwohl diese nur relative Schätzgrößen darstellen.
Konsequenz:
Scheinbare Produktivitätssteigerungen überdecken, dass der eigentliche Nutzen für Kunden nicht wächst. Gleichzeitig steigt der Druck auf die Teams.
Gegenmaßnahme:
- Kombinieren Sie Outcome-Metriken (z. B. Time-to-Market, Kundenzufriedenheit, Business Impact) mit Prozessmetriken.
- Nutzen Sie Metriken, um Hypothesen zu testen und Verbesserungen abzuleiten, nicht um Schuldige zu suchen.
- Diskutieren Sie regelmäßig, was die Zahlen bedeuten und wo sie in die Irre führen könnten.
4. Warnsignale: Woran Sie erkennen, dass SAFe bei Ihnen scheitert
Noch bevor eine SAFe-Transformation offiziell „kippt“, zeigen sich häufig klare Warnsignale. Achten Sie insbesondere auf folgende Muster:
- Meetings explodieren, aber Entscheidungen dauern weiterhin lange.
- Teams erleben PI Planning als reines Pflichtprogramm, nicht als Chance zur echten Abstimmung.
- Die Fachbereiche sprechen von „der agilen IT“, fühlen sich aber nicht eingebunden.
- Retrospektiven liefern Feedback, aber konkrete Veränderungen bleiben aus.
- Führungskräfte fordern „agiles Arbeiten“, treffen aber weiterhin Einzelentscheidungen über Features und Termine.
Wenn mehrere dieser Punkte auftreten, sollten Sie die SAFe-Einführung systematisch reflektieren, statt einfach „mehr vom Gleichen“ zu tun.
5. Best Practices für eine erfolgreiche SAFe-Einführung
Damit SAFe nicht zur teuren Scheinlösung verkommt, braucht es einen bewussten, inkrementellen und kontextsensitiven Ansatz. Die folgenden Best Practices haben sich in vielen Organisationen bewährt.
5.1 Klarer Business Case statt Modewelle
Fangen Sie nicht mit dem Framework an, sondern mit der Frage nach dem Problem:
- Wo leiden wir heute unter langen Durchlaufzeiten oder fehlender Transparenz?
- Wo sind Abhängigkeiten zwischen Teams so hoch, dass sie uns ausbremsen?
- Welche Ziele möchten wir innerhalb der nächsten 12–24 Monate erreichen?
Formulieren Sie daraus einen klaren Business Case für SAFe. So verstehen alle Beteiligten, warum sich die Anstrengung lohnt, und sie können Erfolge messbar machen.
5.2 Pilot statt Big Bang
Statt das ganze Unternehmen auf einmal umzustellen, sollten Sie mit einem oder wenigen Pilot-ARTs beginnen. Dadurch entsteht ein kontrollierter Raum für Lernen und Anpassung.
Empfehlungen:
- Wählen Sie einen Bereich, der strategisch relevant, aber nicht völlig überlastet ist.
- Stellen Sie sicher, dass entscheidungsfähige Führungskräfte im Piloten eingebunden sind.
- Definieren Sie klare Lernziele: Was wollen wir nach 2–3 PIs besser verstehen?
Auf dieser Basis können Sie das Setup iterativ verbessern und später fundiert skalieren.
5.3 Investition in Ausbildung und Coaching
SAFe erfordert neue Rollen, Fähigkeiten und Denkweisen. Deshalb sollten Sie Ausbildung nicht als Kostenfaktor sehen, sondern als notwendige Investition.
Sinnvolle Maßnahmen:
- SAFe-Trainings für Schlüsselrollen (z. B. Product Owner, Scrum Master, RTE, Business Owner)
- Gemeinsame Schulungen für Business und IT, damit ein gemeinsames Verständnis entsteht
- Langfristig angelegte Coaching-Kapazitäten, die Teams und Führungskräfte im Alltag begleiten
Je besser Menschen den Sinn und die Prinzipien verstehen, desto eher nutzen sie das Framework reflektiert statt dogmatisch.
5.4 Führung neu denken: Vom Entscheider zum Enabler
SAFe funktioniert nur, wenn Führungskräfte ihre Rolle bewusst verändern. Sie sollten weniger detailliert steuern und stattdessen Rahmenbedingungen schaffen, in denen Teams eigenverantwortlich liefern können.
Konkret bedeutet das:
- Führungskräfte definieren klare Ziele und Prioritäten, aber sie mischen sich nicht ständig in die Detailplanung ein.
- Sie entfernen Blockaden im System (z. B. unnötige Freigabeprozesse), statt Arbeit nach unten zu delegieren.
- Sie beteiligen sich aktiv an PI Planning und Inspect & Adapt, um gemeinsam mit den Teams zu lernen.
Diese Veränderung fällt vielen Verantwortlichen schwer, deshalb braucht sie Zeit, Coaching und Vorbilder.
5.5 Konsequent am Wertstrom orientieren
SAFe entfaltet seine Wirkung vor allem dann, wenn Sie sich konsequent am Wertstrom zum Kunden orientieren. Das betrifft sowohl die organisatorische Struktur als auch die Steuerung.
Best Practices:
- Identifizieren Sie Ihre end-to-end Wertströme, bevor Sie ARTs zuschneiden.
- Reduzieren Sie funktionale Silos, damit Teams möglichst viele Schritte des Wertstroms eigenständig abdecken.
- Priorisieren Sie Epics und Features nach Kundennutzen und Business Impact, nicht nach internen Befindlichkeiten.
So richten Sie die Organisation wirklich auf gemeinsame Ergebnisse aus, statt nur Rollen und Prozesse neu zu etikettieren.
5.6 Technische Exzellenz als fester Bestandteil der Roadmap
Ohne technische Exzellenz bleiben Sie trotz SAFe langsam und fehleranfällig. Deshalb sollten Sie entsprechende Maßnahmen explizit in Ihrer Planung verankern.
Konkrete Schritte:
- Legen Sie Kapazitätsquoten für technische Verbesserungen (z. B. 20–30 %) fest, statt diese nur „bei Gelegenheit“ anzugehen.
- Starten Sie gezielte DevOps-Initiativen, die direkt mit Ihren ARTs verbunden sind.
- Verknüpfen Sie technische Metriken (z. B. Deployment-Häufigkeit, Lead Time, MTTR) mit Ihren SAFe-Events und Entscheidungen.
So entsteht ein gesunder Rhythmus aus neuer Funktionalität und kontinuierlicher Verbesserung der technischen Basis.
5.7 Messen, Lernen, Anpassen
SAFe versteht sich als lernendes System, doch viele Organisationen behandeln es als starres Zielbild. Erfolgreiche Unternehmen nutzen SAFe stattdessen als Hypothese, die sie laufend überprüfen.
Praktische Ansätze:
- Führen Sie regelmäßige Inspect & Adapt Workshops durch, die nicht nur Teams, sondern auch Führung und Portfolio-Ebene einbeziehen.
- Experimentieren Sie bewusst mit Anpassungen am Framework und evaluieren Sie deren Wirkung.
- Kommunizieren Sie offen, was Sie ausprobiert haben, was funktioniert und was nicht.
Dadurch entsteht eine Kultur, in der SAFe nicht als Dogma gilt, sondern als Werkzeugkasten für kontinuierliche Verbesserung.
6. Fazit Warum SAFe scheitert: Typische Fehler & Best Practices: SAFe scheitert selten am Framework – sondern am Umgang damit
SAFe ist weder Wundermittel noch Bürokratiemonster per se. Es ist ein umfassendes Framework, das enorme Wirkung entfalten kann, wenn Sie es kontextsensitiv, schrittweise und prinzipienorientiert einführen.
SAFe scheitert typischerweise dann, wenn:
- Führungskräfte ihr eigenes Mindset nicht verändern
- Teams nur formal beteiligt, aber nicht wirklich eingebunden werden
- das Framework dogmatisch statt pragmatisch genutzt wird
- technische Exzellenz und Wertstromdenken vernachlässigt werden
Wenn Sie dagegen klare Ziele definieren, Pilotbereiche nutzen, in Menschen investieren und konsequent lernen, erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass SAFe in Ihrer Organisation tatsächlich zu mehr Wert, mehr Fokus und besserer Zusammenarbeit führt.